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    Hygienisches Förderband transportiert frische Pasta
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Hygienisches Förderband transportiert frische Pasta

    Für einen italienischen Tortellinihersteller hat Geppert-Band ein hygienisches Förderband entwickelt, das sich leicht und schnell reinigen lässt. Es
    Veröffentlicht
    15. Dezember 2017
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Anforderungen an das 320 cm lange Edelstahlförderband waren hoch: Es sollte hygienegerecht sein und sich schnell und wirkungsvoll reinigen und desinfizieren lassen, um die Tortelliniproduktion nicht unnötig lange unterbrechen zu müssen. Dem Lebensmittelhersteller war es zudem wichtig, dass das Risiko einer Kreuzkontamination, z. B. durch das Bedienpersonal, auf ein Minimum reduziert wird.

    Sonderlösung statt Standardwerk

    In diesem Fall konnte Geppert-Band nicht auf eine seiner bereits bestehenden Förderbandlösungen zurückgreifen, eine Sonderlösung war notwendig. So musste der Maschinenbauer fast alle seine Standardkomponenten optimieren oder austauschen, um hygienebedingte Schwachstellen zu eliminieren: Sämtliche Hohlprofile wurden zugeschweißt. Zusätzlich wurden die Schweißnähte des Edelstahltrichters mit einer Korrosionsschutzschicht passiviert, da sich nur so eine Lokalkorrosion in Form von Lochfraß oder Spaltkorrosion ausschließen ließ. Darüber hinaus entschieden sich die Konstrukteure dafür, sowohl für den kompletten Grundrahmen inklusive Traversen als auch für die Förderbandständer Vollprofile zu verwenden.

    Hygienische Antriebslösung

    Heute ist die Tortellini-Produktionsstraße, bestehend aus Formmaschine, Pasteurisierer und Antiseptikförderband, im Dauereinsatz. Angetrieben wird sie von einem aseptischen Motor: An seiner weitgehend glatten Oberfläche bleibt – anders als an Kühlrippen herkömmlicher Motoren – kein Schmutz haften. Durch seine Konvektionskühlung verwirbelt er im Vergleich zu Standardlüftern keine Luft und damit auch keine Keime und Bakterien. Das mit speziellen Oberflächen- und Korrosionsschutzmaßnahmen behandelte Motorgehäuse lässt sich ohne Probleme mit aggressiven Reinigungs- und Desinfektionsmitteln abspritzen. Die Lackierung und die verwendeten Materialien halten regelmäßigen Reinigungsvorgängen stand.

    Der Frequenzumrichter ist in einem gut einsehbaren Gehäuseschrank aus Edelstahl untergebracht und so vor äußeren Einflüssen optimal geschützt. Eine im Dach integrierte Tropfkante, ein um 30° nach vorne geneigtes Schrägdach und umlaufend um 10° geneigte Umkantungen sorgen dafür, dass Reinigungs- und Desinfektionsmittel ablaufen können. Zusätzlich schützt eine blau eingefärbte Dichtung das Gehäuseinnere vor Feuchtigkeit und vor dem Eindringen von Keimen. Ihre auffallende Farbe lässt sich genau wie beim Fördergurt deutlich von den produzierten Teigwaren unterscheiden und dient der Lebensmittelsicherheit. Ein Plexiglasdeckel über der gesamten Förderstrecke sorgt zudem für einen wirksamen Schutz vor Kontaminationen während der Produktion. Bei Bedarf lässt er sich innerhalb weniger Sekunden hochklappen.

    Integrierte Schnellreinigungsklappe

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    Neben den vielen Sonderkomponenten ist in dem Förderband auch ein Standardelement von Geppert-Band eingebaut: die Cleantec-Schnellreinigungsklappe. Letztere verfügt über eine Umlenkwalze, die sich mit nur einem Griff nach oben wegklappen lässt, sodass der antimikrobakteriell beschichtete Fördergurt locker aufliegt. Auf diese Weise können Mitarbeiter Förderband und -gurt sorgfältig und bequem reinigen.

    Neben den hohen Hygienic-Design-Anforderungen an das Förderband legte der Anwender besonderen Wert auf Variabilität. Aus diesem Grund verfügen die teleskopartigen Edelstahlständer über einen 2 m großen Verstellweg.

    www.prozesstechnik-online.de
    Suchwort: dei1217geppertband

    Katharina Eusterbrock

    Freie Journalistin

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