Zum Inhalt springen
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
Deutsche Ernährungsindustrie
  • Fleischverarbeitung
  • Obst- & Gemüse
  • Milchverarbeitung
  • Back- & Teigwaren
  • Getränkeindustrie
  • Technik
    Ernährungsindustrie-Newsletter
    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.
    Newsletter abonnieren

    Info

    • Impressum
    • Datenschutz
    • Barrierefreiheit
    • Datenschutzeinstellungen

    Kontakt zur Redaktion

    Deutsche ErnährungsindustrieKonradin Mediengruppe
    Ernst-Mey-Str. 8, 70771 Leinfelden-Echterdingen

    E-Mail: redaktion@konradin.de
    Folgen Sie uns
    Deutsche Ernährungsindustrie
    © 2026 Deutsche Ernährungsindustrie
    Startseite/Technik/Artikel
    Multivac setzt bei seiner Maschinengeneration X-line konsequent auf Digitalisierung
    Bildquelle nicht angegeben
    Technik

    Multivac setzt bei seiner Maschinengeneration X-line konsequent auf Digitalisierung

    Wie Multivac das Thema Digitalisierung in die Entwicklung der Maschinengeneration X-line einfließen lässt, erklärt Guido Spix in diesem Interview.
    Veröffentlicht
    26. April 2019
    Lesezeit
    5 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Wie das Thema Digitalisierung in die Entwicklung der Verpackungsmaschinen aus der Serie X-line eingeflossen ist und welche Rolle Industrie 4.0 für Multivac spielt, das verrät Guido Spix in diesem Interview. Er ist geschäftsführender Direktor und Group-COO sowie CTO von Multivac.

    Die Einführung und Umsetzung von Industrie 4.0 mit den Kernelementen Digitalisierung und Vernetzung ist auch für Verpackungsmaschinenbauer eine große Herausforderung. Wie geht Multivac dieses Thema an, Herr Spix?

    Spix: Mit der Digitalisierung ergeben sich für unser Unternehmen unterschiedliche Ansätze. Der naheliegendste Aspekt betrifft die Digitalisierung von bestehenden Prozessen mit dem Ziel, diese noch effizienter zu gestalten und dadurch Zusatznutzen zu generieren. Wir haben dies in vielen Bereichen bereits umgesetzt, wie z. B. in unserem modernen Logistikzentrum in Wolfertschwenden.

    Zusätzlich haben wir aber auch im Vertriebsbereich unsere Prozesse digitalisiert – ich verweise hier auf unser Kundenportal und diverse E-Commerce-Plattformen. Wir wickeln bereits einen signifikanten Anteil unseres Ersatzteilgeschäfts durch unseren Webshop ab und können durch die direkte Anbindung unserer Kunden über EDI und OCI an unsere Shopsysteme erheblichen Mehrwert für unsere Kunden schaffen.

    Nicht zuletzt ist bei Multivac die Digitalisierung ein elementarer Baustein bei der Entwicklung von neuen Produkten – und wird als solcher konsequent in den Verpackungslösungen umgesetzt. So zeichnet sich die Maschinengeneration X-line durch eine Reihe von modernen Technologien aus und schafft aufgrund ihrer umfassenden Sensorik und lückenlosen Digitalisierung eine neue Dimension hinsichtlich Packungssicherheit, Qualität und Leistung. Darüber hinaus können die Maschinen optional mit der Cloud vernetzt werden und auf unterschiedlichste digitale Serviceleistungen zugreifen, die Smart Services von Multivac.

    Können Sie diese Smart Services näher beschreiben?

    Spix: Unter Smart Services fassen wir Servicepakete zusammen, die dazu beitragen, die Verpackungsprozesse bei unseren Kunden weiter zu optimieren und noch effizienter zu gestalten. Beispiele für Smart Services sind Dienstleistungen wie Predictive Maintenance oder die Erstellung umfassender OEE-Analysen, die es dem Betreiber erlauben, eine Zustandsanalyse der Verpackungsmaschinen zu erstellen und die Verpackungsprozesse weiter zu optimieren.

