Anlässlich einer Produktumstellung hat ein norddeutsches Molkereiunternehmen kürzlich seine Palettier- und Fördersysteme umgestaltet. Dafür wurde der Lagenpalettierer Shark mit einem Kompaktlager kombiniert. In dem Automatiklager finden die Ein- und Auslagerungen parallel auf mehreren Ebenen und mit einer hohen Systemleistung statt.
Ein großes norddeutsches Molkereiunternehmen nutzte eine Produktumstellung, um Prozesse seiner Palettier- und Fördersysteme zu optimieren. Die zentrale Herausforderung: Die Produkte sollten bei einer absoluten Genauigkeit der Positionierung und bei hohen Prozessgeschwindigkeiten in der Endverpackung so schonend wie möglich gehandhabt werden.
Das Molkereiunternehmen, das bislang Hartkäse und Mozzarella produzierte, spezialisierte sich nun ausschließlich auf die Herstellung von Mozzarellablöcken. Da sich durch die Anpassung der Produktpalette auch die Anforderungen an die Verpackung und den Prozessablauf grundlegend änderten, erwies sich eine räumliche Umgestaltung der Abläufe und Systeme als erforderlich. Das Unternehmen entschied sich für eine Lösung aus einer Hand, um Schnittstellenprobleme zu verhindern.
Entscheidung für Lagenpalettierer
Den Zuschlag für die Lösung dieser Herausforderung erhielt der Intralogistikexperte SMB International, der erst kürzlich eine neuartige Palettiertechnik entwickelt hatte. Nach umfassender Begutachtung der Gesamtanforderungen zusammen mit dem Kunden fiel die gemeinsame Entscheidung schnell auf den Hocheinlauf-Lagenpalettierer Shark – in Kombination mit einer neuen Edelstahlblockfördertechnik, erweiterter Palettenfördertechnik sowie dem dazugehörigen SMB-Kompaktlager. Shark konnte sich hier in einem seiner ersten Einsätze beweisen. Das Besondere an diesem Lagenpalettierer ist, dass auf bewährte Palettiertechnik zurückgegriffen wird, die Anwender durch seine Konstruktion zugleich aber technisch und wirtschaftlich auf dem aktuellsten Stand sind. Vorteile ergeben sich durch die Platzeinsparung und die Schonung der Produkte – dank einer kleineren Aufstellfläche und der berührungslosen Dreheinheit. Zudem ist der Palettierer modular erweiter- und damit auch bei eventuellen Umbauten flexibel einsetzbar. Die größtmögliche Stauraumnutzung kommt schließlich daher, dass die genaue Palettiervorschrift für die jeweiligen Gebindeformate in Echtzeit errechnet wird und dem Anlagenbediener alle möglichen Setzbilder vorgeschlagen werden. Des Weiteren kann die Palettierhöhe einer Maschine unkompliziert angepasst werden.
Eine spezielle, einfach zu bedienende Software steuert den kompletten Palettierungsablauf. Dank der internen Schnittstellen und dem installierten Profinet zur Fernwartung ist die Gesamtanlage vollständig Industrie 4.0-fähig.




