Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Jumo investiert kräftig in die Zukunft
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Jumo investiert kräftig in die Zukunft

    Die Jumo-Unternehmensgruppe behauptet sich 2024 trotz schwieriger Wirtschaftslage mit robustem Umsatz, Investitionen in Digitalisierung und Internationalisierung und einem klaren Branchenfokus.
    Veröffentlicht
    28. Mai 2025
    Lesezeit
    5 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Jumo-Unternehmensgruppe mit Sitz in Fulda hat sich im Geschäftsjahr 2024 trotz eines anspruchsvollen konjunkturellen Umfelds robust gezeigt. Mit einem konsolidierten Umsatz von 301 Mio. Euro verzeichnete das Unternehmen einen Rückgang von 3,5 % im Vergleich zum Vorjahr, schnitt damit jedoch deutlich besser ab als die deutsche Elektroindustrie, die ein Minus von 6,3 % hinnehmen musste. Dennoch ist das Unternehmen positiv gestimmt und investiert kräftig.

    „2024 war ein Jahr mit vielen Herausforderungen – von geopolitischen Unsicherheiten bis hin zu einer insgesamt schwachen Konjunktur. Dennoch ist es uns gelungen, zentrale Zukunftsprojekte voranzutreiben und unsere Marktposition zu behaupten“, sagte CEO Dimitrios Charisiadis im Rahmen der jährlichen Pressekonferenz.

    Die langfristige Wachstumsstrategie von Jumo basiert auf drei zentralen Säulen: Systeme und Lösungen, Digitalisierung sowie Internationalisierung. Mit dem neuen KI-gestützten Assistenten „Jumy“ wurde ein zukunftsweisendes Werkzeug für Kundenservice und interne Effizienz eingeführt. Gleichzeitig setzt das Unternehmen verstärkt auf die Entwicklung ganzheitlicher Systeme und Lösungen für ausgewählte Kernbranchen wie Energie, Umwelt und Lebensmittel.

    Ein weiterer Meilenstein im internationalen Ausbau war die Gründung zweier neuer Tochtergesellschaften in Südkorea und Malaysia. Damit stärkt Jumo seine Präsenz in wachstumsstarken asiatischen Märkten und rückt noch näher an seine internationalen Kunden heran.

    „Wir sehen in der Verbindung aus intelligenter Automatisierung, digitalen Services und internationaler Nähe zu unseren Kunden einen klaren Wettbewerbsvorteil“, ergänzt Charisiadis.

    Investitionen trotz Unsicherheiten auf stabilem Niveau

    Auch im Jahr 2024 wurde kontinuierlich in Maschinen, Anlagen und Werkzeuge investiert. Weltweit wurden über die letzten sechs Jahre hinweg Investitionen in Höhe von rund 121 Mio. Euro getätigt. In Deutschland beläuft sich das geplante Investitionsvolumen für 2025 auf 28 Mio. Euro.

    „Diese Investitionen sind ein klares Bekenntnis zu unseren Standorten und zur Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens“, erklärt COO Dr. Steffen Hoßfeld. „Insbesondere unser neuer Produktionsstandort Sensilo stärkt unsere Produktionskapazitäten im Bereich der Sensorik und fügt sich somit perfekt in unsere Strategie als führender System- und Lösungsanbieter ein. Dieses Investment bietet Potential für weiteres globales Wachstum.“

    Mitarbeiterzahl weltweit leicht rückläufig – Ausbildung bleibt Schlüsselthema

    Die Zahl der weltweit Beschäftigten sank im Jahr 2024 um rund 100 Personen auf jetzt 2420. Ursache hierfür waren neben der wirtschaftlichen Lage auch steigende Automatisierungseffekte. Gleichzeitig bleibt der deutsche Standort stabil: Seit 2014 ist die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deutschland dennoch gewachsen – ein Zeichen für die nachhaltige Entwicklung am Heimatstandort Fulda. Die Ausbildung bleibt ein zentrales Element der Fachkräftesicherung. In den vergangenen sechs Jahren wurden 247 neue Auszubildende eingestellt. Damit unterstreicht Jumo seinen Anspruch, auch langfristig in die eigenen Nachwuchskräfte zu investieren.

