Die Gemüseland Schlereth GbR hat sich u. a. auf den Anbau und die Verarbeitung von Karotten und Zwiebeln spezialisiert. Dass der Weg vom Feld in den Handel reibungslos gelingt, ist auch der Automatisierung vieler Prozesse zu verdanken. Der Radarfüllstandsensor Vegapuls C 11 spielt dabei eine entscheidende Rolle.
Der landwirtschaftliche Betrieb Gemüseland Schlereth aus dem fränkischen Unterpleichfeld baute zunächst Weißkohl für die industrielle Verarbeitung an. Seit Anfang der 1980er-Jahre spezialisierte er sich dann auf den Anbau von Frischgemüse – heute reicht das Portfolio von Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln über Zuckermais, Weißkohl, Rotkohl und Kürbis bis zu Zucchini, Porree und Pastinaken. 2002 stellte man die ersten Flächen auf biologischen Anbau um, mittlerweile ist der gesamte Betrieb auf Öko-Anbau ausgerichtet.
Der Absatz der Produkte erfolgt direkt an den Lebensmitteleinzelhandel – eine eigene Abpackung und Logistik ermöglicht die feldfrische Belieferung. „Die Ware wird jeden Tag frisch geerntet, aufbereitet und am gleichen Tag noch an die Zentralläger ausgeliefert“, so Martin Schlereth, der das Unternehmen mit seinem Bruder Michael betreibt. Ein nicht immer leichtes Unterfangen. „In der Landwirtschaft selbst müssen wir immer mehr gesetzliche Auflagen wie die Mindestlohnerhöhung oder die Verschärfung der Düngeverordnung beachten“, so Martin Schlereth. Gleichzeitig spüren wir den Klimawandel. Höhere Temperaturen, ein größere Wahrscheinlichkeit von Unwetterereignissen und längere Trockenperioden sind für uns Landwirte heute schon Realität.“ All das muss in den Ernteplan und damit in den Anbau einbezogen werden. Gleichzeitig müssen definierte Fruchtfolgen beachtet werden, damit der Boden nicht auslaugt und eine immer gleichbleibend hohe Qualität erreicht wird.
Hoher Automatisierungsgrad
Den Verbraucher interessieren bei seinem Einkauf jedoch weder Fruchtfolgen noch Frost oder Trockenheit, er möchte einfach nur optisch schöne und schmackhafte Karotten. „Der Kunde stellt immer höhere Anforderungen an die Qualität. Die Folge ist ein schnellerer Warenumschlag und wir müssen auf immer kurzfristigere Bestellungen reagieren“, beschreibt Martin Schlereth seinen Alltag. Zwar lässt sich an der Witterung nichts ändern, aber es gibt noch andere Stellschrauben. So setzen die Brüder Schlereth auf einen hohen Automatisierungsgrad, um einen hohen Durchsatz, aber auch eine gleichbleibende Qualität der Produkte zu erreichen. Das fängt bei den Erntemaschinen und Traktoren an, reicht über große und moderne Hallen mit zahlreichen Verarbeitungsmaschinen und endet bei intelligenten Verpackungsmaschinen.
In Bezug auf die Füllstandmessung arbeitet das Unternehmen mit Vega zusammen. „In unserer betriebseigenen Biogasanlage, die wir schlüsselfertig gekauft hatten, waren teilweise Sensoren von Vega montiert. Als wir Jahre später unsere Möhrenwasch- und -sortierlinie neu konzipierten, benötigten wir dort Sensoren zum Überwachen diverser Füllstände. Zum Einsatz kamen dann auch Sensoren von Vega“, erinnert sich Martin Schlereth. Heute sind die Sensoren an verschiedenen Stellen in den Sortier-, Abfüll- und Verpackungsanlagen zu finden. Im Mittelpunkt steht dabei der kompakte Radarfüllstandsensor Vegapuls C 11.




