Bäckereien bieten eine Vielzahl verschiedener Varianten an belegten Brötchen. Gerade für große Betriebe ist das Bestreichen der Sandwiches mit Butter oder Frischkäse jedoch ein zeitintensiver Arbeitsschritt. Mit den hygienischen Dosiersystemen von Viscotec lässt sich diese Aufgabe automatisieren. In Kombination mit einer Flachdüse verteilen sie Brotaufstriche schonend und mit einer Genauigkeit von 99 %. Möglich macht dies die Exzenterschneckenpumpentechnologie.
Um Butter automatisch dosieren zu können, ist die richtige Konsistenz des Produkts entscheidend. Sie muss sich genau im streichfesten Bereich befinden. Ist sie zu hart, so ist ein Verstreichen nicht möglich und das Brot wird beschädigt. Ist sie zu flüssig, kommt es aufgrund der Erwärmung zu unerwünschten Veränderungen im Geschmack.
Auch Frischkäsezubereitungen automatisiert zu verstreichen, kann für Lebensmittelproduzenten hohe Anforderungen darstellen. In Aufstrichen sind nämlich oftmals Stückchen der Käsemasse, Kräuter, Knoblauch oder Paprikabestandteile untergemischt, was eine präzise Dosierung erschwert.
Trotz dieser Herausforderungen hat Viscotec eine Lösung entwickelt, die es ermöglicht, Aufstriche großflächig, präzise und schonend auftragen zu können. Durch den Einsatz der Hygienic Dispenser lassen sich mittel- bis hochviskose Pasten in der immer gleichen Schichtdicke auftragen. Die Dosierpumpen mit Endloskolbenprinzip ermöglichen zudem Pasten mit Stückchen zu dosieren. Da die festen Produktbestandteile weder zerquetscht noch zerrieben werden, beeinflusst der Dosiervorgang die Optik des Aufstrichs in keiner Weise.
Das Endloskolbenprinzip
Die Exzenterschneckenpumpe von Viscotec gehört zur Gruppe der rotierenden Verdrängerpumpen. Die Funktionsweise ist vergleichbar mit einem Endloskolben, der das Produkt von der Saugseite zur Druckseite fördert und dabei eine Druckdifferenz aufbaut. Das Zusammenspiel eines sich exzentrisch bewegenden Rotors und Stators ergibt eine Förder- und Dosiercharakteristik, die der eines sich endlos bewegenden Kolbens entspricht. Aufgrund der Dosiergeometrie wird drehwinkelproportional pro Umdrehung ein immer konstantes Volumen gefördert. Die Förderrichtung ist durch Umkehr der Drehrichtung reversibel. Das Volumen ist somit über die Winkelgrade eindeutig definiert. Daraus ergibt sich eine druckstabile, lineare Pumpenkennlinie, die eine klare Aussage über das Verhältnis von Umdrehung, Zeit und Fördermenge ermöglicht. Je nach Medium lässt sich so eine Dosiergenauigkeit von 99 % erreichen, die in der Praxis noch überschritten werden kann.
Ein weiterer Nutzen dieser Technologie liegt in der Entstehung von Förderkammern, deren Volumen im Verlauf der Bewegung sehr konstant bleibt. Dadurch ist es möglich, feststoffbeladene Medien und stückige Produkte zu fördern und abzufüllen. Aus diesem Grund lassen sich selbst schwierige, hochviskose Flüssigkeiten prozesssicher dosieren, ohne dass es zu Pulsationen, Fehldosierungen oder einer zu starken Beanspruchung des Materials kommt.




