Das Familienunternehmen Bürger produziert täglich 2,8 Mio. Maultaschen. Der Leiter der Qualitätssicherung und -kontrolle, Dr. Jörg Kleemann, arbeitet seit über 20 Jahren mit dem Hygiene-Spezialisten Innowatech zusammen – und ist von dessen Desinfektionstechnologie auf Basis der Membran-geteilten Elektrolyse überzeugt.
Der Mittelständler Bürger in Ditzingen bei Stuttgart ist nationaler Marktführer bei der Produktion vorgefertigter frischer Teigwaren. Bürger-Maultaschen gibt es bereits seit über 60 Jahren. Seit 20 Jahren vertraut das Familienunternehmen mit einem Jahresumsatz von 304 Mio. Euro bei der Hygiene an den Produktionsstätten Ditzingen und Crailsheim der Technik von Innowatech: „Wir sind sehr zufrieden“, sagt Dr. Jörg Kleemann, Leiter der Qualitätssicherung (QS) bei Bürger. „Mikrobiologisch einwandfreies Trinkwasser ist für uns überlebensnotwendig. Mit dem Hygienekonzept von Innowatech arbeiten wir seit 20 Jahren sehr erfolgreich.“
Wasserverbrauch gestiegen
Am Standort Crailsheim ist das Unternehmen in den vergangenen 20 Jahren kontinuierlich und stark gewachsen. Im vorigen Jahr hat das Unternehmen erneut investiert und ein neues Logistikzentrum mit Kältezentrale am Standort Crailsheim in Betrieb genommen. Mit der stetigen Anpassung an die Nachfrage, Ausweitung von Produktion und Vertiefung des Sortiments, stieg auch die Anforderung an größere Produktions- und Lagerflächen. Parallel hat sich über die 20 Jahre der Bedarf an Trinkwasser von rund 800 m3 auf heute 1900 m3 pro Tag erhöht.
Hier kommt die Innowatech-Technologie ins Spiel. 2005 sprach das damalige Start-Up-Unternehmen bei Bürger vor. Kleemann: „Zum Zeitpunkt der Einführung bei uns war diese Technologie teils von starker Gegenwehr gekennzeichnet. Wir von Bürger haben es damals trotzdem gewagt. Zweifelsohne hat das von beiden Seiten Mut gekostet, sich gegen den Strom zu stellen und sich für diese neuartige Desinfektionstechnologie im breiten Einsatz in einem Großbetrieb zu entscheiden.“
Es sei auch eine unternehmerische Entscheidung gewesen, die Pionierleistung des damals jungen Unternehmens zu würdigen – und für die eigenen Zwecke zu nutzen. „Wir waren mit die Ersten, die auf diese Technologie gesetzt haben“, sagt Kleemann. „Und diese Erfahrung kann ich heute, 20 Jahre später, als durchweg positiv bezeugen, sowohl was die Kosten als auch die Beherrschbarkeit betrifft.“
Konkreter Anlass für Umstieg
Tatsächlich gab es einen konkreten Anlass, um damals tätig zu werden. Das Unternehmen hatte mit Legionellen im Warmwasser und mit Enterokokken im Kaltwasser zu tun. Die bis dato eingesetzte Trinkwasserdesinfektion mittels Chlordioxid konnte das Problem nicht lösen.




