Die neue Generation von Querbahnetikettierern zeichnet sich durch eine hohe Etikettierleistung und -qualität, leichte Bedienbarkeit, geringe Lebenszykluskosten, eine hohe Flexibilität, maximale Sicherheit sowie Zukunftsfähigkeit aus.
Optimierter Etikettierprozess
Die wesentlichen Verbesserungen betreffen Steuerung, Antriebe und Bauweise. So werden aufgrund der prozessgeregelten Steuerung Einzelbewegungen so weit wie möglich überlagert – der Etikettierprozess wird optimiert und durch ein harmonisches Bewegungsprofil wesentlich schneller. Servoantriebe an allen Achsen, ein nahezu kontinuierlicher Betrieb des Längshubs wie auch die mit ausgereifter Servomotorik ausgestatteten Etikettiermodule tragen ebenfalls zu einer höheren Taktleistung bei.
Des Weiteren wurde die Menüführung verbessert und mit einer integrierten Assistenzfunktion versehen. Das System erfordert lediglich die Eingabe der gewünschten Taktzahl – alle relevanten Geschwindigkeits- und Beschleunigungsparameter werden anschließend automatisch angepasst. Durch die Integration des Quick-Control-Panels in das Gehäuse des Etikettierers verringern sich zudem die Laufwege des Bedieners, auch lassen sich notwendige Servicearbeiten bedienerfreundlich und zügig durchführen.
Dank ihres kompakten Designs sind die Querbahnetikettierer bequem in bestehende Produktions- und Verpackungsprozesse integrierbar. Es können alle gängigen Druckverfahren eingesetzt werden. Die Geräte verarbeiten dabei ein breites Spektrum an Etikettenformaten und -materialien mit gleichbleibend hoher Etikettierqualität. Die Etikettierer sind für die prädiktive Instandhaltung ausgelegt.
Die unterschiedlichen Kennzeichnungstechnologien ebenso wie die Modularität der Lösungen erlauben die technische und wirtschaftliche Anpassung an künftige Etikettieraufgaben. So können beispielsweise für Hochleistungslinien Zusatzlösungen wie eine automatische Umschaltung zwischen zwei Querbahnetikettierern implementiert werden.
Kontrolle des Etikettendrucks
Eine umfassende Kontrolle des Etikettendrucks durch das menschliche Auge ist bei immer höheren Durchsätzen von Verpackungslinien nicht mehr möglich. Auch stichprobenartige Kontrollen sind für eine hundertprozentige Sicherheit heute nicht mehr ausreichend. Wenngleich der Gesetzgeber den Einsatz von optischen Inspektionslösungen zur Kennzeichnungskontrolle derzeit noch nicht vorschreibt, kann die Investition in automatische Inspektionssysteme insbesondere beim Verpacken mit hohen Taktraten aufgrund vieler Vorteile lohnend sein. Auch ist zur Erfüllung der gesetzlichen Vorgaben in Bezug auf Verbraucherinformationen und Rückverfolgbarkeit die Sicherstellung einer korrekten und einwandfrei lesbaren Kennzeichnung unabdingbar.




