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    Das Thema RFID ist nach wie vor aktuell. CSB-System entwickelt bereits seit Jahren RFID-Lösungen, mit denen insbesondere in der Nahrungsmittelindustrie
    Veröffentlicht
    15. März 2010
    Lesezeit
    3 Minuten
    Rubrik
    Technik

    In der internen Logistik beispielsweise wird mit der RFID-Lösung von CSB-System die Identifikation und Verfolgung sowie die Kontrolle von Objekten ermöglicht. So sind unter anderem die Behälterverfolgung über Händler, die Pfandberechnung sowie eine transparente Gebindeverwaltung problemlos realisierbar. Zudem können auf den eingesetzten RFID-Chips alle erforderlichen Lagerdaten gespeichert werden, um die gesamte Lagerverwaltung zu optimieren. Somit erreichen Anwenderunternehmen durch den Einsatz von RFID die Automatisierung und Steuerung ihrer Abläufe in Handel und Logistik. Gleiches gilt für die Produktion, wo durch den Einsatz der RFID-Technologie Prozessabläufe effizienter werden: Produktions-, Chargen- und Haltbarkeitsdaten werden gespeichert, Behälterkennzeichnungen gelesen, Prozessdaten erfasst sowie die Steuerung und Prozessfertigung optimiert.

    Eine RFID-Lösung ist zum Beispiel beim Konditorei- und Backwarenspezialisten Hack AG im Einsatz, weil Kunden wie die Metro von ihren Zulieferern das Beherrschen dieser Technologie einfordern. „Potenziale ergeben sich in unserem Unternehmen durch die Reduzierung von Prozesskosten im Logistikbereich, da das Lagermanagement, der Warenein- und -ausgang sowie das Kommissionieren beschleunigt werden und an Prozesssicherheit gewinnen“, erläutert Thomas Hoppe, Teamleiter EDV bei der Hack AG.

    Im gesamten Wertschöpfungsprozess vom Wareneingang über die Produktion bis zu Kommissionierung und Versand werden für die einzelnen Artikel alle Informationen für eine gesicherte Rückverfolgung und qualitätsorientierte Auslieferung direkt am Entstehungsort erfasst. Die produzierte Ware wird am Ende des Fertigungsprozesses auf Paletten deponiert, die mit RFID-Tags ausgestattet sind. Das CSB-System koppelt die ID der Paletten mit den Daten der darauf gelagerten Artikel. Diese Kopplung ermöglicht eine präzise Lagerführung und automatisiert gleichzeitig das Verteilungsmanagement als Vorbereitung für eine gesicherte Kommissionierung. „Für den operativen Prozess bedeutet dieses lückenlose Informationsmanagement keinen Mehraufwand, da die RFID-Technologie die Informationsverwaltung automatisch im CSB-System vornimmt“, betont Hoppe.

    Bei der Implementierung der RFID-Technologie werden zunächst die prozessbezogenen Anforderungen im Unternehmen analysiert. Nicht nur ein durchgängiger Ersatz aller Datenerfassungsschritte mit RFID, sondern auch die Betrachtung weiterer Anforderungen in jedem Arbeitsschritt ist in dieser Phase von Bedeutung. Dabei ist der Kostengesichtspunkt von den Verantwortlichen zu berücksichtigen, vor allem vor dem Hintergrund einer Kosten-Nutzen-Abwägung. Einige Anwendungs-Szenarien fallen dadurch bereits in einem frühen Stadium der Analyse heraus, andere werden vielleicht aufgrund der Kosteneffizienz bevorzugt.

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    Im nächsten Schritt wird ein Grobkonzept erstellt. Hier geht es unter anderem darum, ob RFID zusätzlich zum bestehenden Identifikationssystem eingesetzt oder ob die eingesetzte Lösung ersetzt werden soll. Darauf aufbauend, erstellen die Spezialisten von CSB gemeinsam mit dem Anwender ein präzises Feinkonzept, das die einzelnen Stationen und die Prozessschritte nach Einführung der RFID-Technologie beinhaltet. In den Projekten wird dieser Schritt unter Berücksichtigung der Kundenanforderungen und nach einer Bewertung der technischen Machbarkeit abgeschlossen. Dabei werden auch weitere beteiligte Partner eingebunden.

    Durch die schrittweise Implementierung und die enge Kooperation mit dem Anwenderunternehmen wird von CSB-System eine individualisierte, optimale Anpassung an die Bedürfnisse des Kunden und die gegebene Infrastruktur ermöglicht. Natürlich wird für jedes Projekt eine größtmögliche Kostentransparenz geschaffen.

    In einer weiteren Projektphase der RFID-Einführung werden die Technologie und die Systemkomponenten ausgewählt und die Systemkonfiguration wird durchgeführt. Durch die Prüfung der technischen Machbarkeit wird die entsprechende Auswahl der Systemkomponenten deutlich erleichtert. So kann eine Betriebsumgebung mit viel Feuchtigkeit oder auch Metall oft schon gegen einen High-Frequency- und für einen Low-Frequency-Transponder sprechen. Bautechnische Besonderheiten können sich restriktiv auf die Auswahl der Leseantennen auswirken.

    Im Rahmen eines Testlaufs werden dann letzte Einstellungen und Justierungen vorgenommen, um später einen reibungslosen Ablauf der Gesamtprozesse zu gewährleisten. Nach erfolgreichem Abschluss aller vorherigen Stufen, erfolgt der Roll-out und damit die Inbetriebnahme der RFID-Lösung.

    Online-Info www.dei.de/0310440

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