    2025: Jahr der Erneuerung und Fokussierung

    Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich. Der Fokus liegt klar auf Effizienz, Innovation und Kundennähe. „2025 ist für uns ein Jahr der Erneuerung“, so Charisiadis. „Wir wollen uns noch stärker fokussieren, unsere Prozesse weiter optimieren und unsere Kunden mit innovativen Lösungen begeistern.“ Die Chancen dafür stehen gut: Neben dem neuen Werk Sensilo und der zunehmenden Digitalisierung sieht Jumo insbesondere in der globalen Ausweitung des System- und Lösungsgeschäfts in den Fokusbranchen einen zentralen Wachstumstreiber für die kommenden Jahre.

    46 Applikationen langfristig im Markt etablieren

    In einer sich stetig wandelnden Welt, in der Megatrends wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz neue Maßstäbe setzen, hebt Jumo mit dem klaren Branchenfokus die Zusammenarbeit mit Kunden auf ein neues Level. Der Wandel zu einem System- und Lösungsanbieter mit klarem Branchenfokus stärkt nicht nur die Wettbewerbsposition von Jumo, sondern bietet auch handfeste Vorteile für Kunden in den definierten Fokusbranchen.

    „Mit der Entscheidung, spezifische Branchen in den Mittelpunkt zu stellen, folgen wir einem klaren Kurs. Kunden suchen keine Produkte von der Stange, sondern integrierte Systeme und Anwendungen, die exakt auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind“, unterstreicht Guy Beaho, Leiter Globales Branchenmanagement bei Jumo.

    Die Definition von Fokusbranchen wie Lebensmittel & Getränke, Wasser & Abwasser oder Thermoprozesstechnik erlaubt es Jumo, sich intensiv auf Märkte mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial zu konzentrieren. „Hier liegt die Stärke: maßgeschneiderte Lösungen, die nicht nur aktuelle Anforderungen erfüllen, sondern auch zukunftssicher sind“, betont Beaho.

    Jumo konzentriert sich bei den Fokusbranchen zunächst auf 6 verfahrenstechnische Branchen: Lebensmittel & Getränke, Thermoprozesstechnik, Wasser & Abwasser, Transportation, Erneuerbare Energien sowie Heizung, Klima, Lüftung. „Langfristig wollen wir dort 46 Applikationen im Markt etablieren“, so Beaho.

    Eine dieser Applikationen aus dem Bereich Lebensmittel ist „Reifekammer/Räucherofen“. Sie eignet sich zur präzisen Steuerung und Überwachung von Räucher- und Reifeprozessen. Mit hochentwickelten Sensoren und automatisierten Systemen bietet Jumo eine sehr hohe Genauigkeit bei der Kontrolle von Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Rauchdichte an.

    Neue I/O-Module und Recorder-App

    Als System- und Lösungsanbieter präsentierte Jumo gleich zwei bedeutende Neuerungen für die Steuerungsfamilie Jumo variTron, die die Effizienz und Flexibilität in der industriellen Automatisierung erheblich steigern. „Zum einen können sich die Anwender mit der Recorder-App auf ein wahres Alleinstellungsmerkmal freuen, da hier die Funktion eines Bildschirmschreibers in die SPS wandert. Zum anderen erwartet die Anwender mit dem neuen Jumo I/O-System eine Modulfamilie, die ‚state of the art‘ ist“, erklärt Michael Wiener, Global Product Manager PLCs Strategic bei Jumo.

    Die neuen I/O-Module zeichnen sich durch ein schlankes Design und eine hohe Kanaldichte aus. Die Module sind so entwickelt, dass sie eine maximale Anzahl von Ein- und Ausgängen auf minimalem Raum bieten. Dies ermöglicht eine effiziente Nutzung des verfügbaren Platzes im Schaltschrank. Sie haben eine optimierte Reaktionszeit, was bedeutet, dass sie schnell auf Eingaben reagieren und somit eine präzise Steuerung von Prozessen erlauben.

    Die Recorder-App für den Jumo variTron 500 touch bietet erstmalig direkt am Gerät eine innovative Schreiberfunktion. Diese Funktion ermöglicht eine effiziente Datenaufzeichnung und Prozessvisualisierung direkt vor Ort, ohne dass zusätzliche Hardware oder Software erforderlich sind.

    Die Recorder-App zeichnet sich durch ihre hohe Effizienz bei der Datenaufzeichnung und Prozessvisualisierung aus. Sie ermöglicht es den Anwendern, prozessrelevante Daten in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren. (br)

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →