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    Neue Grenzwerte für Cyclamat
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    Technik

    Neue Grenzwerte für Cyclamat

    Rezepturen und Studien von Nutrinova zeigen, wie Süßstoffmischungen mit Sunett (Acesulfam-K) Herstellern helfen können, den Herausforderungen der
    Veröffentlicht
    13. August 2004
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Technik

    Anfang 2004 wurde die EU-Süßungsmittelrichtlinie (94/35/EG) geändert. Die überarbeitete Richtlinie genehmigt die Zulassung von Sucralose und Aspartam-Acesulfamsalz, schränkt aber gleichzeitig den Einsatz von Cyclamat in Lebensmitteln und Getränken ein. Dadurch müssen viele Lebensmittelhersteller die Süßungssysteme ihrer Produkte umstellen.

    Die neue Richtlinie beschränkt den Einsatz von Cyclamat in Getränken auf Basis von Wasser, Milch und Fruchtsaft sowie in kalorienarmen Getränken und Getränken ohne Zuckerzusatz. Sie schließt außerdem den Einsatz von Cyclamat als Süßungsoption bei verschiedenen Süßwaren einschließlich zuckerfreiem Kaugummi und Süßwaren zur Erfrischung des Atems aus.

    Nutrinova hat umfassende Tests durchgeführt, um den Cyclamatgehalt von Getränken unter den vorgegebenen Grenzwert von 250 mg/l zu reduzieren, ohne dass zusätzliche Kosten entstehen oder sich der Geschmack der Produkte ändert. Das Unternehmen hat auch cyclamatfreie Rezepturen für zuckerreduzierte oder zuckerfreie Süßwaren, Kaugummis und Speiseeis entwickelt. Die Rezepturen von Nutrinova umfassen auch Formulierungen mit Blends von Sunett und anderen kalorischen oder nicht-kalorischen Süßungsmitteln wie Aspartam oder Sucralose. Als Einzelsüßstoff hat Sucralose (Trichlorgalactosaccharose) einen längeren Süßeaufbau und einen deutlicheren, länger anhaltenden Nachgeschmack als Zucker. Letzterer zeichnet sich durch ein ausgewogenes Profil mit rasch einsetzender Süße aus. Die Kombination von Sucralose mit Sunett kann das Süßeprofil verkürzen und den anhaltenden Nachgeschmack reduzieren. In unabhängigen sensorischen Studien kamen Blends mit Sunett und Sucralose dem Geschmack von Zucker näher als Sucralose als Einzelsüßstoff.

    Sunett-Sucralose-Mischungen bieten eine attraktive Alternative zu anderen Süßungskombinationen – nicht nur in zuckerfreien, sondern auch in zuckerreduzierten Produkten. Sunett-Sucralose-Blends in zuckerreduzierten Produkten können einen wesentlich größeren Anteil an Zucker ersetzen, als dies mit Einzelsüßstoffen möglich wäre, ohne dass die Verbraucher einen Geschmacksunterschied feststellen. Bei diesen Blends bleibt die Süße im Gegensatz zu anderen hochintensiven Einzelsüßstoffen über lange Zeit stabil. Während Stabilitätsprobleme den Einsatz von Aspartam limitieren, zeigen Sunett-Sucralose-Blends bei verschiedenen Temperaturen und pH-Werten hervorragende Stabilität.

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    www.nutrinova.com

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