Mit dem Thema „Gesund in die Zukunft – Mehrwert schaffen durch Innovationen“ hatte Wild ins Schwarze getroffen: Mehr als 780 Teilnehmer aus rund 70 Ländern folgten der Einladung nach Heidelberg. Sie folgten mit großem Interesse dem umfassenden Vortragsprogramm, für das Referenten aus dem Hause Wild, der Lebensmittel- und Getränkeindustrie sowie aus verschiedenen Forschungseinrichtungen verantwortlich zeichneten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein umfangreiches Verkostungsangebot.
„Wild war eines der ersten Unternehmen, das bereits im Jahr 2000 damit begonnen hat, Produkte mit einem messbaren Gesundheitsnutzen zu entwickeln und diese auch auf ihre Wirksamkeit klinisch zu testen“, betonte der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Hans-Peter Wild bei seiner Begrüßung der Gäste. „Für uns ist es oberste Verpflichtung, immer wieder neue Produkte zu entwickeln, die es unseren Kunden ermöglichen, am Markt erfolgreich zu agieren“, formulierte er die Leitlinie seines Unternehmens. Welche Bedeutung der Gesundheitsmarkt und gesundheitsfördernde Produkte in Zukunft haben werden, erläuterte der Zukunftsforscher Leo A. Nefiodow in seinem Vortrag. Er betonte, dass die Menschen trotz aller Bemühungen und hoher Kosten – weltweit umfasst der Gesundheitsmarkt 8 Billionen Dollar – immer kränker werden. Der Grund: Es gibt kein Gesundheitswesen, sondern nur ein Krankheitswesen mit hohen Ausgaben für Verwaltung, Diagnose und Heilmittel. Echtes Wachstum im Gesundheitswesen sei nur möglich, wenn eine Neuorientierung in Richtung Prävention stattfinde und der Gesundheitsmarkt ganzheitlich betrachtet würde. Letzterer ist für Nefiodow der zukünftige Megamarkt, der die Biotechnologie und Ernährung ebenso umfasst wie Umwelt, Sport, Tourismus und Psychologie.
„Mit gesunden Produkten ein gesundes Unternehmenswachstum erzielen“, so formulierte Hans-Peter Voss, Managing Director bei Wild, das Ziel der Ernährungsindustrie für die kommenden Jahre. Nach seiner Einschätzung ergeben sich für die europäischen Lebensmittel- und Getränkehersteller recht positive Perspektiven. Nach den massiven Konzentrationsprozessen und der Niedrigpreispolitik der vergangenen Jahre sieht er und viele Marktforscher eine Trendwende. Denn: Die Nachfrage der Verbraucher nach teureren Qualitätsprodukten steigt wieder. Außerdem verbinden die Verbraucher heute mit dem Begriff Qualität auch Faktoren wie Gesundheit und Wellness. Zudem ist der Käufer nur dann von der Wertigkeit bzw. Qualität eines Produktes zu überzeugen, wenn er sie persönlich spüren kann, d. h. das Lebensmittel oder Getränk einen wohltuenden oder gesundheitsfördernden Effekt auf seinen Organismus hat. Wild hat sich deshalb zum Ziel gesetzt, natürliche Substanzen in seinen Neuentwicklungen einzusetzen, die messbar positiv wirken.
Stephane Lecoq, Vice President Strategic Business Unit Food bei Wild, präsentierte den Seminarteilnehmern aktuelle Entwicklungen und Trends aus dem Bereich der Molkereiprodukte. Seinen Ausführungen zufolge, entscheiden sich die Verbraucher bei Impulskäufen in 40 bis 50 % der Fälle für innovative Produkte, die einen ungewöhnlichen Geschmack oder einen interessanten Zusatznutzen bieten. Wachstum versprechen darüber hinaus Milchprodukte, die vom Verbraucher als natürlich und gesund wahrgenommen werden. Lecoq benannte drei wichtige Trends:




