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    Industrie-PCs unterstützen Produktion und Logistik
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    Milchverarbeitung

    Industrie-PCs unterstützen Produktion und Logistik

    Die Molkerei Gropper verarbeitet etwa 355 Mio. l Milch pro Jahr. Um diese Menge zu verarbeiten, setzt Gropper auf Industrie-PCs von Noax.
    Veröffentlicht
    01. April 2021
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Die Molkerei Gropper aus dem bayerischen Bissingen verkauft ihre Milch- und Milchprodukte an nationale und internationale Einzelhandelsketten, wo sie als Handelsmarken vertrieben werden. Dafür hat sie Verträge mit rund 870 Milchbauern aus der Region, die der Molkerei etwa 355 Mio. l Milch pro Jahr liefern. Um diese Menge effizient und sicher zu verarbeiten, setzt Gropper bereits seit 1998 auf Industrie-PCs von Noax in Produktion und Logistik.

    Seit 1929 füllt die Molkerei Gropper Milch ab und verarbeitet sie zu verschiedenen Milchprodukten. Dabei taucht der Name Gropper nicht auf den Verpackungen auf, denn das Unternehmen beliefert große Einzelhandelsketten im In- und Ausland, wo die Produkte unter deren Handelsmarken vertrieben werden. Seit 2015 produziert das Schwesterunternehmen Fruchtsäfte und Smoothies. Vor allem kann die Gropper Fruchtsaft GmbH & Co. KG auf die Erfahrung der Molkerei Gropper zurückgreifen, wenn es um die Abfüllung, Verarbeitung und den Vertrieb von empfindlichen und größtenteils flüssigen Lebensmitteln geht.

    Bereits im Jahr 1998 bestellte das Milch verarbeitende Unternehmen aus Bissingen im Landkreis Dillingen a. d. Donau die ersten Noax-Industrie-PCs vom Typ C15 mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll für die Betriebsdatenerfassung (BDE) in der Produktion. Die Industrie-PCs mit ihrer Schutznorm bis zu IP 69k garantieren, dass weder Feuchtigkeit noch feste Bestandteile in das Innere der Industrie-PCs gelangen, auch nicht, wenn sie häufig mit Wasser und speziellen Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Zudem sind sie ausfallsicher und widerstandsfähig gegen Vibrationen. Einige IPCs der ersten Generation befinden sich immer noch in den Abfüllhallen von Gropper. Nach über 20 Jahren Einsatz stand schließlich aber ein Generationswechsel an, zumal die neuen Geräte mit neuer Software besser zurechtkommen und deutlich mehr Bedienkomfort als ihre Vorgänger bieten.

    Große Übersicht, einfaches Arbeiten

    In der Molkerei müssen Industriecomputer extremen Umgebungsbedingungen standhalten. Das sind neben den Temperaturen eine hohe Luftfeuchtigkeit und vor allem die regelmäßige Reinigung mit Wasser und Desinfektionsmitteln. Robustheit und Ausfallsicherheit waren Gründe, warum sich die Verantwortlichen bei Gropper wieder für die Hardware von Noax entschieden haben. Allerdings wählten sie diesmal Industrie-PCs mit einer Bildschirmdiagonale von 21 Zoll. Das 16:9-Format war dem Unternehmen sehr wichtig, weil es die großen BDE-Tabellen übersichtlich darstellt.

    Die maßgebliche Anwendung auf den Noax-Industrie-PCs ist eine eigenentwickelte BDE-Lösung in Tabellenform, die mittlerweile auf der Windows 10 loT läuft. Der Vorteil der größeren Monitore: Selbst wenn die Mitarbeiter bestimmte Informationen nicht sehen, müssen sie nur die Tabelle auf dem Bildschirm nach links verschieben. Ein Scrollen nach unten ist nicht nötig „Das war auch unser Ziel”, erklärt ein IT-Fachmann von Gropper, „Wir wollen die Handhabung von Hard- und Software so einfach wie möglich gestalten.” Und noch etwas macht die Arbeit mit den neuen Edelstahl-IPCs angenehmer: Möchten die Mitarbeiter einen bestimmten Bildschirmausschnitt genauer betrachten, können sie diesen mit zwei Fingern auf dem Multi-Touch vergrößern, ganz wie sie es von ihrem Smartphone gewohnt sind. Die Industrie-PCs zeigen nicht nur die BDE-Lösung an, sondern auch weitere Anwendungen: So können die Mitarbeiter betriebsinterne Informationen über die Terminals abrufen, beispielsweise Urlaubs- oder Schichtpläne.

