Der Chocolate Dodger besteht aus zwei Schokoladenkeksen und einer Schokoladencreme in der Mitte. Diese setzt sich aus Kakaopulver, Puderzucker, Palmöl und flüssiger Schokolade zusammen. Zur Herstellung der Creme installierte Burton’s Biscuit eine neue Dosier- und Mischanlage. Ein Problem war dabei die Konsistenz der beiden Hauptkomponenten Kakaopulver und Puderzucker, die völlig unterschiedliche Herausforderungen an die Fördertechnik stellten.
Kakaopulver hat eine Schüttdichte von etwa 560 kg/m3 und ist nicht rieselfähig. Der Stoff neigt, insbesondere wenn er Feuchtigkeit ausgesetzt ist, zum Verdichten, zur Klumpenbildung und der Bildung von Ablagerungen auf den Oberflächen der Fördereinrichtungen. Darüber hinaus fluidisiert er leicht und bildet Staub. Um das schwierig zu handhabende Material gleichmäßig und konsistent zu fördern und gleichzeitig die Staubbildung einzudämmen, setzt das Unternehmen zwei flexible Flexicon-Förderschnecken mit einer speziell für die Anwendung ausgelegten Schneckengeometrie ein.
Die Rezeptur der Schokoladencreme sieht einmal 15 kg eines Kakaopulvers und 25 kg eines zweiten Kakaopulvers vor, die beide von Hand aus 25-kg-Säcken in einen Doppelboden-Einfülltrichter geschüttet werden, der beide Pulver getrennt hält. Der Doppeltrichter besteht aus zwei schmalen Trichtern, die an der Mittelachse miteinander verbunden sind, an der an einem Scharnier der Deckel des Einfülltrichters angebracht ist, der die Öffnung eines oder des anderen Trichters abdeckt. Der Deckel dient auch als Ablage zum Stützen der Säcke während des Aufschneidens und Schüttens. Ein Drahtgitter mit quadratischen 50-mm-Öffnungen überspannt beide Trichteröffnungen, um ein Einfallen von Sackresten zu verhindern.
Dean Miles, technischer Projektleiter und Systemingenieur bei Burton’s Biscuit erklärt: „Ein mit beiden Trichtern verbundenes Vakuumabsaugsystem zieht den während des Schüttvorgangs entweichenden Staub ab.“
Die Trichter sind auch mit einem elektromagnetischen Schwingsystem ausgestattet, das den Materialfluss in die Einlässe der flexiblen Förderschnecken unterstützt, die den Kakao zum Mischer transportieren.
Jeder Förderer besteht aus einer flexiblen Schraube aus Edelstahl, die in einem, im Winkel von 70° geneigten, 3 m langen Kunststoffrohr mit 90 mm Außendurchmesser untergebracht ist. Von den Auslaufstutzen beider Förderer strömt das Material in ein gemeinsames Y-Anschlussstück und anschließend durch ein einzelnes Fallrohr, das in den Mischer mündet.
Die Schraube wird durch einen über dem Austrittspunkt des Rohres angebrachten 2,2-kW-Motor angetrieben. Dadurch wird verhindert, dass Pulver mit den Antriebsdichtungen in Kontakt kommt.




