Die Analytica 2024 findet vom 9. bis 12. April in München statt. Und sie hat interessante Neuigkeiten für Besucher aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie zu bieten. Das Spektrum reicht von Instrumenten für die Lebensmitteltechnologie über Geräte zur Schadstoffanalytik und Lebensmittelkontrolle bis hin zum digitalen Lebensmittellabor 4.0.
Ob fleischfreier Aufschnitt oder veganer Lachs: Der Lebensmittelmarkt befindet sich im Wandel. Immer mehr Konsumenten möchten sich nachhaltig ernähren, dabei aber auf den Geschmack gewohnter Erzeugnisse nicht verzichten.
Alternative Lebensmittel und moderne Analysemethoden
„Bei der Entwicklung von alternativen Lebensmitteln spielen moderne Analysemethoden eine Schlüsselrolle. Sie rücken daher immer stärker in den Fokus der Analytica“, erklärt Armin Wittmann, Projektleiter Analytica bei der Messe München.
Vom 9. bis 12. April 2024 zeigen Aussteller aus aller Welt ihre Neuheiten im Bereich Lebensmittelanalytik und -sicherheit auf der Weltleitmesse für Labortechnik, Analytik und Biotechnologie in München.
Anforderungen an Lebensmittellabore steigen
„Die Anforderungen an Lebensmittellabore steigen ständig“, sagt Wittmann. „Mit der Kombination aus internationaler Fachmesse, wissenschaftlicher Conference und einem umfangreichen Rahmenprogramm bringen wir die Branche auf den neuesten Stand.“
Von Gaschromatografie bis Texturanalyse
Dank ausgefeilten Untersuchungsmethoden sind vegane Alternativen kaum noch von ihren tierischen Pendants zu unterscheiden. So hat Analyticaaussteller Shimadzu ein auf Gaschromatografie und Massenspektrometrie basiertes Verfahren entwickelt, das geschmacksrelevante Substanzen in Fleisch und Fisch identifiziert. Mit dem Wissen lässt sich das Aroma von Ersatzprodukten optimieren. Auch die Bissfestigkeit spielt eine entscheidende Rolle. Sie lässt sich mit Shimadzus Texture-Analyzer bestimmen.
Das richtige Mundgefühl hängt ferner davon ab, wie eine Speise im Mund gleitet, ob sie am Gaumen klebt oder nicht. Geräte für solche Messungen von Reibung und Schmierung bietet Analytica Aussteller Anton Paar an.
Ausrüstungen für die industrielle Biotechnologie
Fleisch, das aus tierischen Zellen im Labor gezüchtet wird, gilt ebenfalls als zukunftsträchtig. Das dafür nötige Equipment von der Petrischale über den Brutschrank bis zum Bioreaktor gibt es in Halle A3, die sich der industriellen Biotechnologie widmet. Darüber hinaus informiert die Analytica über alle Instrumente für die Analytik von Nähr- und Schadstoffen, Proteinzusammensetzungen und Allergenen in den Endprodukten.




