Das produzierende Gewerbe steht vor einer Reihe unterschiedlichster Herausforderungen. Längst handelt es sich in vielen Branchen, wie beispielsweise der Lebensmittelindustrie, um ein internationales Geschäft, das sich mit global ausgerichteten Strukturen und dem internationalen Wettbewerb arrangieren muss. Aufgrund der volatilen Märkte und der schwankenden Nachfrage müssen industrielle Fertigungsmethoden kontinuierlich an daraus resultierende Veränderungen angepasst werden. Um Wettbewerbsvorteile zu sichern, benötigt es daher langfristig eine Optimierung betrieblicher Prozesse bei gleich bleibender Qualität. Dabei spielen auch Kosteneinsparungen eine nicht minder wichtige Rolle.
Im Zusammenhang mit der Globalisierung und dem zunehmenden demografischen Wandel stehen viele Unternehmen außerdem häufig auch vor der Aufgabe, ihren Bedarf an Fachkräften zu sichern und erfahrene, top qualifizierte Mitarbeiter an ihren Betrieb zu binden, um so dem steigenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Gerade in der industriellen Fertigung, bei der repetitive Arbeitsschritte immer wieder notwendig, ihre Ausführung für Mitarbeiter zum Teil jedoch körperlich anspruchsvoll sind, gilt es, dem Fachpersonal Möglichkeiten für einen ergonomisch günstigen Arbeitsplatz zu schaffen.
Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken, haben in den letzten Jahren verstärkt Automatisierungstechnologien Einzug in die Produktionsstätten vieler Betriebe gehalten. Der Trend geht dabei deutlich zu flexiblen und wendigen Leichtbaurobotern, wie dem UR5 und dem UR10 von Universal Robots, die den heutigen Anforderungen gerecht werden – auch wegen ihrer kompakten Größe. Die sechsachsigen Knickarmroboter werden unter anderem bei der Bestückung von Maschinen, verschiedensten Pick-and-Place-Anwendungen oder bei Teilprozessschritten im Verpackungswesen eingesetzt und finden in zahlreichen Branchen Gebrauch. Einer dieser Bereiche ist der Lebensmittelsektor. Dort werden die Roboterarme zum Beispiel zum Heben und Positionieren einzelner Produkte verwendet, beispielsweise bei der Reinigung von Euronormkisten ebenso wie zur Vorbereitung transportfähiger Lebensmittel für den Vertrieb.
Auch in der Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern – der sogenannten Mensch-Roboter-Kollaboration – erweisen sich die Leichtbauroboter als wahre Produktionsassistenten. Die Tatsache, dass sie nach erfolgreich abgeschlossener Risikoanalyse und der damit erhaltenen Bestätigung, dass von der Roboteranwendung keine Gefahr für den Menschen ausgeht, meist ohne oder nur mit minimalen Schutzvorrichtungen und in unmittelbarer Nähe zum Menschen eingesetzt werden dürfen, trägt sichtbar zur Produktivitätssteigerung der Betriebe bei. Automatisierte Prozesse sorgen dafür, dass Mitarbeiter von ergonomisch ungünstigen Aufgaben entbunden werden und ermöglichen es ihnen gleichermaßen, ihr Potenzial in anderen Arbeitsschritten vollends auszuschöpfen.




