Für zuverlässig funktionierende Inspektionssysteme sind regelmäßige Qualitätskontrollen unabdingbar. Automatisierte Softwarelösungen wie das Sesotec-Compliance-Paket prüfen die Funktion von Metall- und Röntgeninspektionsgeräten und sorgen für eine lückenlose wie auch effiziente Dokumentation. Das hilft Lebensmittelherstellern, die Sicherheit ihrer Produkte zu gewährleisten.
Metallsuchgeräte und Röntgeninspektionsgeräte erkennen schnell und zuverlässig verschiedenste Fremdkörper in Lebensmitteln. Damit die Geräte sicher funktionieren, sind regelmäßig Qualitätskontrollen erforderlich. Folgende sechs Stufen garantieren die beste Detektionsleistung der Geräte und eine richtlinienkonforme Produktion in der Lebensmittelindustrie: Qualifizierung, Pre-Validierung, Validierung/Re-Validierung, Monitoring, Betreibervalidierung, Herstellervalidierung.
Mit automatisierten Softwarefunktionen können Lebensmittelhersteller eine lückenlose und effiziente Dokumentation gewährleisten, um richtlinienkonform und sicher zu produzieren. Das Sesotec-Compliance-Paket für Inspektionssysteme verfügt über die Softwarefunktionen Auditcheck, Empfindlichkeitsprognose, Compliance Mode, Integrated Compliance Monitoring sowie Integrated Validation Process.
Audit-Check
Nach der Qualifizierung, Installation und Validierung des Inspektionssystems erfolgt die Betriebsphase. Dabei muss das Gerät routinemäßig einer Leistungsüberwachung unterzogen werden, dem Audit-Check. Die Ergebnisse der Prüfung des betroffenen Produktionsabschnittes werden in einem Logbuch gespeichert. Im Falle eines Fehlers wird die Förderstrecke gestoppt.
Empfindlichkeitsprognose
Die am besten geeignete Detektionsempfindlichkeit für verschiedene Fremdkörper muss von der Software erlernt werden. Nach dem Einlernvorgang kann sie von der Software automatisch bestimmt werden. Durch die Empfindlichkeitsprognose lässt sich Zeit sparen, die geforderte Detektionsempfindlichkeit einfach abgleichen und das beste Inspektionsniveau für das zu untersuchende Produkt bestimmen.
Compliance Mode
Die Empfindlichkeit kann per Knopfdruck auf Werks- oder Audit-Standards gesetzt werden, um konform zu produzieren und gleichzeitig die Fehlausschleusungsrate zu reduzieren, was eine Minimierung des Gutmaterialverlusts bedeutet. Die Prozessstabilität wird dadurch konstant aufrechterhalten. Der Anwender kann im System hinterlegen, was passieren soll, wenn die konfigurierte Empfindlichkeitsprognose nicht eingehalten wird, also ob etwa eine Warnmeldung erfolgen oder die Produktionslinie angehalten werden soll. Durch die Funktion Compliance Mode werden die Lebensmittelsicherheitsstandards gehalten. Zudem lassen sich Arbeit, Verpackung und Produktabfall einsparen, die Produktionseffizienz steigern sowie die prognostizierte Leistung und Konformitätswerte zur einfachen Überprüfung anzeigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Röntgeninspektionssysteme bei schwierigen Produkten weniger nachlernen müssen.