    Ebenfalls ist denkbar, dass die Verpackungsmaschinen an unser Kundenportal und unsere Shopsysteme angebunden werden und somit automatische Ersatzteilbestellungen für Verschleißteile auslösen. Dadurch kann die Instandhaltungsarbeit bei unseren Kunden erheblich erleichtert werden. Darüber hinaus statten wir die Maschinengeneration X-line optional mit dem Pack Pilot aus. Neben einem maximalen Ausstoß trägt dieser auch in erheblichem Maße zu einer konstanten Verpackungsqualität und einer maximalen Packungssicherheit bei.

    Mehr aus Technik

    Weitere aktuelle Artikel aus der Rubrik Technik.

    Alle Technik-Artikel
    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix
    Technik

    GS1 und Google starten Pilotphase für Native Scanning mit GS1 DataMatrix

    2. Oktober 2026

    GS1 Germany und Google erproben ab Januar 2026 das Native Scanning von GS1 DataMatrix Codes – mit direktem Potenzial für Track-and-Trace und Kennzeichnung in der Lebensmittelindustrie.

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann
    Technik

    Festo übernimmt Gummiwarenfabrik Neddermann

    2. Oktober 2026

    Festo SE & Co. KG integriert zum 1. Januar 2026 die Gummiwarenfabrik R. Neddermann GmbH und baut damit seine Fertigung und Kompetenz im Bereich Dichtungstechnologie aus.

    ← Zurück zu TechnikZur Startseite

    Ernährungsindustrie-Newsletter

    Die wichtigsten News aus der Lebensmittelproduktion direkt in Ihr Postfach.

    Zum Newsletter anmelden →

    Wie genau funktioniert der Pack Pilot?

    Spix: Der Pack Pilot steht sowohl für die Tiefziehverpackungsmaschine RX 4.0 als auch für den neuen Traysealer TX 710 zur Verfügung. Mit seiner Hilfe lassen sich Maschinen ohne tiefes Expertenwissen einstellen. Für das Anlegen neuer Rezepte wählt der Betreiber Packungs-, Packstoff- und Produktmerkmale aus. In Kombination mit den Daten der eingesetzten Werkzeuge parametriert sich die Maschine von selbst nahe am optimalen Betriebspunkt. Damit ist die Maschine beim Produktionsstart gut eingestellt und erzeugt ohne nennenswerte Anfahrverluste Packungen mit maximaler Packungssicherheit, gleichbleibender Qualität und höchster Leistung.

    Welche Voraussetzungen müssen für die Bereitstellung von Smart Services geschaffen werden?

    Spix: Eine grundlegende Voraussetzung ist die Ausstattung unserer Verpackungsmaschinen mit Sensorik. So verfügt die Maschinengeneration X-line über eine große Anzahl von Sensoren zur Überwachung und Regelung der Prozesse. Die Multi-Sensor-Control erfasst dabei alle relevanten Prozessparameter. Mit der Erfassung dieser Prozesswerte und -abläufe erzielen wir zum einen, dass die Maschine permanent nahe am optimalen Betriebspunkt betrieben werden kann, da die einzelnen Teilprozesse wie Formen, Evakuieren und Siegeln in geschlossenen Regelkreisen optimiert werden. Zum anderen werden Abweichungen von vorhergesagten Abläufen erkannt. Zusätzlich bilden diese Prozesswerte eine wertvolle Grundlage für die Bereitstellung unserer Smart Services, zum Beispiel einer präventiven Instandhaltung. Hieraus ergibt sich die zweite Voraussetzung, nämlich die Anbindung der Maschinen an die Multivac-Cloud, in die die Verpackungsmaschine die entsprechenden Prozessdaten übertragen kann.

