Axel Bohlender
Zur Zeit wird der Markt für Water Cooler meist von No-Name-Anbietern oder zumindest von No-Name-Tafelwasser von Markenartikelunternehmen dominiert. Mit Gerolsteiner betritt jetzt erstmals ein sehr renommierter Markenhersteller mit einem umfassenden Konzept für diesen Außer-Haus-Markt die Bühne. Das Konzept „Gerolsteiner-Office-Line“ besteht aus einem fünf Liter fassenden Gebinde mit fest verbundenem Zapfhahn, geliefert mit jeweils zwei Gebinden in einem lagerungs- und transportgerechten Kasten, sowie einem modernen, flexiblenKühlgerät in gefälligem Design. Gefüllt sind die Gebinde mit hochwertigem Mineralwasser Gerolsteiner Naturell.
Für ein gesundes frisches Wasser ist nicht allein die Quelle verantwortlich. Im gesamten Bereich, von der Förderung des Mineralwassers aus den Tiefen der Eifel, über die Abfüllanlage bis hin zum Spender des 5-Liter-Gebindes muss ein durchgängiges Konzept aufgebaut werden. Insbesondere in der eigentlichen Abfüllung, d. h. dem Bereich, wo die großen XXL-5-Liter-Gebinde für die Gerolsteiner-Office-Line geblasen und direkt anschließend gefüllt und verschlossen werden, sind besondere Maßnahmen zu ergreifen, um die Anlage keimfrei zu halten. Dazu gehört die Sensibilisierung der Mitarbeiter für dieses Thema ebenso, wie die ständige Schulung und die technische Ausstattung eines Abfüllbetriebes mit geeigneten Antrieben. Eine vorausschauende Anlagenplanung schließt die Maßnahmen ab. Der Einsatz von Hygieneschleusen, Maschineneinhausungen und hygienegerechter Transporttechnik sowie eine hygienische Verpackung sind ein Garant für einwandfreie Produkte.
Ein Teil der Hygienekette in dieser Anlage ist die innovative Transporttechnik, ausgestattet mit Danfoss-Aseptic-Drive-Transporteurantrieben, der speziell an die Bedürfnisse der Lebensmittelindustrie angepasst ist und in hygienekritischer Umgebung die Reinfektion von sensiblen Produkten minimiert. Solche Reinfektionen können durch aus der Umgebungsluft herabfallende Keime in Anlagenbereichen entstehen, in denen die Gebinde geblasen, aber noch offen sind. Ursache dafür ist eine Verunreinigung der Umgebungs- und Raumluft mit Keimen, die sich beispielsweise über das Wochenende unter der Abdeckhaube des Lüfters gebildet haben. Bei Anlagenanlauf wirbelt der Motorlüfter diese dann auf und verteilt sie in der Umgebungsluft.
Der Aspetic Drive von Danfoss zeichnet sich durch eine völlig glatte Oberfläche mit abgeschrägten Kanten aus, die einfach und wirkungsvoll ohne Bildung von Schmutznestern gereinigt werden kann. Außerdem benötigt er keinen Lüfter. Durch diese beiden kons-truktionsbedingten Verbesserungen wurden bisher nicht oder nur schlecht zugängliche Schmutzherde beseitigt. Zusätzlich verfügt er über eine dem Einsatz entsprechende Lackierung des Motors sowie des angebauten Getriebes. Die hohe Schutzart IP 66 sorgt für die optimale Anpassung für den Einsatz in Bereichen mit Spritzwasser, was bei häufiger Reinigung zwangsläufig ist. Der Motor verfügt über eine säure- und laugenbeständige Lackierung gemäß dem Coro-1-Standard, für eine noch höhere Beständigkeit gegen aggressive Medien in der Umgebung kann alternativ auch eine Lackierung gemäß Coro 2 oder Coro 3 erfolgen. Die aseptischen Antriebe sind erhältlich von 0,37 bis 1,5 kW Leistung, die Wellendurchmesser betragen 35 oder 40 mm. Optional ist die Welle in Edelstahlausführung erhältlich.




