Das bei der Nürburg Quelle Hermann Kreuter GmbH abgefüllte Mineralwasser stammt aus der Vulkaneifel, und zwar aus dem Zentrum eines erloschenen Kraters, dem Dreiser Weiher. Über Jahrhunderte haben die Wässer ihren Weg durch das vulkanische Gestein gefunden und so ihren wertvollen Mineraliengehalt gewonnen. Das Wasser ist enorm mineralstoffreich mit sehr hohen Werten an Kalzium, Kieselsäure und Hydrogencarbonat sowie dem höchsten Wert aller deutschen Versand-Mineralwässer an Magnesium.
Abgefüllt wird die Perlenflasche
Abgefüllt werden jedes Jahr weit über 100 Mio. Flaschen, 65 %t davon aus Glas. Drei PET-Linien (Einweg- sowie Zwei-Wege-PET) und eine Glaslinie mit einer Leistung von 30 000 Flaschen in der Stunde sind im Werk in Dreis-Brück in Betrieb. Für die Glasflaschen werden braune und grüne 12er-GdB-Kisten eingesetzt, abgefüllt werden aktuell die weiße Perlenflasche (0,7l) und die grüne 0,75-l-Flasche. „Wir setzen zur Erkennung der guten Flaschen seit Jahren Kamera-Systeme von Indspect ein“, erläutert Geschäftsführer Hermann Kreuter, der den Mineralbrunnen in dritter Generation führt. „Doch seit einiger Zeit haben wir vermehrt die neue GdB-Flasche N2 sowie Individualflaschen anderer Brunnen in unseren Kisten. Diese fremden Flaschen konnten die bisherigen Kamerasysteme nicht mehr erkennen, so dass wir viele Fremdflaschen manuell aussortieren mussten“, sagt Kreuter. Er wandte sich daher an den langjährigen Partner Indspect, ob der nicht eine Lösung dafür anbieten könnte.
Innovative Erkennungstechnologie
Indspect konzipiert verschiedenste Verfahren zur Überprüfung von Flaschen und Kisten in der Getränkebranche: Kameras, Hochfrequenztechnologie, Laser-Lichtschnitt-Systeme, Ultraschall-Sensoren und Lichtschranken erkennen Farben, Form und Größe von Gebinden, die Anwesenheit, den korrekten Sitz und intakte Sicherungsringe bei Verschlüssen, Etiketten und deren Datierung sowie die Füllstände. Hinzu kommen die Erkennung von Fremdstoffen und Restflüssigkeiten in den Flaschen, die Vollzähligkeit in den Vollgut-Kisten, gebrochene Griffleisten, falsche Kistenfarben und Logos, Fremdkörper oder falsche Flaschen beim Leergut. Eingesetzt werden dazu CCD-Hochleistungskameras in Messbrücken, die Kisten mit den Flaschen fahren darunter im freien Durchlauf hinweg. Genauso wichtig ist die zugehörige Software, die die zum Teil rasend schnellen Signale eindeutig so umsetzt, dass die Flaschen und Kisten durch Ausleitsysteme in ihre korrekten Bahnen gelangen und sämtliche Ergebnisse eindeutig und nachvollziehbar auf einem großen Bildschirm dargestellt werden, Fehler und Gutflaschen sowie -kisten in übersichtlichen Statistiken gespeichert werden. Hierfür kommen die Steuerungsgeräte Pro, Basic oder Eco (je nach Leistungsanforderung) zum Einsatz. In ihnen ist eine Datenanbindung sowie eine Fernwartungsschnittstelle serienmäßig integriert.




