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    Intelligente Systemarchitektur für die Lebensmittelverpackung
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Intelligente Systemarchitektur für die Lebensmittelverpackung

    Auf der Interpack präsentiert Syntegon mit Next die nächste Evolutionsstufe seiner Verpackungslösungen. Die Syntegon HFX für Schlauchbeutelverpackung und die Syntegon TRX für Topload-Kartonierung sind dabei zwei zentrale Next-Systemkomponenten.
    Veröffentlicht
    21. April 2026
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Lebensmittelindustrie steht unter massivem Veränderungsdruck. Kontinuierlich steigende Kosten, ein akuter Mangel an qualifizierten Maschinenbedienern, steigende Sicherheits- und Compliance-Anforderungen sowie eine wachsende -Vielfalt an Packungsgrößen und Stilen prägen den Alltag in den Produktionshallen. Produktionslinien müssen schnell umrüstbar, intuitiv bedienbar und möglichst unabhängig von manuellen Eingriffen sein. Genau hier setzt die intelligente Systemarchitektur Next mit drei klaren Leitprinzipien an: Seamless Operation, Smart Decisions und Touchless Automation.

    Nahtlose Prozesse

    Seamless Operation steht für durchgängige, nahtlose Prozesse über alle in der Next-Systemarchitektur eingebundenen Maschinen hinweg. Einheitliche Bedienphilosophien, harmonisierte Schnittstellen und ein standardisiertes Formatwechsel-Konzept sorgen dafür, dass Bediener sich auf jeder Anlage sofort zurechtfinden, Fehlerquellen reduziert und Rüstzeiten erheblich verkürzt werden.

    Im Fall der neuen TRX-Topload-Kartonierplattform ermöglichen diese geführten oder automatisierten Prozesse Formatwechsel in rund zehn Minuten bei gleichzeitig deutlich reduzierter Anzahl an Formatteilen. Das minimiert Stillstandzeiten, senkt Investitionskosten für neue Formate und erleichtert insbesondere weniger erfahrenen Bedienern den Arbeitsalltag. Schulungsaufwände können signifikant reduziert werden – ein entscheidender Vorteil in Zeiten knapper personeller Ressourcen.

    Datenbasierte Transparenz

    Der zweite Pfeiler, Smart Decisions, bringt Datenintelligenz in die Verpackungslinie. Als Teil des operativen Systems verknüpft Next vernetzte Maschinenplattformen mit Softwarelösungen wie dem cloudbasierten Synexio, maschinenbasierten Logbook-Funktionen oder 3D-Fehleransichten.

    Kamera- und KI-basierte Qualitätskontrollen, automatische Fehlermengenerkennung und Zustandsüberwachung schaffen Transparenz über Produktivität, Qualität und Effizienz. Bediener werden damit in die Lage versetzt, Anlagenzustände mobil zu überwachen und schneller auf Abweichungen zu reagieren. Das Ergebnis: weniger ungeplante Stillstände, geringerer Ausschuss und eine insgesamt höhere Gesamtanlageneffektivität (OEE). Produktionsverantwortliche treffen fundierte Entscheidungen – datenbasiert, schnell und zielgerichtet.

    Weniger manuelle Eingriffe

    Mit Touchless Automation geht Syntegon noch einen Schritt weiter. Innerhalb der Next-Systemarchitektur werden manuelle Eingriffe auf ein Minimum reduziert und wiederkehrende, nicht wertschöpfende Tätigkeiten konsequent automatisiert.

    So übernehmen autonome Materialversorgungssysteme die Bereitstellung und das Einlegen von Folienrollen oder Kartonzuschnitten. Autonome Mobile Roboter (AMR) versorgen die Maschinen selbstständig, während Hochleistungs-Spleißsysteme im Flow Wrapping einen unterbrechungsfreien Betrieb ermöglichen. Verpackungslinien können auf diese Weise über Stunden ohne Bedienereingriff laufen. Das entlastet das Personal, erhöht die Verfügbarkeit und schafft Freiräume für wirklich wertschöpfende Aufgaben.

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    Bausteine der Systemarchitektur

    Zum Start von Next präsentiert Syntegon zwei neue, vollständig in die intelligente Systemarchitektur integrierte, modulare Maschinenplattformen: die HFX-Flow-Wrapping-Plattform für Primärverpackungen sowie die TRX-Topload-Kartonierplattform für Sekundärverpackungen.

    Beide Plattformen sind modular aufgebaut – und bilden zentrale Bausteine innerhalb des operativen Next-Ökosystems. Sie sind retrofit-fähig und auf langfristige Skalierbarkeit ausgelegt. Neue Funktionen, digitale Features oder zusätzliche Automatisierungsmodule lassen sich auch zu einem späteren Zeitpunkt integrieren.

    Als strategischer Lifecycle-Partner begleitet Syntegon seine Kunden dabei über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg. Flexible Servicepakete – vom präventiven Wartungskonzept bis hin zur umfassenden Performance-Absicherung inklusive Ersatzteile und definierten Reaktionszeiten – sorgen für maximale Verfügbarkeit, planbare Kosten und langfristige Wertsteigerung der Investition.

    PPWR-ready und energieeffizient

    Damit bietet die Next-Systemarchitektur eine zukunftssichere Investitionsbasis, die auch mit Blick auf nachhaltige Produktionsstrategien überzeugt: Energie- und abfallreduzierende Technologien erhöhen die Ressourceneffizienz, während die flexible Verarbeitung unterschiedlicher Packstile und PPWR-konformer Materialien Herstellern neue Spielräume bei der Umsetzung regulatorischer Anforderungen eröffnet. Auf diese Weise verbindet Syntegon wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit ökologischer Verantwortung – und setzt mit Next ein klares Zeichen für eine leistungsstarke, flexible und nachhaltige Factory of the Future.

    www.prozesstechnik-online.de

    Halle 6, Stand A31

    Autor: Andreas Schildknecht

    Global Product Manager,

    Syntegon

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