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    Komponenten für eine nachhaltige Druckluftversorgung
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    Technik

    Komponenten für eine nachhaltige Druckluftversorgung

    In der Lebensmittelindustrie kommt es auf eine hochwertige Druckluftversorgung an. SMC hat energieeffiziente Einzel- und Systemlösungen im Sortiment.
    Veröffentlicht
    30. März 2023
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Wie alle Branchen steht auch die Lebensmittelindustrie in Sachen Energie derzeit vor besonderen Herausforderungen: Parallel zu gestiegenen Rohstoff- und Energiepreisen gilt es, weiterhin höchste Ansprüche in Sachen Produktivität, Hygiene und einem nachhaltigen Betrieb zu erfüllen. Um dabei bis hin zu den kleinsten Bauteilen in den Genuss von Einsparpotenzialen zu kommen, helfen Anbieter wie SMC: Der Spezialist für elektrische und pneumatische Automatisierung verfügt über ein vielfältiges Produktportfolio. Und so vielseitig wie die Lösungen sind auch ihre Features, die zu einer nachhaltigen Druckluftversorgung beitragen. Im Kleinen setzt das Unternehmen auf besonders kompakte und damit gewichts- und materialreduzierte Komponenten, im Großen bietet es Lösungen zur umfassenden Überwachung des Energieverbrauchs an. Im Zusammenspiel eröffnen sich Einsparpotenziale, von denen Unternehmen gerade in der aktuellen Zeit profitieren können.

    Reine Druckluft gefordert

    Eine saubere Druckluft ist auch in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie ein kostbares Gut: Ist sie mit Fremdkörpern belastet oder zu feucht, kann dies Prozesse einschränken sowie zu Korrosion führen und damit die Lebenszeit von einzelnen Komponenten oder ganzen Anlagen verkürzen. Daher empfiehlt es sich, etwa Filterregler-Einheiten für jede eigenständige Anwendung zu verbauen. Die Serie AW-X2709 von SMC beispielsweise verfügt über eine Filterfeinheit von 5 mm, sorgt für einen hohen Reinheitsgrad der Druckluft und hilft, diese zu regeln und so eine konstante Druckluftversorgung zu gewährleisten.

    Um die Druckluft zu transferieren, braucht es unter anderem Pneumatikschläuche. Auch hier sind die Anforderungen umfangreich, denn die Verschlauchung ist oft komplex und in engen Räumlichkeiten beheimatet. Hier kann robuste Einfachheit Trumpf sein: Schläuche aus Polyurethan wie die FDA- und EU1935/2004-konforme Serie TU-214 von SMC sind für einen Maximaldruck von 0,8 MPa (Betriebstemperatur von 20 °C) sowie einen Temperatureinsatzbereich von -20 bis +60 °C (Druckluft) geeignet, knickbeständig und helfen durch acht verschiedene Farben bei der Unterscheidung. Auch das EHEDG-zertifizierte Pneumatik-Fitting der Serie KFG2H-E von SMC lässt sich dank Hygienic Design effektiv reinigen und vermeidet Flüssigkeits- und Schmutzansammlung. Neben der Robustheit sind für den Einsatz im Lebensmittelbereich jedoch weitere Aspekte relevant.

    Für Langlebigkeit konstruiert

    Kommen pneumatische Komponenten direkt mit Lebensmitteln in Berührung und/oder müssen sie regelmäßig gesäubert werden, gelten besondere Anforderungen an die eingesetzten Werkstoffe. Edelstahl spielt hier seine Stärken in puncto Hygiene, Handling und Langlebigkeit aus. Die Lebensdauer der Bauteile steigt, der Wartungsaufwand sinkt. Ein Beispiel: Zylinder, die zum Abpressen von Molke oder zur Steuerung von Zufuhrklappen bei Räucheranlagen dienen. Modelle wie jene von SMC sind darüber hinaus im Clean Design konstruiert und FDA-konform und EU1935/2004-zertifiziert. Die Konstruktion ist widerstandsfähig und wegen der fehlenden Ecken und Kanten leicht zu säubern.

    Kompakte und leichte Lösungen helfen Unternehmen schon im Kleinen, neben den Kosten auch den Ressourceneinsatz zu senken. Werden möglichst kompakte und leistungsstarke Produkte konstruiert, können etwa durch ein verringertes Volumen Rohstoffe und damit CO2 eingespart werden. So wurde beispielsweise der Pneumatikzylinder der Serie JCQ kompakter konstruiert als der Zylinder der Vorgängerserie und weist ein um 17 % kleineres Volumen als dieser auf. Dadurch werden bei der Fertigung je Zylinder ca. 1,06 kg CO2 weniger produziert, was eine Reduktion von 32 % im Vergleich zum Vorgängermodell bedeutet. Auch Ventile kommen dabei nicht zu kurz: So sind 3/2- und 5/2-Wege-Elektromagnetventile wie jene der Serie VFN2120N-X23/X36 ebenfalls im Clean Design konstruiert und unterstützen das Energiesparen dank einer Leistungsaufnahme von nur 0,5 W.

    Energieverbrauch überwachen

    Eine weitere Ursache unnötiger Energieverbräuche sind Leckagen. Um Undichtigkeiten aufzuspüren, ist es erforderlich, den Energieverbrauch von pneumatischen Systemen zu überwachen.

    Die einfachste Methode ist der Einsatz von Druck- und Durchflusssensoren. Diese haben aber nur einen begrenzten Wirkungsgrad. Lösungen, die ein Druckluftsystem vollständig erfassen können wie die Plug-and-Use-fertige Baugruppe Energietransparenz@SMC, bieten hier Vorteile. Die Lösung besteht aus einer steckfertigen Baugruppe und zusätzlich einer SMC-eigenen IoT-Plattform. Erstere muss lediglich an einer beliebigen Stelle in die Verschlauchung (Ein- und Ausgang) einer Maschine eingebunden und das 230-V-Netzteil eingesteckt werden. Anschließend beginnt sie damit, die Messdaten über Mobilfunk an die als Software-as-a-Service (SaaS) konzipierte IoT-Plattform zu senden. In Minuten erhalten Anwender eine Echtzeitübersicht über ihre Verbrauchsdaten wie Druck- und Durchflusswerte – und dies ohne zusätzliche Software oder komplizierte Einbindung in das Firmennetzwerk, sondern direkt per Anmeldung über einen Webbrowser.

    SMC Deutschland GmbH, Egelsbach

    Autor: Ralf Heldenberger

    Strategic Account Manager,

    SMC

    Autor: Torsten Klein

    Strategic Market Manager Food,

    SMC

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