Thomas Kröning ist Inhaber der Firma Kröning, die sich seit der Gründung im Jahr 1991 auf Automatisierungslösungen für Verpackung und Handling spezialisiert hat. Er sagt: „Seit einigen Jahren verzeichnen wir eine permanent steigende Nachfrage nach Robo-terlösungen im Food-Verpackungsbereich. Allerdings sind die Anforderungen an Automatisierungslösungen in der Lebensmittelbranche, insbesondere in der Primärverpackung, extrem hoch. Gleichzeitig stehen die Hersteller unter einem immensen Kostendruck durch den Handel. Gefragt sind deshalb ultraschnelle, flexible Hightech-Robotiklösungen mit möglichst geringem Investitionsvolumen – ein Widerspruch in sich, mit dem wir allerdings täglich konfrontiert werden.“
Ein Blick auf die typischen Anforderungen in der Primärverpackung unterstreicht, wovon Kröning spricht. Im Gegensatz zur Sekundärverpackung, für die prinzipiell alle industrietauglichen Roboter zum Einsatz kommen können, solange sie schnell genug sind, sieht es beim primary packaging anders aus. Hier geht es um die Handhabung von offenen Lebensmitteln. Für den Robotereinsatz heißt das: Einhaltung strengster Hygienevorgaben gemäß HACCP-Richtlinien, möglichst geringe Partikelemissionen, Beständigkeit gegen täglich anfallende Reinigungsprozeduren und sicherer Ausschluss von Verunreinigung der Lebensmittel durch Verwendung lebensmittelverträglicher Schmierstoffe.
„Die zuverlässige Erfüllung all dieser Kriterien schränkt den Kreis der geeigneten Roboter beträchtlich ein“, stellt Kröning fest. „Standardroboter müssen hier passen. Gefragt sind ultraschnelle Spezialkinematiken, mit denen wir einen wirtschaftlichen und prozesssicheren Betrieb unserer Verpackungsanlagen garantieren können. Da Stäubli im Foodbereich seit vielen Jahren engagiert ist und für diesen Bereich innovative Entwicklungen auf den Weg gebracht hat, arbeiten wir gerne mit Robotern dieses Herstellers.“
Tatsächlich hat Stäubli in den zurückliegenden Jahren mit großem Aufwand wegweisende Optimierungen und Neuentwicklungen realisiert, um den branchenspezifischen Anforderungen aller denkbaren Food-Applikationen gerecht zu werden. Und nur mit Robotern lässt sich die dringend benötigte Flexibilität im Verpackungsbereich realisieren. Sinkende Losgrößen, immer mehr Produktvarianten und die im Handel beliebten Mischverpackungen verlangen nach hochflexiblen Anlagen und geeigneten Spezialrobotern. Diese lassen sich bei Stäubli einfach aus dem breiten Programm an Pickern, Scara- und Sechsachskinematiken konfigurieren.
Für Anlagenbauer ein entscheidender Vorteil, wie Thomas Kröning betont: „Wir können selbst bei komplexen Anlagen durchgängig mit Stäubli-Robotern arbeiten, weil wir uns für jede Aufgabenstellung den passenden Roboter zusammenstellen können. Innerhalb kompletter Linien müssen wir so nicht Roboter unterschiedlicher Hersteller mischen, sondern können uns bei Stäubli bedienen und in einer Programmier- und Steuerungswelt bleiben.“




