Die Kombination des Schmelzklebergerätes Concept mit der Auftragssteuerung AS60 und der Auftragskontrolle AK60 gewährleistet einen kontrollierten Auftrag von Schmelzklebern.
In fünf verschiedenen Baugrößen sind die Concept-Schmelzklebergeräte erhältlich. Je nach Mengendurchsatz kann der Anwender zwischen einem Tankvolumen von 4, 8, 12, 18 oder 30 l wählen. Die Förderung des geschmolzenen Heißleims erfolgt entweder mit einer Kolben- oder einer Zahnradpumpe. Kolbenpumpen kommen vor allem beim diskontinuierlichen Leimauftrag zum Einsatz. Sie sind mit verschiedenen Förderleistungen und Ausgangsdrücken erhältlich. Zahnradpumpen eignen sich hingegen für den kontrollierten, mengengenauen und kontinuierlichen Leim-auftrag. Am Pumpenausgang wird der geschmolzene Leim auf bis zu acht Heizschläuche verteilt und an den Auftragsköpfen auf die Produkte aufgetragen.
Eine Elektronikeinheit steuert und überwacht den Produktionsablauf, regelt die Temperaturen jeder Heizzone, steuert die Förderpumpen und erlaubt ein automatisches Ein- und Ausschalten des Gerätes sowie ein Absenken der Betriebstemperatur. Das Anzeige- und Eingabefeld mit einer schematischen Gerätedarstellung ermöglicht eine übersichtliche und bildliche Darstellung der Eingaben. Stets wird der aktuelle Betriebszustand angezeigt. Soll das Gerät von einer übergeordneten Anlagesteuerung überwacht werden, stehen zudem diverse Ein- und Ausgänge bereit. Mit Zubehör wie Füllstandssensoren, Vorschmelzer oder Profibus-DP-Schnittstelle lassen sich die Concept-Schmelzklebergeräte auf verschiedenste Anwenderbedürfnisse anpassen.
Die AS60 ist eine modular aufgebaute Auftragssteuerung für das präzise Auftragen von Schmelzklebern und Kaltleimen bei allen Geschwindigkeiten. Die kleinste Einheit besteht aus einem Basismodul und einem Bedienterminal. Ein weiteres Modul ist die optionale Auftragskontrolle AK60. Bis maximal 32 dieser Module können beliebig in Serie geschaltet und zentral bedient werden. Auf diese Weise lassen sich flexible Lösungen für unterschiedlichste Anwenderprobleme realisieren.
Das Basismodul erlaubt den Anschluss von bis zu acht pneumatischen oder elektrischen Auftragsköpfen. Pro Kopf ist eine Haltespannung und eine Überspannung für eine kurze Reaktionszeit programmierbar. Für einen exakten Klebstoffauftrag kompensiert die Steuerung die Schaltverzögerung der Magnetventile oder Spulen nichtlinear und abhängig von der Produktgeschwindigkeit. Am Basismodul befinden sich Anschlüsse für einen Encoder, je eine Photozelle pro Auftragskopf, eine Auftragsfreigabe und die Drucksteuerung. Ein frei programmierbarer 25-poliger Anschluss und eine RS232-Schnittstelle erlauben die Kommunikation mit Peripherie-Geräten.
Das Auslösen des Klebstoffauftrages erfolgt über die Photozellen-Eingänge. Ein einzelner Leimauftrag besteht aus maximal 32 Leimstrichen und ist pro Auftragskopf definierbar. Zum Speichern dieser Auftragsdaten stehen 120 Programme zur Verfügung. Für eine einfache Eingabe können die erfassten Datensätze kopiert und verschoben werden – kleine Programmänderungen sind schnell realisiert und die Originaldaten bleiben unverändert.




