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    Keine Chance für Fremdkörper
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    Technik

    Keine Chance für Fremdkörper

    Der Anforderungskatalog des International Food Standard (IFS) nimmt in Kapitel 5 (Messungen, Analysen, Verbesserungen) zur Thematik „Metalle und
    Veröffentlicht
    13. Februar 2015
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Die Almi Ges.m.b.H. & Co mit Stammsitz und Produktionsstätte in Oftering nahe Linz in Österreich, zählt zu den führenden Herstellern von hochwertigen Gewürzmischungen und Zusatzstoffen für die Wurst-, Schinken-, Fleisch- und Fischproduktion und ist weltweit tätig. Almi verwendet hochwertige Rohstoffe und legt besonderen Wert auf umfassende Kontrollen. Dabei hat Almi stets ein Auge auf die aktuellen Entwicklungen am Rohstoffmarkt und bei Produktionsprozessen. Der gesamte Produktionsablauf ist rückverfolgbar. Zur Qualitätssicherung werden alle Produkte einer Endkontrolle unterzogen. Zahlreiche Zertifikate (ISO 9001:2008, ISO 22000:2005, HACCP, IFS Version 6, Halal Control e.K., Bio-Zertifikat, Kosher-Zertifikat, Austria Gütezeichen, u. a.) bestätigen, dass Almi über ein geprüftes Qualitätsmanagementsystem verfügt.

    Um die Anforderungen nach Fremdkörperdetektion zu erfüllen, war Almi auf der Suche nach der technologisch optimalen Lösung speziell für die Entfernung von Verunreinigungen, die sich optisch nicht von groben Gewürzen und Trockengemüse unterscheiden. Seit September 2012 setzt Almi das Produkt-Sortiersystem Raycon Bulk von S+S ein. Almi ging es bei der Auswahl des Systems neben der präzisen Inline-Detektion von Fremdkörpern wie Metallteilchen, Glassplitter, Keramikpartikel, Steinchen usw., auch um die einfache Handhabung des Sortiersystems für nicht-technisches Personal und um den hygienegerechten, reinigungs- und wartungsfreundlichen Aufbau. Die Wahl fiel u. a. auf S+S, da Almi Wert auf eine räumliche Nähe zum Gerätelieferanten legte und „made in Germany“ bevorzugte. Ein Kriterium war auch, dass bereits einige Projekte zusammen mit S+S erfolgreich bearbeitet wurden und S+S über 30 Jahre Erfahrung bei Sortiertechnologien verfügt, die in die Entwicklung von Raycon Bulk eingeflossen sind.

    Das Produkt-Sortiersystem Raycon Bulk wird bei Almi verwendet, um Schüttgüter im Wareneingangsbereich zu untersuchen und Verunreinigungen auszusortieren, bevor sie in den Fertigungsprozess gelangen. Die Röntgentechnologie ist besonders für die Einsatzbereiche geeignet, in denen die im Lebensmittelbereich oft gebräuchlichen optischen Sortiersysteme an ihre Grenzen stoßen, zum Beispiel da sich die Fremdkörper farblich nicht vom Gut- material unterscheiden. In Produkten eingeschlossene Metallteilchen, dunkle Steine in schwarzem Pfeffer, Steine, die durch roten Paprika rot gefärbt sind, oder grüne Glasscherben in grünen Trockenkräutern, sind Beispiele für Fremdkörper, die für optische Farbsortierer unsichtbar sind, vom Raycon Bulk aber gefunden werden.

    Verunreinigungen wie Metallteilchen ab 0,6 mm, Steinchen oder Glassplitter ab 1,0 mm, spürt Raycon Bulk sicher auf. Die Ausscheideeinheit verfügt über 20 mechanische Klappen auf einer Inspektionsbreite von 580 mm, was den Materialverlust minimiert. Das Echtzeitbetriebssystem ermöglicht millisekundengenaues Timing und die Bedienoberfläche erfüllt alle Anforderungen für eine intuitive Handhabung. Der Betrieb des Gerätes ist wirtschaftlich, da nur wenig Wartung notwendig ist. Für Almi ebenfalls wichtig ist das Hygienic Design des Sortiersystems. Das Förderband ist über eine Reinigungsklappe nach vorne entnehmbar und somit leicht zu reinigen.

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