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    L-Rix 510: Einbauen und vergessen
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    Technik

    L-Rix 510: Einbauen und vergessen

    Mit dem L-Rix 510 präsentiert der Messtechnikhersteller Anton Paar ein Inline-Refraktometer mit verlöteter Optik. Der Vorteil daran ist, dass das
    Veröffentlicht
    17. Juni 2016
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Der Refraktionsindex (RI) ist seit vielen Jahren eine etablierte Messgröße, um die Qualität eines Produkts zu überprüfen. In der Lebensmittelindustrie wird er vorwiegend bei Frucht- und Gemüsesäften, Konzentraten und Pürees, Sirupe, Marmeladen, Kompotte und anderen pastösen Fluiden ermittelt. Anschließend wird er in Grad Brix umgerechnet, um daraus Informationen über den Zuckergehalt des Produkts zu erhalten.

    Es gibt mehrere Möglichkeiten, um den RI zu bestimmen. Das für Inline-Refraktometer gängigste Messprinzip basiert auf der Ermittlung des kritischen Winkels der Totalreflexion. Dabei ist das Refraktometer in der Leitung oder im Tank installiert und das zu messende Produkt befindet sich in direktem Kontakt mit der Oberfläche des Refraktometer-Prismas. Die von einer Lichtquelle ausgesendeten Strahlen durchdringen die Grenzfläche zwischen Prisma und flüssiger Probe. Je nach Konzentration der Lösung werden einige Lichtstrahlen total reflektiert, andere nur teilweise und der größte Teil des Lichts wird in der Flüssigkeit gebrochen. Eine CMOS-Matrix erkennt das reflektierte Licht und misst den kritischen Winkel. Dieser wird anschließend verwendet, um den Brechungsindex zu bestimmen und die Konzentration bzw. den Grad Brix auszurechnen.

    Auch das Inline-Refraktometer L-Rix 510 nutzt die Messmethode des kritischen Winkels der Totalreflexion. Das Besondere an der Konstruktion dieses Inline-Refraktometers ist, dass die Ingenieure die Saphiroptik verlötet haben. Auf diese Weise konnten sie vollständig auf wartungsintensive Dichtungen verzichten. Kombiniert mit einer langlebigen LED ist das L-Rix somit wartungsfrei und reduziert so die Folgekosten in erheblichem Maße. Einmal justiert, ist keine weitere Anpassung der Messwerte über die gesamte Lebensdauer des Gerätes nötig, gemäß dem Motto: Fit and Forget.

    Um den hygienischen Anforderungen der Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie gerecht zu werden, ist das Reinigen des Inline-Refraktometers durch CIP- und SIP-Prozesse mit bis zu 145 °C möglich. Neben der vorhandenen EHEDG-Zertifizierung ist der Sensor für die Anforderungen des ASME-BPE-Standards konzipiert. Das L-Rix 510 liefert Messergebnisse, die mit jenen von Laborrefraktometern vergleichbar sind. Dabei bietet es höchste und gleichbleibende Genauigkeit über den gesamten Messbereich von 0 bis 100 °Brix. Das modulare Refraktometer ist mit verschiedenen Schnittstellenkarten und Anbindungen an die Leitung oder den Tank verfügbar. Optional ist zudem ein Touchscreen-Display erhältlich.

    www.prozesstechnik-online.deSuchwort: dei0616antonpaar

    Produktmanager Process Instrumentation,

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