Die Apetito Convenience GmbH in Hilter ist einer der führenden Anbieter im Bereich Convenience-Food. Im Rahmen der kontinuierlichen Prozessoptimierung investierte das Unternehmen jüngst in ein maßgeschneidertes Sprühbeölungssystem für den Trennmittelauftrag an zwei Pfannkuchenbacklinien. Der Lebensmittelhersteller spart dadurch nicht nur Ressourcen, sondern vereinfacht auch die Reinigung und Wartung seiner Anlagen.
In Hilter am Teutoburger Wald stellt Apetito Convenience mit rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern täglich hunderte unterschiedliche Sorten von Convenience-Produkten her. Das Unternehmen ist Spezialist für verbrauchergerechte Tiefkühlgerichte für den Lebensmitteleinzelhandel, die Systemgastronomie sowie den Heimdienst. „Wir produzieren hochqualitative Produkte zu einem ansprechenden Preis. Das macht uns zum führenden Anbieter auf diesem Markt“, sagt Felix Deibert, Projektmanager bei Apetito Convenience. „Um diese Position zu festigen und die Qualität weiter zu verbessern, investieren wir kontinuierlich in unsere Produktionsanlagen.“
Insbesondere aufgrund der aktuellen Situation am Markt sei das unerlässlich. Heutzutage sei ein hohes Maß an Flexibilität gefordert, um sich den verändernden Marktanforderungen anzupassen. „Dazu gehören nicht nur neue Produkte, sondern auch Rezepturveränderungen durch unsere Produktentwicklung, um den Wünschen unserer Kunden zu entsprechen“, sagt Deibert. Gleichzeitig nehme der Lebensmittelhersteller seine gesellschaftliche und ökologische Verantwortung ernst, indem er seine Produktion unter Gesichtspunkten der Nachhaltigkeit kontinuierlich optimiert. Die jüngste Maßnahme zur Prozessoptimierung unter Berücksichtigung dieser Aspekte betrifft die Pfannkuchenlinien und die dort eingesetzte Beölungsanlage.
Druckluftfreier Trennmittelauftrag
Durch den Einsatz der bestehenden Beölungsanlage entstand eine starke Nebelbildung („Overspray“). „Die alten Düsen des Druckluftsystems haben beim Dosiervorgang die unmittelbare Umgebung mit dem eingesetzten Pflanzenfett extrem vernebelt“, berichtet Deibert. Dieser Fettnebel musste deshalb permanent über eine Anlage abgesaugt und die Abluft gereinigt werden, ehe sie über das Dach in die Umgebungsluft entweichen konnte. Deibert: „Das abgesaugte Öl steht dem Prozess nicht mehr zur Verfügung – das kostet Geld.“ Durch diese Vernebelung ging nicht nur Pflanzenöl verloren, sondern es wurden auch die Abluftfilter der Absauganlage belastet. Zudem war die Maschine fest verbaut, was die Wartung und die Reinigung aufwendig gestaltete. Die zentralen Anforderungen an die neue Beölungsanlage waren deshalb klar definiert: ein nebelarmes und präzises Sprühbild, eine kompakte Bauweise sowie eine bessere Service- und Reinigungsfreundlichkeit.




