Weniger Materialeinsatz, geringeres Gewicht, optimierte Logistik: Die Überarbeitung eines Handelsmarkenbechers für Kräuterquark belegt, dass auch etablierte Verpackungslösungen Potenzial für Optimierungen bieten. Mit der Neugestaltung des Bechers, einem Gemeinschaftsprojekt der DMK Group und dem Verpackungshersteller Pöppelmann Famac, lassen sich nun deutliche Ressourceneinsparungen erzielen, die einen Beitrag zu mehr Klimaschutz leisten.
Die DMK Group verarbeitet jedes Jahr rund 5,5 Mrd. kg Milch zu Lebensmitteln. Als größte deutsche Molkereigenossenschaft zählt DMK zu den wichtigsten Lieferanten im Lebensmittelhandel. Damit ihre Produkte frisch beim Kunden ankommen, müssen die Verpackungen hohen Ansprüchen genügen: Sie sollen schützen, maschinell gut zu verarbeiten sein und den Alltag der Verbraucher erleichtern. Doch das reicht heute nicht mehr. Immer mehr Kunden und Verbraucher fordern nachhaltige Lösungen – und DMK hat sich diesem Ziel verpflichtet.
Verpackungen im Fokus
Zusammen mit Pöppelmann Famac hat DMK gezeigt, wie sich selbst bewährte Verpackungen wie der klassische Quarkbecher noch verbessern lassen. Einen ersten Schritt hat das Unternehmen bereits getan, als es für bestimmte Quarkprodukte den üblichen Stülpdeckel abschaffte. So konnte DMK bereits erheblich Kunststoff einsparen. Jetzt ging das Team einen Schritt weiter: Der Spritzgussbecher selbst sollte weniger Material verbrauchen.
DMK setzte dabei auf die Erfahrung von Pöppelmann Famac aus Lohne. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Verpackungen für Lebensmittel, Konsumgüter, Pharma und Medizintechnik. Über Jahre hat sich eine enge Partnerschaft entwickelt. Henning Götsche aus der Verpackungsentwicklung von DMK betont: „Die Zusammenarbeit mit Pöppelmann hat sich speziell in den letzten Jahren intensiviert, was auch dazu führte, dass sich in beiden Unternehmen ein Verständnis für die jeweiligen Ansprüche entwickelt hat. Eines der Resultate dieser guten Zusammenarbeit ist unser neuer Kräuterquarkbecher, an dem zahlreiche Abteilungen bei DMK und Pöppelmann zusammengewirkt haben.“
Nachhaltigkeit als Leitmotiv
Pöppelmann Famac entwickelte den neuen Becher nach dem „Eco-Design“-Prinzip: Weniger Material für denselben Schutz, gute Maschinengängigkeit und Hygiene sowie einfache Handhabung. Philipp Hackmann, Produktmanager bei Pöppelmann, erklärt: „Der Grundgedanke war, mehr Ressourcenschonung entlang der gesamten Wertschöpfungskette unter anderem durch deutliche Materialeinsparungen zu erzielen. Weniger Material reduziert das Gewicht, weniger Gewicht senkt wiederum THG-Emissionen beim Transport und verbessert somit die Logistik hinsichtlich ihrer Umweltauswirkungen.“




