Das im eleganten Hygienedesign gehaltene Modell HC-M-WD in Schutzart IP 69K verfügt über ein offenes Untergestell und gerundete Oberflächen ohne versteckte Hohlräume. Die Kontrollwaagen wurden speziell für intensive und wiederkehrende Reinigungszyklen entwickelt. Sie erfüllen die gesetzlichen Vorschriften der lebensmittelverarbeitenden Industrie im Hinblick auf deren strenge Hygieneanforderungen dank ihrer durchdachten Leistungsmerkmale. Der Bandaufbau in Volledelstahl sowie das offene Bandgerüst, das Ablagerungen von Produktrückständen verhindert, stellen die bestmögliche Hygiene sicher und ermöglichen einfachstes Reinigen bei laufender Maschine (im Reini-gungsmodus). Zudem sind die Transportgurte schnell und werkzeuglos zu wechseln.
Das für unterschiedliche Arbeitshöhen und flexible Bandabmessungen lieferbare Modell steht für eine leichte und somit zeitsparende Integration in bereits bestehende Produktionslinien. Die Kontrollwaage bietet eine 100-%- Produktionsüberwachung mit zuverlässiger, automatischer Ausscheidung fehlgewichtiger Einheiten bei höchsten Geschwindigkeiten. So kommt es weder zu kostspieligen Produktüberfüllungen (Give-away) noch weisen ganze Produktchargen im Sinne der Fertigpackungsverordnung (FpackV) zu wenig Inhalt aus. Dadurch können jedem Hersteller teure Rückrufaktionen erspart bleiben. Die Kontrollwaage HC-M-WD gibt es auch als Schwerlastvariante zum Verwiegen und Dokumentieren von größeren Produkten etwa in E1-Kisten, Kartons oder Säcken bis maximal 30 kg. Für die große Präzision aller Modelle sorgt eine für verschiedene Wägebereiche konzipierte und praktisch wartungsfreie Edelstahlwägezelle, die aktiv nach dem Prinzip der elektrodynamischen Kraftkompensation arbeitet.
Das Grundprinzip nutzt elektromagnetische Kräfte und ist mit einer Balkenwaage vergleichbar. Auf der einen Seite des Wägebalkens liegt das Gewicht. Dem gegenüber ist eine Spule in einem Magnetfeld befestigt, die sich durch das Gewicht aus dem Magnetfeld herausbewegen will. Ein optisches Positionserkennungssystem detektiert jede minimale Auslenkung und meldet diese an einen hochpräzisen Positionsregler, der den Spulenstrom so nachregelt, dass der Wägebalken im Gleichgewicht bleibt (und somit auch die Spule in ihrer vorbestimmten Position im Magnetfeld). Die anstehende Spannung wird über einen Messwiderstand gemessen und in einem Mikroprozessorsystem zur direkten Ausgabe als digitaler Gewichtswert weiterverarbeitet.
Darüber hinaus kann die Wägezelle optional mit der AVC-Technologie (Active Vibration Compensation) ausgestattet werden. Diese sorgt für exakte und blitzschnelle Wägeresultate auch an Örtlichkeiten, die nicht frei von externen Erschütterungsquellen sind. Gerade bei Leistungen ab 300 Verwiegungen pro Minute kommt dies der Reproduzierbarkeit, der Präzision und dem Durchsatz gleichermaßen zugute.