    Viele Kunden stehen der Anbindung von Maschinen an Cloud-Systeme sicherlich kritisch gegenüber.

    Spix: Multivac differenziert hier sehr genau zwischen Prozessdaten und Produktionsdaten. Die Anbindung unserer Verpackungsmaschinen an die Cloud dient ausschließlich der Übertragung von prozessrelevanten Informationen. Produktionsrelevante oder kundenrelevante Daten wie beispielsweise Informationen über das verpackte Produkt hingegen sind für unsere Kunden viel kritischer. Daher stellen wir diese Informationen nur dem Kunden zur Verfügung.

    Sehen Sie neben der Digitalisierung von Geschäftsprozessen und der Bereitstellung von digitalen Dienstleistungen aktuell weitere Ansatzpunkte für die Digitalisierung?

    Spix: Natürlich ergeben sich aus unserer Sicht neue Ansatzpunkte durch die Veränderung von Geschäftsmodellen in unserem Markt. Hier möchte ich als Beispiel den Onlinehandel mit Lebensmitteln nennen. Für die nächsten zehn Jahre prognostizieren Marktforscher einen signifikanten Durchbruch für den Handel mit Lebensmitteln, auch wenn das Verbraucherverhalten momentan infolge einer sehr hohen Dichte an realen Einkaufsmöglichkeiten und einer gewissen Berührungsangst noch recht verhalten ist. Auf Anbieterseite fehlen wirtschaftliche und verbrauchergerechte Logistikkonzepte. Hinzu kommen lebensmittelrechtliche Vorgaben, die Haltbarkeit der Produkte, hohe Versandkosten, niedrige Margen. Dennoch: Es wird erwartet, dass sich der Umsatz von jetzt 1 Mrd. innerhalb einer Dekade auf mehr als 7 Mrd. Euro pro Jahr steigern wird.

    All dies hat Auswirkungen auf die Lebensmittelindustrie. Und das veränderte Konsumentenverhalten hat direkte Auswirkungen auf die Gestaltung von Verpackungen. Am POS kommt Verpackungen neben der Gewährleistung des Produktschutzes auch die Aufgabe zu, das Produkt attraktiv zu präsentieren. Denken wir an den Onlinehandel, ist diese Funktion weniger wichtig. Hier müssen wir uns vielmehr damit beschäftigen, welche Formgebung die Packungen für einen effizienten Versand und optimalen Produktschutz aufweisen müssen.

    Ein weiterer Punkt ist die fortschreitende Individualisierung von Verpackungen, wodurch sich neue Herausforderungen im Bereich der Fertigung von kleinsten Losgrößen ergeben. Und nicht zuletzt sei auch erwähnt, dass der Onlinehandel auch hinsichtlich der Nachvollziehbarkeit der logistischen Kette weitreichende Herausforderungen an die Industrie stellt.

    www.prozesstechnik-online.de

    Halle 11.1, Stand C11

    Das Interview führte für Sie: Vera Sebastian

    Freie Journalistin

    „Die Maschinengeneration X-line schafft aufgrund ihrer umfassenden Sensorik und Digitalisierung eine neue Dimension hinsichtlich Packungssicherheit, Qualität und Leistung.“

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis
    Technik

    Hygienic Design in der Lebensmittelproduktion: Grundlagen, Normen und Praxis

    1. Oktober 2026

    Hygienic Design bezeichnet die konstruktive Gestaltung von Maschinen, Anlagen und Bauteilen so, dass mikrobiologische, chemische und physikalische Kontaminationen systematisch verhindert werden. Dieser Fachartikel…

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing
    Technik

    MULTIVAC gewinnt Deutschen Verpackungspreis mit Cooling@Packing

    29. September 2026

    MULTIVACs Cooling@Packing-System integriert den Kühlprozess von Backwaren in eine Tiefzieh-Verpackungsmaschine und wurde mit dem Deutschen Verpackungspreis ausgezeichnet.