Angesichts steigender Rohstoffpreise sind Kostenoptimierung und Lieferkettensicherheit insbesondere in Krisenzeiten zentrale Faktoren für Lebensmittelhersteller. Gerade im Ingredienz-Bereich sind verfügbare und preiseffizientere Alternativen gefragt, die funktionieren. Ein Beispiel ist Rapslecithin.
Rapslecithin aus regional angebautem Raps hat nicht nur preisliche Vorteile, es punktet auch in Sachen Verfügbarkeit, Qualität, Funktionalität und Nachhaltigkeit.
„Raps stand in der Vergangenheit vornehmlich im Schatten seiner botanischen Konkurrenten Sonnenblume und IP-Soja“, erläutert Tom Eggerstedt, Produktmanager Rapslecithin bei Sternchemie. „Durch Lieferketten-Disruptionen infolge der verschiedenen Krisen in den vergangenen drei Jahren sind viele unserer Kunden auf Rapslecithin umgestiegen. Und nicht nur das: Als sichere, verfügbare, günstigere und regionalere Alternative hat Raps überzeugt. Wir bekommen von Kunden immer öfter die Rückmeldung, dass sie auch künftig bei dieser Lecithinquelle bleiben wollen.“
Günstig und nachhaltig
Ein Grund dafür ist sicherlich der günstigere Preis. Im Vergleich zu Lecithin aus Sonnenblumen und IP-Soja ist Rapslecithin im Durchschnitt am günstigsten – und das seit etwa 30 Jahren. Außerdem überzeugt Raps in puncto Nachhaltigkeit. Das Naturprodukt stammt größtenteils aus regionalem Anbau mit weitestgehend lokaler Lecithinproduktion. Die Transportwege zwischen Anbau und Endkunden sind deshalb in der Regel kurz.
Auf Augenhöhe mit Lecithin aus anderen botanischen Quellen
Der Fokus von Sternchemie liegt vor allem auf Qualität und Funktionalität. „Mit seinen heutigen Qualitätsstandards trägt Raps sein teilweise kritisches Image zu Unrecht. Durch Anpassung von Saaten und Produktionsschritten hat Rapslecithin heute ein Level erreicht, das auf Augenhöhe mit den anderen botanischen Ursprüngen ist“, so Kira Plake. Sie ist Technical Product & Application Manager bei Sternchemie. Nach ihren Worten spielt die unerwünschte Erucasäure in den angebauten Rapssorten schon lange keine Rolle mehr.
Sehr gute GMO-und allergenfreie Alternative
Rein funktionell ist Lecithin aus Raps vergleichbar mit Soja- und Sonnenblumenlecithin und damit eine sehr gute GMO- auch allergenfreie Alternative.
„Kontinuierliche Forschung im Bereich der Produktspezialitäten erlaubt es heute, Rapslecithin in nahezu allen Anwendungen mit höchstem Grad an Funktionalität einzusetzen“, erklärt Plake. Entsprechend bietet Sternchemie neben IP-Soja- und Sonnenblumenlecithin auch ein umfangreiches Sortiment an Rapslecithin-Spezialitäten an. Die Auswahl reicht vom flüssigen Standardprodukt über Reinlecithinpulver bis hin zu sprühfähigen und pulverförmigen Compounds.




