Mit Tetra Lactenso Aseptic stellt Tetra Pak eine neue Generation von maßgeschneiderten aseptischen Produktionslösungen vor, die es Milchverarbeitern ermöglicht, eine sehr gute und konstante Produktqualität bei bis zu 20 % reduzierten Betriebskosten und minimierter Umweltbelastung zu erzielen. Tetra Lactenso Aseptic erfüllt hohe Anforderungen in Richtung Produktqualität, Flexbilität, Produktivität, Nachhaltigkeit oder eine Kombination aus diesen Kriterien. Gleichzeitig wurden die etablierten Prozessanlagen Tetra Therm Aseptic Flex für die indirekte UHT-Erhitzung und der Steriltank Tetra Alsafe weiterentwickelt und neue Technologien wie die Energy-Hibernation-Funktion und IntelliCIP integriert. Diese Verbesserungen bieten Milchverarbeitern erhöhte Anlagenverfügbarkeit, längere Standzeiten und vereinbarte, garantierte und validierte Leistungszusagen. „Um für unsere Kunden eine bessere Produktionsleistung zu erreichen, müssen wir die gesamte Produktion berücksichtigen, nicht nur einzelne Teile. Dies ist genau der Ansatz, den wir bei der Entwicklung von Tetra Lactenso Aseptic verfolgt haben“, betont Henning von Alm, Director Processing bei Tetra Pak Processing, in München. In drei Schritten wird hierbei die maßgeschneiderte Tetra Lactenso Aseptic-Lösung für jeden einzelnen Milchverarbeiter erarbeitet. Zunächst erfolgt die Ermittlung der gewünschten Leistungsziele, wie die Produktionsmengen pro Tag, die Produktqualität oder der Wirtschaftlichkeitsparameter. Unter Einsatz der passenden UHT-Technologie und Prozessanlagen entwickelt Tetra Pak dann die passende Lösung, die auch den gewünschten Automatisierungsgrad, Servicepakete und sonstige Unterstützungsleistungen beinhaltet. Schließlich überprüft Tetra Pak die Leistung der gelieferten Lösung, um sicherzustellen, dass die vereinbarten Ziele erreicht werden.
Tetra Therm Aseptic Flex, die etablierte Anlage für indirekte UHT-Erhitzung, bietet beispielsweise bis zu 40 h Standzeit zwischen den Reinigungen. Die Produktverluste der Tetra Lactenso Aseptic-Lösung belaufen sich auf weniger als 60 l pro Produktionszyklus bei einer Anlage mit einer Leistung von 13 000 l/h. Verglichen mit den mehr als 100 l Produktverlust, die nach Angaben von von Alm Wettbewerbsanlagen zurzeit bieten, ist dies ein deutlich reduzierter Wert. Erreicht wird dieser Wert bei der Tetra Therm Aseptic Flex und der Tetra Therm Aseptic VTIS durch ein doppeltes Vorlaufbehältersystem, in dem ein Tank für Produkt und der andere für Wasser und Reinigungslösungen (CIP) genutzt wird. Da so die Mischphasen von Produkt und Wasser minimiert werden, entstehen deutlich geringere Produktverluste.
Das Reinigungsprogramm IntelliCIP ermöglicht eine Reduzierung des Chemikalieneinsatzes um bis zu 20 % und die Maximierung der Betriebszeit. Dies geschieht dadurch, dass die Reinigungssequenzen an eine bestimmte Zeit und vorgegebene Rahmendaten angepasst werden. Eine Verringerung von Dampf-, Wasser- und Stromverbrauch um 60 bis 75 % ermöglicht die Aseptic Energy Hibernation-Funktion. Hierbei wird die Anlage in eine Art „Schlummerzustand“ versetzt, bei dem sie auf reduzierter Leistung fährt, wenn keine Höchstleistung erforderlich ist.




