Im Rahmen der Leitmesse IndustrialGreenTec greift die Hannover Messe diesen wichtigen Trend in ganzer Bandbreite auf. Die Aussteller präsentieren in Halle 26 Lösungen, Verfahren, Maschinen und Konzepte, die anderen Unternehmen bei der Umstellung auf ‚Green Production’ helfen. Jedes fünfte Industrieunternehmen hat der Felten-Group-Studie zufolge bereits eine Konzeption vorliegen, wie der Schritt hin zur Green Production gelingen kann. Die Investitionen in entsprechende Maschinen, Energieeffizienz-Technologien oder Prozess- und Verfahrensänderungen, die beispielsweise zur Reduktion von Abfällen und Emissionen führen, stehen dabei oft unmittelbar bevor. Ziel von Green Production ist es einerseits, den Einsatz knapper Rohstoffe wie Lithium, Kupfer oder Elementen der Seltenen Erden zu reduzieren, und andererseits im Rahmen der Produktion möglichst wenig Strom, Wasser, Gas oder andere Ressourcen einzusetzen. Entsprechende Maßnahmen sollen zu sinkenden Kosten führen und damit helfen, die Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Maßstab beizubehalten oder einen Wettbewerbsvorteil zu generieren. Hierzu können beispielsweise Lösungen aus den Bereichen Recycling, Automation oder Materialeffizienz beitragen, die ebenfalls im Rahmen der IndustrialGreenTec 2012 dargestellt werden.
Green Production geht im ersten Schritt eine Analyse-, Planungs- und Konzeptionsaufgabe für produzierende Unternehmen voraus, die oftmals durch externe Dienstleister übernommen wird. Der Ausstellungsbereich der IndustrialGreenTec 2012 wird inhaltlich von einem Kompetenzzentrum begleitet – dort werden sich namhafte Dienstleister, Verbände und Institute präsentieren, die sich auf die Erstberatungen von Industrieunternehmen und Weiterentwicklung individueller Lösungsansätze spezialisiert haben. Konkrete Anwendungsbeispiele und Szenarien werden Aussteller wie die Eisenmann AG abbilden.




