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    Mit Biosiegel
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    Technik

    Mit Biosiegel

    National Starch hat eine breite Auswahl an Zutatensystemen entwickelt, um die Herstellung von Biolebensmitteln zu erleichtern. Zur Reihe der
    Veröffentlicht
    02. März 2009
    Lesezeit
    5 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Laura Goodbrand

    Im letzten Jahrzehnt haben biologisch angebaute Lebensmittel ein neues Image bekommen und damit auch eine neue Schar Anhänger. Die Auslobung „aus biologischem Anbau“ wird als Zeichen von Qualität angesehen. Die Medien diskutieren Fragen zur Lebensmittelsicherheit und gesunden Ernährung auf breiter Basis. Die Verbraucher sind daher vermehrt an der Herkunft und den Inhaltsstoffen ihrer Nahrung interessiert. Diese Entwicklung veranlasst viele Menschen, einen zweiten Blick auf Biolebensmittel und ihre Vorzüge zu werfen. Damit einher geht ein grundlegender Wandel in der Art und Weise, wie die Hersteller von Lebensmitteln die Entwicklung neuer Produkte angehen. Je mehr sie sich von den alteingetretenen Pfaden entfernen, desto bessere Möglichkeiten bieten sie den Lieferanten von Zutaten, ihnen den Weg in den Bereich der Biolebensmittel zu ebnen.

    Verbesserungen in Auswahl und Verfügbarkeit haben dazu beigetragen, dass der weltweite Markt für biologisch angebaute Lebensmittel im Jahr 2006 um mehr als 13% wuchs. Bis zum Jahr 2011 ist ein Steigerung um 83% vorhergesagt [1]. Entsprechend zeigten die Verkaufszahlen für biologisch angebaute Lebensmittel in Deutschland eine Zunahme im zweistelligen Bereich.

    Viele Hersteller von Lebensmitteln beschleunigen die Entwicklung neuer Produkte, um von dem Markterfolg der zubereiteten Bioprodukte zu profitieren. Dieses Marktsegment hat in den vergangenen fünf Jahren weltweit um 40 % zugelegt [2]. Allerdings gestaltet sich der Weg der Biolebensmittel nicht immer problemlos. Um überhaupt erfolgreich zu sein, müssen die Produkte nicht nur biologisch angebaute Zutaten enthalten, sondern gleichzeitig auch die Bequemlichkeit bieten, die die Verbraucher von heute erwarten. In diesem Zusammenhang sind multifunktionelle Zutaten, die hohe Leistung unter anspruchsvollen Bedingungen liefern, unverzichtbar.

    Für anhaltenden Erfolg am Markt müssen Biolebensmittel eine ganze Reihe von Anforderungen gerecht werden. Zunächst ist die Gesetzeslage zu beachten. Das Gesetz schützt bestimmte, regional erzeugte Lebensmittel wie Champagner und Feta-Käse vor Nachahmern. Biolebensmittel unterliegen der Gesetzgebung der EU, um sicherzustellen, dass sie wirklich aus biologischem Anbau stammen. Die Auslobung als Biolebensmittel gilt nur dann für Erzeugnisse, Lebensmittelprodukte und Lebensmittelzutaten, wenn sie aus ökologischem Anbau stammen und den Richtlinien der EU entsprechen [3].

    Da die Bevölkerung von heute zunehmend unter Zeitmangel leitet, müssen Biolebensmittel die gleiche Bequemlichkeit liefern, wie ihre konventionellen Konkurrenzprodukte. Außerdem ist der Geschmack ein wichtiger Faktor, denn das Verzehrvergnügen darf nicht der Auslobung als Biolebensmittel geopfert werden. Wie übrigens auch bei konventionellen Produkten liegt die wahre Herausforderung in der Bereitstellung von Produkten, die alle genannten Forderungen erfüllen.

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    Viele Produktentwickler schätzen die Vielseitigkeit, die ihnen Stärke auf Wachsmaisbasis bietet. Übertragen auf Biolebensmittel bedeutet es, dass dieser Nutzen der Stärke beibehalten werden muss, denn viele Biozutaten sind nicht so vielseitig einsetzbar. Novation 9260 und Novation 9230 sind multifunktionelle Biozutaten, die mit Erfolg für verschiedene Produkte von Suppen über Saucen bis hin zu Fertigmahlzeiten eingesetzt werden können. Sie sorgen für Stabilität und verleihen die Textur und Viskosität, die für genussreiche und problemlos herzustellende Endprodukte nötig sind. Der anerkannte Status als Biozutat ermöglicht den Herstellern, die Aufmerksamkeit der Verbraucher auf das Produkt zu lenken, das auf der Vorderseite als „aus biologischem Anbau“ gekennzeichnet werden kann und in der Zutatenliste „Stärke aus biologischem Anbau“ aufzählt.

