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    Im Schongang mahlen
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    Technik

    Im Schongang mahlen

    Die Instant-Kräutertees von Ricola erfreuen sich bei den Verbrauchern großer Beliebtheit. Damit die Tees reproduzierbar ihre wohltuende Wirkung entfalten
    Veröffentlicht
    11. Juni 2010
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Ursprünglich wurden die oszillierenden Siebmühlen der Baureihe MF für die schonende Zerkleinerung von wärmeempfindlichen Produkten in der Pharmaindustrie entwickelt. Später haben sich diese Mühlen auch einen festen Platz in der Produktion von Lebensmitteln erobert.

    Zur Funktionsweise: Herkömmliche Mühlen arbeiten mit einem drehenden Rotor. Das ist bei den MF-Mühlen nicht der Fall. Sie verfügen über einen Rotor, der über einem Sieb schwingt. Je nach Anwendungsfall kann der Anwender zwischen 27 bis 400 Rotorschwingungen pro Minute wählen. Aus diesem Funktionsprinzip ergeben sich verschiedene Vorteile: Beim Mahlprozess kommt es nur zu einer geringen Wärmeentwicklung. Das Ergebnis des schonenden Prozesses sind Produkte mit sehr engem Kornspektrum und geringem Feinanteil. Die erreichbaren Korngrößen liegen zwischen 50 mm und 250 µm. Außerdem können die oszillierenden Siebmühlen der MF-Baureihe für eine Vielzahl von Produkten eingesetzt werden. Sie haben sich beim Mahlen von empfindlichen Produkten ebenso bewährt wie bei der Zerkleinerung von trockenem oder nassem Mahlgut. Die Mühlen sind in einem breiten Leistungsspektrum erhältlich. Es reicht von 100 g/h für Laboranwendungen bis hin zu 4 t/h für den industriellen Einsatz. Anwender, die den maximalen Durchsatz verdoppeln wollen, wählen zwei parallel betriebene Antriebssysteme.

    Die Fronttür der MF-Mühlen ist breit und einfach zu öffnen, sodass der Mahlraum für Reinigungs- und Wartungszwecke gut zugänglich ist. Rotor und Sieb sind im Handumdrehen ausgetauscht. Der Abstand zwischen beiden ist stufenlos einstellbar. Außerdem wird die genaue Position von Sieb und Rotor erfasst und dokumentiert – ein Umstand der für Sicherheit sorgt, die Bedienung der Maschine erleichtert und sich bei der Validierung von Prozessen bezahlt macht.

    Die oszillierenden Siebmühlen können Stand-alone oder eingebunden in eine Prozesslinie betrieben werden. Eine Integration in bereits bestehende Anlagen ist problemlos möglich. Da bei der Herstellung von Lebensmitteln Hygiene und Sicherheit an vorderster Stelle stehen, sind sämtliche in der Mühle verbauten Elastomere sowie die verwendeten Öle und Fette FDA-konform und somit für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie zugelassen. Sollen explosionsgefährdete Produkte zerkleinert werden, sorgen MF-Siebmühlen in ATEX-Ausführung für Sicherheit im Prozess.

    Ein langjähriger Anwender der MF-Siebmühlen ist Ricola. Überzeugt haben das Schweizer Traditionsunternehmen vor allem der geringe Feinanteil im gemahlenen Gut sowie die robuste Ausführung und Wartungsarmut der Mühlen. Das Unternehmen nutzt die Mühlen bei der Herstellung von Instant-Kräutertees. Ein spezielles Produktionsverfahren garantiert einen gleichbleibend hohen Anteil an Wirkstoffen und Aromen in den Tees. Das ist wichtig, denn die Kunden sollen sich auf die wohltuende Wirkung der Tees verlassen können.

    Mahlprozesse spielen bei der Produktion der Instanttees eine wichtige Rolle. Besonderen Wert legt Ricola hier auf wartungsarme Mühlen, die ein homogenes Kornspektrum bei minimalem Feinanteil erzeugen. Und genau diese Anforderungen erfüllen die oszillierenden Siebmühlen der Baureihe MF ohne Einschränkungen.

    Online-Info www.dei.de/0610418

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