Beim Upgrade auf ein neues Leitsystem bietet die Systemverkabelung deutliche Vorteile gegenüber der Einzelverdrahtung. Diese Vorteile kommen besonders bei der modularen Systemverkabelung von Phoenix Contact zum Tragen. Sie kombiniert drei Komponenten. Welche das sind und wie dieses Verkabelungskonzept den Anlagen-Retrofit erleichtert, erfahren Sie hier.
Heute ist in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie moderne und zuverlässige Leittechnik nicht mehr wegzudenken. Damit die verbauten Komponenten und Systeme den stetig wachsenden Anforderungen gerecht werden und auf dem aktuellen Stand der Technik sind, stehen auch in diesem Umfeld Austausch- und Modernisierungsarbeiten an. Um die Wirtschaftlichkeit einer Anlage nicht zu beeinträchtigen, muss die Umrüstung möglichst reibungslos vonstattengehen. Denn ein geringer Zeitaufwand sowie Fehlerfreiheit stellen die grundlegenden Elemente einer erfolgreichen Migration dar. Die zuverlässige Ausführung der notwendigen Tätigkeiten in kurzer Zeit, das wünscht sich jeder Betreiber – und besonders beim Upgrade seiner Anlage auf die nächste Systemsteuerung.
Stehen die richtigen Komponenten zur Verfügung, erledigt sich ein solcher Systemwechsel auf einfache Weise durch das Abziehen der Systemkabel von den bisher verwendeten I/O-Karten und das anschließende Aufstecken der Systemkabel auf die neuen Karten. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Wie kann nun ein mögliches Konzept aussehen und wie lässt sich ein Retrofit ohne großen Aufwand umsetzen?
Einzeladerverdrahtung mit hohem Fehlerrisiko
Grundsätzlich gibt es zwei unterschiedliche Installationstypen: Bei der oft genutzten Einzeladerverdrahtung fällt lediglich ein geringer Materialaufwand an. Darüber hinaus sind Entscheidungen nicht statisch, sondern können flexibel vor Ort getroffen werden. Die Nachteile des Verfahrens liegen allerdings auf der Hand: Die Installation erweist sich als zeitaufwendig und das hohe Fehlerrisiko steht in keinem Verhältnis zum geringeren Materialaufwand.
Komponententausch erst ab dem Systemstecker
Beim zweiten Installationstyp, der Systemverkabelung setzt der Betreiber auf vorkonfektionierte Systemkabel. Im Verbund mit Übergabemodulen, Frontadapter und Zubehör entsteht so eine Plug-and-play-Lösung, die eine fehlerfreie und schnelle Umrüstung sicherstellt. Aufgrund der deutlichen Zeitersparnis gegenüber der Einzeladerverdrahtung rechtfertigen sich die geringfügig höheren Anschaffungskosten.
Wegen des modularen Aufbaus der Systemverdrahtung zeigt sich das Upgrade der Anlage als denkbar einfach: Bis zu den Klemmen ändert sich die Feldverkabelung nicht. Der Komponententausch findet erst ab dem Systemstecker statt. Hier wird das vorhandene Systemkabel gelöst und die bisherige Steuerung ausgebaut. Ein neues Systemkabel schafft dann die Verbindung zur Steuerung der nächsten Generation.




