Bei den UHT-Anlagen von Reda handelt es sich um vormontierte Einheiten. Sämtliche Anlagenkomponenten sind auf einem Grundgestell aus Edelstahl montiert sowie miteinander verrohrt und verkabelt.
Die Anlagen der Baureihe ATR (Aseptic Tubular Reda) sind mit einem Röhrenwärmetauscher ausgestattet. Es handelt sich hierbei um Multifunktionsanlagen mit variablen Temperaturverläufen und Leistungen für verschiedene Produkte. Dazu zählen feststoffhaltige Produkte oder Lebensmittel mittlerer bis hoher Viskosität wie Sahne, Fruchtzubereitungen oder Pürees. Ein wesentliches Merkmal dieser Anlagen ist ihre lange Standzeit.
Die Röhrenwärmetauscher der ATR-Anlagen sind aus Edelstahl AIS 316L (1.4435) und als Multirohr gefertigt. Spezielle Anschlüsse an den einzelnen Rohren ermöglichen eine einfache Inspektion des Rohrinnenraums. Die Wärmeaustauschfläche ist gewellt und stellt so eine optimale Wärmeübertragung sicher. Hervorzuheben ist ferner der hohe Wärmerückgewinnungsgrad der Anlagen, er liegt zwischen 85 und 90%. In der Wärmerückgewinnungseinheit wird das Produkt stets gegen steriles Wasser im Kreislauf gefahren. Diese Vorgehensweise garantiert die Sterilität des Produktes.
Vor allem klare Getränke wie Säfte oder Tee können mit den UHT-Anlagen der Baureihe APR (Aseptic Plate Reda) behandelt werden. Diese Anlagen sind mit einem Plattenwärmetauscher ausgestattet. Sie zeichnen sich durch kurze Verweilzeiten und einen hohen Wärmerückgewinnungsgrad aus. Die Wärmerückgewinnungseinheit funktioniert nach demselben Prinzip wie die der ATR-Anlagen.
Bei UHT-Prozessen dürfen sich die sensorischen Eigenschaften der Produkte durch den Erhitzungsprozess nicht ändern. Vor diesem Hintergrund hat Reda beide UHT-Anlagenbaureihen so konstruiert, dass sich die Verweilzeiten der zu behandelnden Lebensmittel auf ein notwendiges Minimum reduzieren lassen.
Bestandteil beider Baureihen ist eine CIP-Anlage, die über ein spezielles Programm gesteuert wird. Letzteres schließt auch die Möglichkeit einer aseptischen Zwischenreinigung ein. Mit Hilfe von Sensoren und Dosierpumpen wird automatisch die für die jeweilige Reinigungsaufgabe notwendige Laugen- bzw. Säurekonzentration eingestellt.
Die vollautomatisch arbeitenden Anlagen der ATR- und APR-Baureihe werden über eine SPS gesteuert, eine Touch Screen dient zur Visualisierung und Kommunikation. Sämtliche Steuerungskomponenten sind in einem Schaltschrank aus Edelstahl untergebracht, der wie die anderen Anlagenteile fest auf dem Grundrahmen montiert ist.




