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    Laktosepulver in hoher Qualität
    Bildquelle nicht angegeben
    Milchverarbeitung

    Laktosepulver in hoher Qualität

    Die Sichtermühle ACM Dairy Design von Hosokawa Alpine erzeugt Laktosepulver in hoher Qualität.
    Veröffentlicht
    08. November 2019
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung nimmt ein Erwachsener pro Tag etwa 20 bis 30 g Laktose zu sich. Der Zucker übernimmt wichtige Aufgaben im Körper: Beispielsweise ist er Energielieferant, unterstützt die Aufnahme von Kalzium in den Körper und kann Fäulnisbakterien im Darm hemmen. Für die Erzeugung von qualitativ hochwertigem Laktosepulver ist eine spezielle Systemlösung erforderlich.

    Der Produktionsprozess der Laktosebearbeitung läuft wie folgt ab: Nachdem die Laktose aus dem Nassprozess gewonnen wurde, wird sie getrocknet und muss zur Weiterverarbeitung vermahlen werden. Das Pulver kann anschließend einfach und flexibel verarbeitet werden. Je nach Rohstoff, Kundenanforderung und Endanwendung variiert die Art der Mühlen von Feinprallmühlen über Sichtermühlen bis hin zu Luftstrahlmühlen.

    Der Prozessschritt der Trockenvermahlung findet also erst am Ende der Wertschöpfungskette statt. Um die mikrobiologischen Spezifikationen des Endprodukts zu erfüllen und um Produktansätze zu entfernen, muss die Mühle regelmäßig nass gereinigt werden. Das bedeutet, dass die Mühle zuverlässig zerkleinern und gleichzeitig einfach nass zu reinigen sein muss. Die Grundlage für eine effiziente Nassreinigung sind eine optimale Systemausführung und eine Konstruktion für die innere Zugänglichkeit. Es sind also Toträume, in denen sich Produkt ablagern kann, zu vermeiden. Ferner müssen für die Nassreinigung alle produktberührten Bereiche zugänglich sein.

    Geneigte Flächen, keine Toträume

    Hosokawa Alpine hat gemeinsam mit Kunden die Sichtermühle ACM Dairy Design für die speziellen Anforderungen der Milchindustrie neu konzipiert. Dazu gehören hygienisches Design der Maschine sowie hygienische Dichtungen und Verschraubungen. Die Monoblockkonstruktion der Mühle (Oberflächengüte Ra 0,8) sorgt dafür, dass hinter der Mahlbahn oder dem Leitring keine Toträume entstehen. Der Innenbereich der Mühle ist mit geneigtem Boden ausgeführt. Das ist insofern bedeutsam, als dass dadurch das Wasser nach der Reinigung abfließt und somit mikrobielles Wachstum verhindert wird. Da an verschiedenen Stellen Reinigungsdüsen und Drainage-Leitungen im System integriert sind, ist im Idealfall eine Reinigung des Systems sogar ohne Ausbau einzelner Komponenten möglich. Dies verringert die Reinigungszyklen im Vergleich zu konventionellen Anlagen. Gleichzeitig steht die Maschine so effektiv länger für die Produktion zur Verfügung.

    Exakte Oberkorngröße

    Laktosepulver mit präzisem Oberkorn und steiler Partikelgrößenverteilung werden durch die Kombination von hochpräziser Sichtertechnologie und Feinprallmühle erzeugt. Die Sichtermühle erreicht aufgrund hoher Drehzahlen und eines integrierten Sichters Partikelgrößen von kleiner als 75 µm (200 mesh). Die mit dem Luftstrom angesaugten Partikel bewegen sich aus der Mahlkammer zum Sichterrad. Das Sichterrad leitet die zu groben Partikel zurück in die Mahlzone, in der sie nochmals vermahlen werden bis sie fein genug sind, um das Sichterrad zu passieren. Ein hoher Luftdurchsatz in Kombination mit konditionierter Luft garantieren einen kühlen Produktionsprozess für schonendes Mahlen und gute Produktqualitäten bei vergleichsweise geringen Betriebskosten. Ein weiteres Plus der Mühle ist deren Flexibilität. Die Parameter Rotordrehzahl und Sichterdrehzahl können geändert werden, sodass schnelle Produktwechsel und die Anpassung an wechselnde Märkte und Kundenanforderungen möglich sind. Verschiedene Maschinengrößen sorgen für hohe Durchsätze.

    Hosokawa Alpine AG, Augsburg

    Autorin: Barbara Kästl

    Manager New Business Development – Key Accounts,

    Food Division,

    Hosokawa Alpine

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