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    KHS und Ferrum bauen Zusammenarbeit aus
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    Technik

    KHS und Ferrum bauen Zusammenarbeit aus

    Die KHS-Gruppe und die Ferrum AG intensivieren ihre langjährige Zusammenarbeit. Vorbehaltlich der Zustimmung der Kartellbehörden wird sich die KHS GmbH an
    Veröffentlicht
    02. September 2020
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    KHS und Ferrum arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich im Dosensegment zusammen. Der Dortmunder Komplettanbieter schätzt an seinem Schweizer Partner vor allem seine langjährige Expertise und innovative Maschinentechnik, wie Martin Resch, Geschäftsführer Einkauf von KHS, betont: „Die Ferrum AG ist der weltweit bekannte Hersteller von Dosenverschließern. Vereint mit unseren zukunftsweisenden Lösungen im Bereich Abfüll- und Verpackungstechnik bilden wir eine effektive und im Markt geschätzte Union.“

    Die beiden Maschinenbauer intensivieren ihre Zusammenarbeit nun weiter. Die Ferrum Packaging AG wurde als Tochtergesellschaft der Ferrum AG gegründet und beinhaltet das gesamte globale Dosenverschließergeschäft von Ferrum. KHS wird als Minderheitseigner an ihr beteiligt sein. Zugleich übernimmt die Ferrum Packaging Inc., die US-amerikanische Tochtergesellschaft der Ferrum Packaging AG, das KHS-eigene Verschließergeschäft zusammen mit seinen Mitarbeitern und integriert dieses in das gemeinsame Angebot.

    Kombinierte Anlagenlösungen

    Ziel des Zusammenschlusses ist die Entwicklung und globale Vermarktung gemeinsamer Lösungen. Bislang bietet die KHS-Gruppe die bewährten Ferrum-Verschließer ausschließlich als ergänzende Komponente ihrer Dosenlinien an. Zusammen arbeitet man ab sofort an noch effizienteren Anlagesystemen, darunter ein Füller-Verschließer-Block. „Durch geschicktes Weiterdenken der Technikkomponenten sollen die Blocklösungen so integrativ wie möglich gestaltet werden und redundante Funktionen wegfallen“, sagt Dr. Siegmar Stang, Executive Vice President Wet Area bei KHS.

    Geplant sind Füller-Verschließer-Kombinationen bis zur höchsten Leistungsklasse mit deutlichen Vorteilen für den Gesamtprozess, wie Oliver Bühler, CTO der Ferrum Packaging AG, erklärt: „Wir möchten nicht nur eine Lösung präsentieren, sondern ein umfassendes Anlagenportfolio für jedes Kundenbedürfnis mit klaren Kundenvorteilen entwerfen.“ Als Zielmarke für ihre Neuentwicklungen haben sich die beiden Partner unter anderem einen geringeren TCO (Total Cost of Ownership) durch kürzere Wechselzeiten und raschere Reinigungsphasen gesetzt. Außerdem soll das Hygieneumfeld der Anlagen weiter optimiert werden.

    Serviceleistungen aus einer Hand

    Auch im Servicebereich ergeben sich dank der intensivierten Zusammenarbeit umfassende Kundenvorteile. Künftig sollen alle Serviceleistungen bei kombinierten Lösungen von KHS und Ferrum aus einer Hand angeboten werden. Für die Anwender verringert sich nicht nur der Aufwand, sondern sie profitieren auch von kürzeren Warte- und Ausfallzeiten der Maschinen.

    Zu den geplanten Serviceleistungen zählen unter anderem gemeinsame Überholungen der Anlagen sowie die Integration des KHS-Fernwartungssystems Redis. Dank der koordinierten Ersatzteilversorgung wird darüber hinaus das Abkündigungsmanagement verbessert, sodass der Weiterbetrieb der Maschinen und somit die Anlagenverfügbarkeit sichergestellt wird.

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