Die Molkerei Gropper aus dem bayerischen Bissingen verkauft ihre Milch- und Milchprodukte an nationale und internationale Einzelhandelsketten, wo sie als Handelsmarken vertrieben werden. Dafür hat sie Verträge mit rund 870 Milchbauern aus der Region, die der Molkerei etwa 355 Mio. l Milch pro Jahr liefern. Um diese Menge effizient und sicher zu verarbeiten, setzt Gropper bereits seit 1998 auf Industrie-PCs von Noax in Produktion und Logistik.
Seit 1929 füllt die Molkerei Gropper Milch ab und verarbeitet sie zu verschiedenen Milchprodukten. Dabei taucht der Name Gropper nicht auf den Verpackungen auf, denn das Unternehmen beliefert große Einzelhandelsketten im In- und Ausland, wo die Produkte unter deren Handelsmarken vertrieben werden. Seit 2015 produziert das Schwesterunternehmen Fruchtsäfte und Smoothies. Vor allem kann die Gropper Fruchtsaft GmbH & Co. KG auf die Erfahrung der Molkerei Gropper zurückgreifen, wenn es um die Abfüllung, Verarbeitung und den Vertrieb von empfindlichen und größtenteils flüssigen Lebensmitteln geht.
Bereits im Jahr 1998 bestellte das Milch verarbeitende Unternehmen aus Bissingen im Landkreis Dillingen a. d. Donau die ersten Noax-Industrie-PCs vom Typ C15 mit einer Bildschirmdiagonale von 15 Zoll für die Betriebsdatenerfassung (BDE) in der Produktion. Die Industrie-PCs mit ihrer Schutznorm bis zu IP 69k garantieren, dass weder Feuchtigkeit noch feste Bestandteile in das Innere der Industrie-PCs gelangen, auch nicht, wenn sie häufig mit Wasser und speziellen Desinfektionsmitteln gereinigt werden. Zudem sind sie ausfallsicher und widerstandsfähig gegen Vibrationen. Einige IPCs der ersten Generation befinden sich immer noch in den Abfüllhallen von Gropper. Nach über 20 Jahren Einsatz stand schließlich aber ein Generationswechsel an, zumal die neuen Geräte mit neuer Software besser zurechtkommen und deutlich mehr Bedienkomfort als ihre Vorgänger bieten.
Große Übersicht, einfaches Arbeiten
In der Molkerei müssen Industriecomputer extremen Umgebungsbedingungen standhalten. Das sind neben den Temperaturen eine hohe Luftfeuchtigkeit und vor allem die regelmäßige Reinigung mit Wasser und Desinfektionsmitteln. Robustheit und Ausfallsicherheit waren Gründe, warum sich die Verantwortlichen bei Gropper wieder für die Hardware von Noax entschieden haben. Allerdings wählten sie diesmal Industrie-PCs mit einer Bildschirmdiagonale von 21 Zoll. Das 16:9-Format war dem Unternehmen sehr wichtig, weil es die großen BDE-Tabellen übersichtlich darstellt.
Die maßgebliche Anwendung auf den Noax-Industrie-PCs ist eine eigenentwickelte BDE-Lösung in Tabellenform, die mittlerweile auf der Windows 10 loT läuft. Der Vorteil der größeren Monitore: Selbst wenn die Mitarbeiter bestimmte Informationen nicht sehen, müssen sie nur die Tabelle auf dem Bildschirm nach links verschieben. Ein Scrollen nach unten ist nicht nötig „Das war auch unser Ziel”, erklärt ein IT-Fachmann von Gropper, „Wir wollen die Handhabung von Hard- und Software so einfach wie möglich gestalten.” Und noch etwas macht die Arbeit mit den neuen Edelstahl-IPCs angenehmer: Möchten die Mitarbeiter einen bestimmten Bildschirmausschnitt genauer betrachten, können sie diesen mit zwei Fingern auf dem Multi-Touch vergrößern, ganz wie sie es von ihrem Smartphone gewohnt sind. Die Industrie-PCs zeigen nicht nur die BDE-Lösung an, sondern auch weitere Anwendungen: So können die Mitarbeiter betriebsinterne Informationen über die Terminals abrufen, beispielsweise Urlaubs- oder Schichtpläne.