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    Unsichtbare IT

    Die bedienerfreundliche Anwendung der Hardware hat die Akzeptanz der neuen Noax-IPCs bei der Belegschaft gefördert. Hohe Usability war ein maßgebliches Ziel der Verantwortlichen. „Unsere Mitarbeiter sollen sich mit ihren eigentlichen Aufgaben beschäftigen, nicht mit dem System. Das muss einfach laufen”, erklärt der Mitarbeiter der IT-Abteilung. „Hard- und Software sollen funktionieren und keinen Verdruss bereiten. Die Edelstahl-Computer von Noax haben gezeigt, dass sie quasi unsichtbar sind. Das hat aus unserer Sicht für die erneute Bestellung gesprochen.” Zurzeit setzt die Molkerei Gropper über 30 Geräte vom Typ S21W mit einer Bildschirmdiagonale von 21 Zoll in der Produktion ein, das heißt bei der Abfüllung von Milch, Desserts, Joghurt und weiteren Milchprodukten. Das Unternehmen legt großen Wert darauf, dass sämtliche Industrie-PCs dem gleichen technischen Stand entsprechen. Auf diese Weise ließe sich ein Austausch eines Terminals ohne nennenswerte Betriebsunterbrechung durchführen; auch hier ist die Usability wieder der Leitgedanke. „Das dauert gerade einmal fünf Minuten und dann kann der Mitarbeiter wie gewohnt weiterarbeiten“, erklärt der IT-Fachmann bei Gropper. Da die Industrie-PCs in Produktion und Logistik vom Internet isoliert sind, können Updates nicht automatisch aufgespielt werden. Aus diesem Grund sind nur wenige Updates nötig. Im Fall der Fälle werden sie bei Wartungsarbeiten in der IT-Abteilung aufgespielt.

    In Flurförderfahrzeuge eingebaut

    Nicht nur in der Produktion, auch im Kühllager bei der Auslieferung kommen die großen 21-Zoll-Edelstahl-Industrie-PCs von Noax zum Einsatz. Sie sind auf den Flurförderfahrzeugen montiert und liefern den Kommissionierern alle Informationen über die aktuellen Aufträge. Doch im Gegensatz zu den Terminals in der Produktion verfügen die Industrie-Computer in der Logistik über einen resistiven Touch. Ganzjährig herrschen hier Temperaturen zwischen 2 °C und 7 °C. Daher war es für die Verantwortlichen wichtig, dass die Touchscreens sowohl mit bloßen Fingern als auch mit Handschuhen funktionieren. Während in der Produktion mit Latexhandschuhen gearbeitet wird, sind es in der Logistik dickere Wärmeschutzhandschuhe. Die Touchscreens von Noax reagieren auf alle Bedienvarianten gleichermaßen, sodass die Mitarbeiter diese nicht ausziehen müssen, um den Bildschirm zu bedienen. Dies beschleunigt den Arbeitsfluss und spart Zeit. Produktion und Logistik stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Hardware. Deshalb hat Noax Lösungen entwickelt, die den Notwendigkeiten in beiden Betriebsbereichen optimal gerecht werden. Der Mitarbeiter der IT-Abteilung weiß das zu schätzen: „Als Hardware-Hersteller, der besonders in der Lebensmittel verarbeitenden Industrie aktiv ist, kennt Noax unsere Bedürfnisse sehr genau. Das haben wir über einen langen Zeitraum erfahren. Die Noax-Mitarbeiter setzen unsere Wünsche konsequent und vor allem zeitnah um.“

    Noax Technologies AG, Ebersberg

    Autor: Michael Naumann

    Freier Fachjournalist

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