Die Ursprünge der Brimi gehen bis in das Jahr 1927 zurück. Doch erst 1969 entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Sennereien Brixen und Natz-Schabs der Milchhof Brixen. Acht Jahre später wurde die neue Produktionsstätte in Vahrn in Betrieb genommen, wo sich kurze Zeit später mit der Herstellung von Mozzarella ein zukunftsträchtiger Produktionszweig entwickelte, dessen Bedeutung über die Jahre kontinuierlich wuchs und der gegenwärtig mehr als 75 % des Jahresumsatzes ausmacht.
Kontrollwaagen, die in der Lebensmittelindustrie speziell bei Anwendungen im Hygienebereich zum Einsatz kommen, müssen vor allem ständige und intensive Reinigungszyklen mit Hochdruckgeräten und aggressiven Reinigungsmitteln in relativ kurzen Zeitabständen über sich ergehen lassen. Mit einem offenen Untergestell, gerundeten Oberflächen und ohne versteckte Hohlräume in der Gesamtkonstruktion demonstriert die Kontrollwaage HC-WD von OCS Checkweighers mit durchdachten Leistungsmerkmalen, wie hochpräzise Wägetechnik häufigen Reinigungsintervallen erfolgreich die Stirn bieten kann. Zudem schlägt mit der Wägezelle vom Typ EC-ES-FS ein technisches Herz in der Waage, das speziell gedichtet ist und damit die Grundlage liefert, dass das hier eingesetzte Modell die Schutzart IP 69K erfüllt. Bei Brimi in Südtirol stehen seit vielen Jahren Kontrollwaagen von OCS Checkweighers für sogenannte Wash Down-Anwendungen in der Produktionshalle. Hier läuft der populäre Mozzarella über die Werksbänder.
Willi Tauber, Geschäftsführer der Brimi, schätzt die Qualität der OCS-Kontrollwaagen im Allgemeinen und die Fähigkeit zu erfolgreichen Individuallösungen des Wägespezialisten im Besonderen. Der Grund: Als einer von wenigen OCS-Kunden ist Brimi im Besitz einer Kontrollwaage mit Sonderausscheidung. Eine Tat- sache, die dem Umstand geschuldet ist, dass die Unternehmensleitung in Vahrn aufgrund der örtlichen Gegebenheiten kompakten Bauweisen einen exponierten Stellenwert einräumen muss. Normalerweise verfügen OCS-Kontrollwaagen über Auswurfmechanismen, die fehlerhafte Produkte in einen Behälter zur Seite ausleiten. Die platzsparende Variante, die bei Brimi für zufriedene Gesichter in der Werks- und Unternehmensleitung sorgt, leitet Fehlprodukte hingegen nach unten aus – über ein Rückzugsband, das in seiner Wirkung an eine Falltür erinnert. Die verpackten Mozzarella-Einheiten passieren auf dem Förderband zunächst einen Metalldetektor und werden im unmittelbaren Anschluss daran von der Kontrollwaage auf ihr Gewicht überprüft. Verlaufen beide Inspektionen ohne Beanstandung, bleibt das Produkt im Gutkanal. Reklamieren jedoch entweder der Detektor oder die Kontrollwaage einen Fehler, geht der Impuls an das Rückzugsband, das die betroffene Produkteinheit sofort in die Tiefe fallen lässt.
Eine weitere Sortierung regelt jetzt die Weiterleitung des reklamierten Produktes. Je nachdem, ob der Metalldetektor oder die Kontrollwaage den Impuls zum Ausschleusen gegeben hat, wird der Kanal in das richtige Ausschleusbehältnis („Metall“ oder „Fehlgewicht“) geöffnet, um das falsche gleichzeitig zu verschließen. Damit lässt sich zuverlässig verhindern, dass fehlerhafte Produkte versehentlich ins falsche Behältnis gelangen. Für Technik und Instandhaltung ist bei Brimi Richard Tauber verantwortlich. Der versierte Bereichsleiter weiß ausschließlich von guten Erfahrungen im Umgang mit der Wägetechnik von OCS Checkweighers zu berichten. „Die Kontrollwaagen und Metalldetektoren von OCS leisten hervorragende Arbeit“, so Tauber, der darin einen nicht unwesentlichen Grund sieht, warum sich Brimi am stark aufgesplitterten Markt für Mozzarella in Südtirol mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis mehr als gut positioniert sieht.




