Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Maultäschle mit Geschmack aber ohne Gschmäckle
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Maultäschle mit Geschmack aber ohne Gschmäckle

    Der Maultaschen-Spezialist Bürger setzt bei der Trinkwasserdesinfektion auf Membran-geteilte Elektrolyse von Innowatech.
    Veröffentlicht
    21. April 2026
    Lesezeit
    4 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Das Familienunternehmen Bürger produziert täglich 2,8 Mio. Maultaschen. Der Leiter der Qualitätssicherung und -kontrolle, Dr. Jörg Kleemann, arbeitet seit über 20 Jahren mit dem Hygiene-Spezialisten Innowatech zusammen – und ist von dessen Desinfektionstechnologie auf Basis der Membran-geteilten Elektrolyse überzeugt.

    Der Mittelständler Bürger in Ditzingen bei Stuttgart ist nationaler Marktführer bei der Produktion vorgefertigter frischer Teigwaren. Bürger-Maultaschen gibt es bereits seit über 60 Jahren. Seit 20 Jahren vertraut das Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von 304 Mio. Euro bei der Hygiene an den Produktionsstätten Ditzingen und Crailsheim der Technik von Innowatech: „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Dr. Jörg Kleemann, Leiter der Qualitätssicherung (QS) bei Bürger. „Mikrobiologisch einwandfreies Trinkwasser ist für uns überlebensnotwendig. Mit dem Hygienekonzept von Innowatech arbeiten wir seit 20 Jahren sehr erfolgreich.“

    Wasserverbrauch gestiegen

    Am Standort Crailsheim ist das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich und stark gewachsen. Im vorigen Jahr hat das Unternehmen erneut investiert und ein neues Logistikzentrum mit Kältezentrale am Standort Crailsheim in Betrieb genommen. Mit der stetigen Anpassung an die Nachfrage, Ausweitung von Produktion und Vertiefung des Sortiments, stieg auch die Anforderung an größere Produktions- und Lagerflächen. Parallel hat sich über die 20 Jahre der Bedarf an Trinkwasser von rund 800 m3 auf heute 1900 m3 pro Tag erhöht.

    Hier kommt die Innowatech-Technologie ins Spiel. 2005 sprach das damalige Start-Up-Unternehmen bei Bürger vor. Kleemann: „Zum Zeitpunkt der Einführung bei uns war diese Technologie teils von starker Gegenwehr gekennzeichnet. Wir von Bürger haben es damals trotzdem gewagt. Zweifelsohne hat das von beiden Seiten Mut gekostet, sich gegen den Strom zu stellen und sich für diese neuartige Desinfektionstechnologie im breiten Einsatz in einem Großbetrieb zu entscheiden.“

    Es sei auch eine unternehmerische Entscheidung gewesen, die Pionierleistung des damals jungen Unternehmens zu würdigen – und für die eigenen Zwecke zu nutzen. „Wir waren mit die Ersten, die auf diese Technologie gesetzt haben“, sagt Kleemann. „Und diese Erfahrung kann ich heute, 20 Jahre später, als durchweg positiv bezeugen, sowohl was die Kosten als auch die Beherrschbarkeit betrifft.“

    Konkreter Anlass für Umstieg

    Tatsächlich gab es einen konkreten Anlass, um damals tätig zu werden. Das Unternehmen hatte mit Legionellen im Warmwasser und mit Enterokokken im Kaltwasser zu tun. Die bis dato eingesetzte Trinkwasserdesinfektion mittels Chlordioxid konnte das Problem nicht lösen.

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Die Innowatech installierte am Eingang der zentralen Wasserversorgung bei Bürger in Crailsheim eine Desinfektionsanlage samt Dosier- und Messtechnik. Die Behandlung des Trinkwassers erfolgt seit dieser Zeit mit dem pH-neutralen Innowatech Anolyte unter Einhaltung aller Vorgaben der Trinkwasserverordnung. Der Enterokokken-Befall verschwand schnell und nachhaltig. Nach der Installation der Kaltwasser-Anwendung kam eine zweite Dosierlinie zur Behandlung des Warmwassersystems hinzu. Und auch Legionellen sind seither kein Thema mehr.

    Mit der Erweiterung der Produktion kam am zweiten Trinkwassereingang im Bürger Werk II eine weitere Anolyte-Produktionsanlage hinzu. Heute arbeitet das Unternehmen in Crailsheim und Ditzingen mit insgesamt drei Aquadron-Anlagen und baut in allen Werken auf Membran-Elektrolysezellen von Innowatech.

    Herzstück Elektrolysezelle

    Die Elektrolysezellen sind das Kernstück der Anolyte-Herstellung und in ihrem Aufbau und ihrer Beschaffenheit bei Innowatech über die Jahre hinweg nahezu unverändert geblieben. Die Innowatech nutzt schon immer zylinderförmige Elektrolysezellen aus Titan mit einer Keramikmembran zwischen Anode und Kathode, dem Plus- bzw. Minuspol. Im eigenen F&E-Labor wurde über die Jahre die spezielle Beschichtung der Pole kontinuierlich weiterentwickelt. Zusammen mit einigen verfahrenstechnischen Feinheiten gelingt es, den gering konzentrierten Wirkstoff Innowatech Anolyte (0,2 % Aktivchlorgehalt), pH-neutral direkt aus der Elektrolysezelle zu gewinnen. Dessen hohe Reinheit reduziert die Bildung von Desinfektionsnebenprodukten wie THM, Chlorit und Chlorat in den Desinfektionsanwendungen und zugleich den Aufbau von Biofilm in den behandelten wasserführenden Systemen.

    Die Betreiber der Aquadron-Anlagen setzen zur Herstellung des Wirkstoffes nur Kochsalztabletten und Wasser ein, die Wasserbehandlung und Desinfektion funktioniert komplett ohne Gefahrstoffe.

    Langlebige Elektrolysezellen

    Auch hinsichtlich der Betriebskosten hat sich der Mut von Dr. Kleemann gelohnt. Es wurde bei keiner Innowatech-Elektrolyseanlage während der bisherig langen Nutzungszeiten neue Elektrolysezellen benötigt. Sofern sich auf den eingesetzten Membranen über die Jahre Ablagerungen bilden, können die Zellen gereinigt werden – das war in den vergangenen 20 Jahren an zwei Zellen der Fall. Die wenigen Verschleißteile der Aquadron-Anlagen werden im Rahmen der regelmäßig durchgeführten Wartungen vom Innowatech-Servicetechniker geprüft und wenn notwendig ausgetauscht. Verfahrenstechnisch wichtige Baugruppen, die direkt die Anolyte-Wirkstoffqualität beeinflussen, stehen bei der Überprüfung besonders im Fokus.

    Bürger vertraut Innowatech und will in Bereichen, wo es Optimierungsmöglichkeiten gibt, weiter in die ECA-Technologie investieren. „Es ist ein vernünftiges Hygienekonzept, das wir gerne weiterempfehlen“, sagt Jörg Kleemann.

    www.prozesstechnik-online.de

    Autor: Johannes Klomfaß

    Presse- und
    Öffentlichkeitsarbeit,
    Innowatech

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.