Bei der Kontrolle seiner CIP-Prozesse setzt Hochwald Foods im Werk Thalfang auf 47 Leitfähigkeitssensoren der Baureihe Combilyz AFI4. Bei täglich bis zu 80 CIP-Reinigungen stellen die Sensoren ihre Robustheit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit unter Beweis.
Die Milch fließt hier ohne Pause. Bis zu 1,3 Mio. l rauschen täglich durch die stählernen Leitungen des Molkereiunternehmens Hochwald Foods GmbH in der kleinen Hunsrückgemeinde Thalfang. Der kostbare Rohstoff aus den Genossenschaftsbetrieben wird rund um die Uhr zu Kondensmilch veredelt und abgefüllt. Jede Minute laufen in dem Werk auf bis zu vier Abfülllinien je 600 Dosen der haltbaren, eingedickten Milch vom Band. Darunter befinden sich bekannte Namen wie Bärenmarke oder Glücksklee.
„Wir machen in Thalfang aus der Rohmilch Kondensmilch für den weltweiten Markt, füllen sie ab, verschließen, sterilisieren, etikettieren, verpacken, lagern und verladen in Seefrachtcontainer“, beschreibt Holger Kuhn, er ist elektrotechnischer Leiter bei Hochwald Foods, die hohe Fertigungstiefe in Thalfang. Sogar die Weißblechdosen und Deckel produziert das Unternehmen selber vor Ort.
Große Produktvielfalt
Eine große Herausforderung bei der Milchverarbeitung sind die zahlreichen Anlieferungen und Produktionschargen, bedingt durch steigende Produktvielfalt. „Wir verarbeiten verschiedene Milchqualitäten, achten auf Herkunft und Sortenreinheit“, zählt Kuhn auf. Jede Rohmilch-Anlieferung, mit den überwiegend eigenen Milchsammel-Fahrzeugen, endet mit einer Reinigung. Das sind täglich 30 bis 40 CIP-Objekte. Die vielen Produktionschargen bedeuten ebenfalls viele Reinigungszyklen, da vor jedem Batch Leitungen und Tanks hygienisch gereinigt werden. Allein in der Produktion müssen jeden Tag 30 bis 40 CIP-Reinigungen durchgeführt werden, damit die Milchverarbeitung nicht stillsteht. „Wenn die CIP-Reinigung nicht läuft, können wir kein Produkt abfüllen“, beschreibt Kuhn die zentrale Rolle des Cleaning-in-Place. Das dürfe nicht passieren, denn ständig rollen die Milchlaster auf den Hof, um die haushohen Rohmilch-Silos zu füllen.
Zuverlässige Leitfähigkeitssensoren
Damit die CIP-Reinigung nicht die Produktion lahmlegt, braucht es auch zuverlässige Leitfähigkeitssensoren. Sie überwachen die Konzentration von Säuren und Laugen, um den optimalen Reinigungseffekt zu erzielen, und erkennen beispielsweise, wann am Ende eines CIP-Zyklus wieder reines Wasser durch die Leitung fließt. Leitfähigkeitssensoren spielen auch bei der Phasentrennung eine entscheidende Rolle. Sie erkennen unterschiedliche Medien, um genutzte Flüssigkeiten zu sammeln, die wiederverwendet werden können, und spielen so eine wichtige Rolle bei der Ressourcenschonung.




