Das amerikanische Familienunternehmen Runamok nutzt zur Kennzeichnung von rechteckigen Glasflaschen mit Ahornsirupen die Servoetikettiermaschine Soluta 6-720 2SK SD. Welche Herausforderungen bei der Applikation der aufwendig gestalteten Etiketten zu meistern sind, lesen Sie hier.
Vor 15 Jahren haben Eric und Laura Sorkin angefangen Ahornbäume in Cambridge, Vermont (USA), anzuzapfen, um an ihren einzigartigen Saft zu gelangen. Diesen verarbeiteten sie zu köstlichem Ahornsirup und verkauften ihn unter dem Namen Runamok auf regionalen Märkten. Was im Kleinen begann, hat sich im Laufe der Jahre zu einem erfolgreichen Unternehmen in den USA entwickelt. Heute ist Runamok ein bekannter Hersteller hochwertiger Sirupe, Honige, Cocktail Mixers und Bitters. Die Produkte des Familienunternehmens werden in über 2100 nationalen und internationalen Geschäften sowie über den eigenen Onlineshop und Amazon verkauft.
Herausfordernde Etikettierung
Runamok wird traditionell in rechteckigen 250-ml-Glasfaschen abgefüllt. Je nach Produkt erhalten die Flaschen unterschiedliche Etiketten in einem aufwendigen Design. 2021 wollte das Unternehmen seine bestehende Produktionslinie mit einer modernen Etikettiermaschine erweitern und optimieren. Der Absatz ihrer Produkte stieg kontinuierlich und konnte mit einer halbautomatischen Etikettierung nicht mehr bewältigt werden. Die hochwertige Produktverpackung und die anspruchsvolle Etikettieraufgabe machten die Suche nach einem passenden Etikettiermaschinenhersteller jedoch schwierig. Schlussendlich stieß man auf Gernep.
Kompakte Servoetikettiermaschine
Der bayerische Etikettiermaschinenspezialist musste bei diesem Auftrag nicht nur dem hohen Qualitätsanspruch des Unternehmens gerecht werden, sondern auch auf die beengten Platzverhältnisse im Vermonter Betrieb achten. Deshalb entschied man sich für eine kompakte Servoetikettiermaschine mit zwei Selbstklebespendern. Die Soluta 6-720 2SK SD kann bis zu 6000 Flaschen pro Stunde mit zwei Etiketten pro Behälter ausstatten.
Die Servoetikettiermaschine stattet die Ahornsirupflaschen mit einem durchsichtigen Folienetikett aus, das mit einer weißen Strichzeichnung passend zum Inhalt versehen ist. So findet der Verbraucher beispielsweise auf dem Holundersirup eine feine Zeichnung von einem Holunderstrauch. Die kräftig braune Farbe des Inhalts ist somit durch das dursichtige Etikett weiterhin gut zu erkennen. Das lange Folienetikett zieht sich dabei über drei Seiten der Flasche – genauer gesagt über die Frontseite und die zwei schmalen Seiten. Zusätzlich wird noch ein schmaler Papierstreifen über das No-Label-Look-Etikett appliziert. Dieser wird an einer begrenzten Stelle exakt zwischen dem Produktnamen und der Größenangabe auf dem Folienetikett angeheftet. Auch das Streifenetikett zieht sich über drei Seiten – allerdings von der Frontseite bis zur Rückseite.




