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    Knallbunt und gesund
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    Technik

    Knallbunt und gesund

    Die Konsumenten in Deutschland und in der EU sind wesentlich gesundheitsbewusster geworden. Besonderen Wert legen sie dabei auf die Ernährung ihrer
    Veröffentlicht
    13. März 2008
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Künstliche Farbstoffe standen bereits in der Vergangenheit mehrfach im Verdacht, mit der Entstehung von Allergien und Hyperaktivität in Verbindung zu stehen. Besorgten Eltern gibt nun eine neue Studie der Universität von Southampton recht, die einen Zusammenhang zwischen dem gleichzeitigen Konsum von künstlichen Farbstoffen und dem Konservierungsmittel Natriumbenzoat (E 211) und dem verstärkten Auftreten von Hyperaktivität bei Drei- und Achtjährigen nachweist.

    Im Rahmen dieser Studie wurden 300 Kinder auf bereits bestehende Hyperaktivität und Allergien getestet. In den darauf folgenden vier Wochen wurde die Ernährung der Kinder kontrolliert. Die Eltern wurden gebeten, über das Verhalten ihrer Kinder genau Buch zu führen. Dabei war es ihnen gänzlich unbekannt, welcher Saft – entweder mit oder ohne Farbstoffe und Konservierungsmittel – ihrem Kind gerade während der Studie verabreicht wurde. Übereinstimmend erklärten die Eltern, dass ihre Kinder in jenen Phasen weniger hyperaktiv waren, in denen die Zusatzstoffe fehlten. Gleichzeitig stellten sie einen hohen Grad an Hyperaktivität fest, wenn die Zusatzstoffe verabreicht wurden – unabhängig davon, ob das entsprechende Kind auch schon vor der Studie hyperaktiv oder allergisch reagierte. Die Klarheit der Ergebnisse rief in der Fachwelt und in der Öffentlichkeit gleichermaßen Erstaunen hervor.

    „Es besteht potenziell die Möglichkeit, dass dieser beobachtete Effekt auch auf alle anderen Kinder zutrifft. Sollte sich dieses Phänomen reproduzierbar nachweisen lassen, sollten Lebensmittelfarben grundsätzlich entfernt werden“, sagt Professor John Warner, wissenschaftlicher Leiter der Studie. Die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA (European Food Safety Authority) führt nun im Auftrag der Europäischen Kommission eine Untersuchung zur Sicherheit aller in der EU zugelassenen Lebensmittelfarbstoffe durch. Manche Experten zeigten sich verwundert über diesen Schritt, denn alle Zusatzstoffe wurden bereits vor ihrer Zulassung strengsten Prüfungen unterzogen. Die Untersuchung wurde aber vor allen Dingen deshalb angestrengt, weil seit der letzten Beurteilung der Farben schon viel Zeit vergangen ist. Die Ergebnisse der erneuten Evaluation stehen noch aus.

    Innerhalb der EU gibt es 43 zugelassene Lebensmittelfarbstoffe – aufgeführt in der bekannten E-Nummern-Klassifikation der EU-Richtlinie 94/36/EC. Für jeden zugelassenen Zusatzstoff gibt es entsprechende Anforderungen in Bezug auf dessen Reinheit und Herstellung. Die EU-Farbstoffrichtlinie selbst unterscheidet nicht direkt zwischen künstlichen oder natürlichen Farbstoffen und das allein führt schon zu Verwirrung und Bedenken bei vielen Konsumenten. Einerseits wissen viele Verbraucher ohnehin wenig über E-Nummern und bewerten diese unbewusst eher negativ. Das gilt übrigens auch für die dazugehörigen entsprechenden Farbstoffnamen. Andererseits möchte auch niemand mit einer E-Nummernliste und entsprechenden Erklärungen in der Hand einkaufen gehen. Wie aber sollen sich Konsumenten im Einzelfall über die Eigenschaften des fraglichen Zusatzstoffes informieren, um sich nötigenfalls gegen das entsprechende Produkt zu entscheiden?

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    Es gibt eine gute Alternative für die Lebensmittelindustrie in Sachen Farben, die all diese Probleme von vornherein sicher vermeiden hilft: die Verwendung von färbenden Lebensmitteln. Ihre Herstellung konnte in den zurückliegenden Jahren perfektioniert werden, d. h. die Farben der Natur stehen der Industrie heute in ausreichender Menge und hoher Qualität zur Verfügung. Und: Färbende Lebensmittel haben kein Imageproblem beim Verbraucher. Sie werden gerade deshalb auch bei solchen Produkten, die speziell für Kinder konzipiert sind, bereitwillig akzeptiert. Auf dem Produktetikett erscheinen sie als Zutaten, weil sie aus Früchten, Gemüse und essbaren Pflanzen hergestellt sind. Dass sie ohne E-Nummer in der Zutatenliste des Endproduktes angegeben werden, ist angesichts der aktuellen Trends im Lebensmittel- und Getränkebereich ein unschätzbarer Wettbewerbsvorteil. Was man im Englischen clean label nennt, zeigt dem Verbraucher eindeutig, dass keine Chemie eingesetzt wird. Bezeichnungen wie „ohne Farbstoffe“ oder „natürlich gefärbt mit färbenden Lebensmitteln“ machen gesundheitsbewussten Verbrauchern auf einen Blick klar, dass das ausgewählte Produkt ausschließlich mit natürlichen Zutaten gefärbt wurde. Sie können auf diese Weise Produkte mit brillanten Farben erwerben, die dennoch natürlich und für Kinder bestens geeignet sind.

    Färbende Lebensmittel bieten für Konsumenten und Hersteller eine Vielzahl von Vorteilen. GNT verwendet für die Herstellung seiner färbenden Lebensmittel, die unter dem Markennamen Exberry vermarktet werden, nur essbare Früchte, Gemüse und Pflanzen. In der Zutatenliste werden die Rohwaren der Frucht- und Gemüsekonzentrate angegeben: So ist für den Verbraucher anhand der Deklaration schnell ersichtlich, um welche es sich handelt und er kann sich – auch ohne detailliertes Fachwissen über Lebensmittelzusätze – von der Natürlichkeit und Unbedenklichkeit des Produktes schnell überzeugen.

    Ein weiterer großer Vorteil der Exberry-Produkte liegt für den Hersteller in der quantum-satis-Dosierung. Das heißt: Es gibt es keine Mengenbegrenzung; die Menge des färbenden Lebensmittels im Endprodukt kann so hoch sein, wie es aus technologischer Sicht notwendig ist. Außerdem ist die Handhabung der Exberry-Konzentrate in der Produktion denkbar einfach und die Farbergebnisse sind nicht nur optisch überzeugend, sondern genügen auch technisch höchsten Ansprüchen.

    Exberry-Konzentrate bieten eine facettenreiche Palette strahlender, stabiler Farben für ein großes Spektrum verschiedener industrieller Anwendungen. Mit Exberry-Frucht- und Gemüsekonzentraten kann man hochklassige Produkte entwickeln, die den Anforderungen von Verbrauchern und Herstellern gleichermaßen gerecht werden. Da färbende Lebensmittel nicht nur natürlich, sondern auch schön und vielseitig sind, werden sie sich immer stärker im Markt durchsetzen, denn die Verbraucher haben mehr Lust auf natürlich gefärbte Lebensmittel für sich und ihre Kinder.

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    Weitere Informationen zu den Exberry-Produkten

    Food Standards Agency

    European Food Safety Authority

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