Die Red Unit besteht aus drei Komponenten: dem XRipper XRL, dem Rotacut RCX und der Cavity-Comfort-Exzenterschneckenpumpe. Sie zerkleinert und pumpt Medien in einem Arbeitsgang. Große Mengen von Trockensubstanzen werden – grob oder fein zerkleinert – problemlos für die weitere Verwendung aufbereitet. Die Red Unit ist ein komplettes Zerkleinerungssystem, daher gibt es keine Notwendigkeit für zusätzliche Pumpen oder Förderschnecken zwischen den verschiedenen Zerkleinerungsstufen. Dies führt zu einem niedrigeren Stromverbrauch. Auch in der Red-Unit-Anlage verwendet Vogelsang seine spezielle Abdichtungstechnologie – die Quality-Cartridge. Durch ihren besonderen Aufbau umfasst sie sämtliche Dichtungskomponenten und stellt sicher, dass bei einem Dichtungswechsel alle Elemente der Dichtung getauscht werden.
Die Red-Unit-Anlage gibt es in zwei Varianten: mit und ohne Rotacut. Die Variante ohne Rotacut zerkleinert grobe Materialien in einem Arbeitsgang. Dabei kann das Material auch – falls erforderlich – mit Flüssigkeit gemischt werden, wenn es für einen Folgeprozess aufbereitet werden soll. Die Feststoffe werden z. B. über eine Förderschnecke in den Trichter der Red Unit eingeführt. Der XRipper zerkleinert die Rohpartikel im nächsten Schritt auf eine pumpbare Größe. In der CC-(Cavity-Comfort-)Exzenterschneckenpumpe wird das Endprodukt schließlich in der gewünschten Partikelgröße durch die Förderleitung gepumpt.
In der Variante mit Rotacut wird das Ausgangsmaterial in zwei Arbeitsschritten zerkleinert, um die festgelegte Partikelgröße zu erreichen. Der XRipper übernimmt die Grobzerkleinerung. Im Mischbereich des Rotacut werden die durch den XRipper gelaufenen Feststoffe vom Rotacut-Rotor mit der zugesetzten Flüssigkeit gemischt und die Partikelgröße weiter reduziert. Es wird eine homogene Suspension mit einer definierten Zerkleinerung geschaffen. Der Abtransport erfolgt auch in dieser Variante durch die Exzenterschneckenpumpe CC.
Die Zerkleinerung großvolumiger Feststoffe – unabhängig davon, ob es sich dabei um Schüttgut oder grobes Material in Flüssigkeiten handelt – übernimmt der XRipper. Seine robuste Bauweise in bewährter Zweiwellen-Ausführung mit beidseitiger Lagerung und den monolithischen Ripper-Rotoren ist die Basis für effizientes Zerkleinern.
Die Ripper-Rotoren sind auf den vom Medium unberührten Wellen ineinandergreifend montiert. Die flüssige Phase passiert den XRipper weitestgehend ungehindert. Bioabfälle, Holz, Plastik oder andere Feststoffe werden von den Ripper-Rotoren erfasst, selbsttätig eingezogen und zerkleinert: Grobe und spröde Bestandteile werden zermahlen, langfaserige Stoffe zerschnitten, Feststoffe zerrissen. Dank unterschiedlicher Drehzahl der beiden Wellen reinigen sich die Ripper-Rotoren selbsttätig. Zur Anpassung an das Medium und den Zerkleinerungsgrad stehen unterschiedliche Ripper-Rotoren mit Schneidenbreiten von 6 bis 32 mm zur Verfügung. Das Quick-Service-Konzept erlaubt die schnelle und einfache Durchführung aller Service- und Wartungsarbeiten vor Ort.




