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    Leitungen: Hart im Nehmen
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    Technik

    Leitungen: Hart im Nehmen

    Kabel- und Leitungstypen gibt es wie Sand am Meer. Sie werden meist aus den am Markt üblichen Mantelwerkstoffen wie PVC, PUR oder Chloroprene-Gummi
    Veröffentlicht
    27. Januar 2006
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Volker Huber

    Standardleitungen machen im rauen Umfeld der Lebensmittelindustrie meist schnell schlapp. Die Alternative wäre der Einsatz von standhafteren Ausführungen, die am Markt meist nur als so genannte Sonderleitungen erhältlich sind. Sie sind in der Regel teuer und ab Lager in den benötigten individuellen Lieferlängen selten sofort verfügbar. Die Folge: Die Anwender tauschen wohl oder übel die betroffenen Leitungen öfter aus. Das verursacht hohe Folgekosten. Die Ausfall- und Reparaturzeiten summieren sich über die Lebensdauer solcher Anlagen zu beachtlichen Stillstandszeiten, inklusive Kosten für Manpower und Material. Die in der Anschaffung meist kostengünstigere Lösung erweist sich im Betrieb als permanenter Kostentreiber. Ein Ärgernis per se.

    Das muss nicht sein, denn Lapp Kabel hat eine Lösung parat: dem Anwender steht ab Lager ein umfangreiches Sortiment von Ölflex-Robust-Leitungen zur Verfügung. Es gibt vier Varianten: Ölflex Robust 200 als flexible Geräteanschlussleitung in der Nennspannungsklasse U0/U 450/750 V, Ölflex Robust 210 als flexible Steuerleitung, U0/U 300/500 V, Ölflex Robust 215 C, die abgeschirmte Ausführung der Robust 210 sowie Ölflex FD Robust, beispielsweise als Unitronic Bus FD Robust für ständig bewegten Einsatz in Schleppketten.

    Die Ölflex-Robust-Reihe ist eine neue Generation flexibler Anschluss- und Steuerleitungen. Sie ist die konsequente Weiterentwicklung der bioölbeständigen Ölflex-Natur-Leitung mit dem Lapp-TPE-Mantelwerkstoff P4/11. Die Leitungen sind flexibel, allwettertauglich, aus RoHS-konformen Materialien hergestellt und hart im Nehmen. Sie sind robust im Kontakt mit Frischwasser, Brauchwasser, Abwasser, Getränke wie Fruchtsäfte, Wein, Bier, Limonaden, ob kalt, warm oder kurzfristig auch heiß und mit vielen Chemikalien. Sie sind ideal auch dort einsetzbar, wo die Leitungen in Kontakt mit pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen in Kontakt geraten. Zum Beispiel bei Molkereiprodukten wie Milch, Butter, Käse oder auch in der Fisch- und Fleischverarbeitung. Darüber hinaus halten sie auch den Reinigungsprozessen in der Lebensmittelindustrie stand. Hier kommen häufig Hochdruckreiniger oder Heißdampfreiniger zum Einsatz, deren Wasser oder Dampfstrahl der größte Killer herkömmlicher Leitungen ist. Die Ölflex-Robust-Leitungen zeigen hierbei mehrfach höhere Standzeiten auf. Im Kontakt mit Heißdampf mehr als das zehnfache einer normalen Gummi- oder Polyurethan-ummantelung. Zudem sind aus Gründen der Reinigungseffizienz und der Hygiene dem Wasser Reinigungs- und/oder Desinfektionsmittel zugesetzt, die das Zerstörungswerk beschleunigen.

    Die Leitungen sind unbedenklich im Kontakt mit vielen Lebensmitteln. Sie sind frei von ausdünstenden Stoffen wie z. B. Weichmacher. Sie enthalten zudem keine Schwermetalle oder andere, auf der Bannliste der europäischen RoHS-Richtlinie stehenden Stoffe. Wegen ihrem schwarzen Farbbatch sollten sie jedoch nicht dort eingesetzt werden, wo sie betrieblich in Kontakt mit dem Lebensmittel kommen, das zum Verzehr in Verkehr gebracht wird. Für solche Fälle gibt es auf Anfrage eine EU-konforme, farbneutrale Version.

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    Ein Düsseldorfer Konzern setzt die Lapp-Leitungen mit dem P4/11-Mantel in Anlagen zur großtechnischen Herstellung und Verarbeitung von Sojaölen ein. Die ausgezeichnete Beständigkeit gegenüber pflanzlichen und tierischen Fetten und Ölen in Verbindung mit ihrer guten Wasser- und Chemikalienbeständigkeit ermöglicht deutlich längere Standzeiten gegenüber Leitungen aus herkömmlichen Materialien. Die Alpma Alpenland Maschinenbau GmbH, Spezialist für Käse aus Rott am Inn, setzt wegen den erheblich besseren Standzeiten alternativ ein hochflexibles Kabel Unitronic Bus FD P4/11 L2/FIP ein.

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