    Bei der Herstellung von Babynahrung und einigen Molkereiprodukten ist es wichtig, eine Stärke auszuwählen, durch die das ausgewogene Geschmacksprofil nicht beeinträchtigt wird. Novation 9360 und Novation 9330 werden aus Tapioka hergestellt. Sie besitzen nicht nur die Auszeichnung als Biostärke, sondern sorgen auch für einen neutralen Geschmack. Das ist ein eindeutiger Vorteil für die Hersteller auf der Suche nach Zutaten, die die produkteigenen sensorischen Eigenschaften der Originalrezeptur nicht verändern.

    Wenn die Verbraucher landwirtschaftliche Erzeugnisse aus biologischem Anbau kaufen, erwarten sie, dass diese ohne jeglichen Zusatz von chemischen Produkten hergestellt wurden. Für verarbeitete Biolebensmittel ist es nicht möglich, alle Zutaten in dieser Form zu beschaffen. Aus diesem Grund erlaubt die Bio-Richtlinie der EU die Kennzeichnung von Produkten als Bio, selbst wenn sie bis zu 5% Zutaten enthalten, die nicht aus ökologischem Anbau stammen. Diese 5%-Regel gilt jedoch nur für eine begrenzte Auswahl an Zutaten, darunter Stärke, die aus Wachsmais hergestellt wurde. National Starch Food Innovation liefert eine Reihe von Stärken auf Wachsmaisbasis, die von der britischen Soil Association für die Verwendung in Bioprodukten zugelassen sind. Diese Zutaten gehören zur Produktpalette der funktionellen nativen Novation-Stärken, die sich für eine umfassende Vielfalt an Verfahren und Produkten eignen. Laut Gesetzgebung dürfen diese Stärken, gemeinsam mit anderen, nicht aus biologischem Anbau stammenden Zutaten, bis zu 5% des Endproduktes ausmachen. Auf diese Weise können Bioprodukte entwickelt werden, die zu Zwecken wie Stabilität und Qualität eine gewisse Menge Nicht-Biozutaten enthalten.

    Die diversen Funktionalitäten der Novation-Spezialstärken haben für die Hersteller erheblichen Mehrwert. Sie sorgen für Stabilität, Textur und Viskosität und erleichtern damit in der Produktentwicklung eine einfachere Umstellung auf die großindustrielle Herstellung. Verarbeitungstoleranz und die Fähigkeit, die Haltbarkeit des Endproduktes zu verlängern, sind gleichermaßen von Nutzen. Außerdem kann sich der Anwender darauf verlassen, dass die Qualität Charge für Charge gleich bleibt und dass wegen der sauberen Aromenfreisetzung weniger Schwierigkeiten bei der Verarbeitung zu erwarten sind. Das Angebot der Novation-Stärken von National Starch Food Innovation wurde mit Blick auf die steigende Nachfrage nach verarbeiteten Biolebensmitteln entwickelt und bietet den Herstellern eine größere Auswahl hochwertiger Stabilisatoren. Zertifizierte Bioprodukte und solche, die der 5 %-Regel entsprechen, weisen die bei der Verarbeitung geschätzten Vorteile auf, die Produktentwickler mit dem Namen Novation verbinden. Die folgenden beiden Rezepte wurden in der Großproduktion umgesetzt. Die Betreiber nutzen die positiven Verarbeitungseigenschaften der Novation-Stärken zur Herstellung bequemer, wie hausgemachter Biolebensmittel. Bio-Suppe mit Hühnchen, Lauch und Kartoffeln besteht zu 48 % aus Hühnerbrühe. Weitere Zutaten sind.

    • Lauch (12,5 % ) und Zwiebeln ( 3,5 % )
    • Sellerie (4,8 %)
    • Butter, ungesalzen (1,2 %)
    • Kartoffeln ( 8,2 %)
    • Hühnerschenkel (9,6 %)
    • Weißwein (1,4 %)
    • Creme double ( 4,8 %)

    Dazu kommen Wasser ( 2,9 %), Gewürze (insgesamt (1,6 %) und Novation 9260 (1,4 %). Bio-Vanillepudding besteht zu 55,4 % aus Creme double, zu 36,2 % aus Eier n und zu 5,0 % aus Puderzucker . Dazu kommt Vanilleschote (0,4 %) und Novation 9260 (3,0 %)

    • 1. Datamonitor, Organic food: Global Industriy Guide, 2. August 2007
    • 2. Euromonitor, Health and Wellness Packaged Food 2002 – 2007
    • 3. Verordnung (EWG) 2092/91 und Verordnung (EG) 834/2007 zum ökologischen Anbau und der Kennzeichnung ökologisch/biologischer Erzeugnissse

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