Andreas Aumeier
Krones präsentiert sich als kompetenter und zuverlässiger Partner, wenn es um die Installation von IT-Modulen zur Produktionsoptimierung in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie geht. Das IT-Portfolio ist speziell an den Bedürfnissen der Branche ausgerichtet und hilft maßgeblich, eine Produktivitätssteigerung zu erzielen. Rund 750 Systeme wurden in den letzten Jahren nach dem bewährten Best-Practice-Ansatz implementiert und integriert.
Die Leistungsergebnisse der Produktion werden durch den Vergleich der Ist-Werte des Herstellprozesses mit den erwarteten Soll-Ergebnissen verglichen und bewertet. Das Modul zur Leistungsmessung bestimmt den Ausnutzungsgrad bzw. die Gesamtanlageneffektivität: Overall Equipment Effectiveness (OEE). Dies beinhaltet die Messung und Auswertung der gesamten Effektivitätsverluste der Produktionsanlagen anhand branchenspezifischer Kennzahlen und daraus folgend die Minimierung maschinen- und prozessabhängiger Verluste. Die im OEE ermittelten Kennzahlen bilden die Grundlage für werksübergreifende Vergleiche der Produktionsanlagen auf Produkt-, Linien- und Maschinenbasis. Zusätzlich werden die Ursachen von Störungen und Stillständen genau erfasst und die Anlagenausfallzeiten in einem Downtime-Analyse-Modul (DTA) dargestellt.
Mit der Durchführung von intelligenten Plausibilitätskontrollen und Visualisierungsmöglichkeiten unterstützt die Produktionsplanung den Planer bei sämtlichen Aufgaben im Produktionsbereich und ermöglicht so einen einfacheren und flexibleren Planungsprozess. Der Fokus der Krones-IT-Lösung liegt auf dem optimalen Einsatz der Produktionsressourcen wie Anlagen, benötigten Materialien und Personal unter Berücksichtigung sämtlicher branchenspezifischer Restriktionen, um machbare Pläne zu erzeugen. Dem Anwender wird damit eine vereinfachte und zeitsparende Produktionsplanung ermöglicht, durch die sowohl Engpässe unmittelbar erkannt als auch Kosten durch die effiziente Auslastung der Ressourcen eingespart werden können. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, Planungsvarianten zu vergleichen und zu bewerten.
Die Auftragssteuerung, die dem Produktionsbereich übergeordnet ist, verwaltet über Schnittstellen zu den Maschinen die Fertigungsaufträge der Linie. Die Abfüllaufträge innerhalb der Linie werden abhängig vom aktuellen Auftrag und dessen Stückliste koordiniert und alle wichtigen Zählerstände überwacht. Zusätzlich erfolgt eine automatische und zeitnahe Anforderung der erforderlichen Mengen an Verbrauchsstoffen.
Durch den Einsatz dieses Moduls lassen sich sowohl Zeit- als auch Kostenersparnisse erzielen. Die Reduktion der Kosten resultiert aus einer flaschen- bzw. tankgenauen Produktion. Eine Zeitersparnis wird zudem bei den Umrüst- und Reinigungszeiten erzielt, wodurch eine hohe Verfügbarkeit, Qualität und ein hoher Leistungsgrad der Linie sichergestellt wird.




