Auf der Powtech treffen sich alle 18 Monate Vertreter zahlreicher Branchen. Die Basis dieser Industriezweige bilden die mechanischen Verfahren als Schlüsseltechnologie. Die Messe für Anlagen und Apparate zum Zerkleinern, Dosieren, Mischen, Sieben, Fördern und für die Partikelanalytik zeigt drei Tage lang ein breites Spektrum an Produkten und Dienstleistungen.
Der Aufschwung des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus setzt sich fort: So rechnen die Mitgliedsfirmen der Arbeitsgemeinschaft Großanlagenbau im Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (AGAB) über nahezu alle Branchen hinweg damit, dass sich die Projekttätigkeit in diesem Jahr deutlich belebt und der seit Mitte 2010 zu beobachtende Aufwärtstrend im Auftragseingang anhalten wird. Damit stehen die Zeichen für die Powtech auf Erfolg: Für die ausstellenden Unternehmen ebenso wie für die erwarteten 16 000 Fachbesucher, die sich über die aktuellen Entwicklungen bei Verfahren und Anlagen informieren wollen.
„Die Powtech 2011 wird spürbar an Fläche wachsen“, so Claudia Hauser-Vollrath, Projektverantwortliche bei der NürnbergMesse. „Über die Entscheidung vieler unserer Aussteller, ihre Stände attraktiver und größer zu gestalten, freuen wir uns und deuten diese gleichzeitig als positives Zeichen für die Entwicklungen in der Branche“, freut sich Hauser-Vollrath weiter.
Einen weiteren Entwicklungsschritt lässt die Powtech 2011 in besonderer Ausprägung transparent werden – die Einbindung mechanischer Verfahren in Komplettlösungen und deren prozesstechnische Integration zu schlüsselfertigen Anlagen. In stark zunehmendem Maße fordern Anlagenplaner und -betreiber nicht mehr nur apparative Einzelkomponenten, sondern erwarten Teil- oder Komplettlösungen inklusive des gesamten Engineering, der Installation und Inbetriebnahme. Die Anforderungen an die Hersteller mechanischer Verfahren gehen in vielen Fällen sogar so weit, dass ein permanentes Begleiten einer einmal gelieferten Anlage durch den Hersteller beim Betreiber erwartet wird. Auf diese Weise hat der Betreiber die Garantie, dass für seine Anlage ständig eine optimale Verfahrensweise durch Anpassungen an neue Technologien sichergestellt ist bzw. geänderte Produktanforderungen schnellstmöglich realisiert werden können.
Die Powtech 2011 zeigt klar, dass sich die Anbieter auf diese veränderten Anforderungen eingestellt haben. Turn-Key-Anlagen, eine feine Verzahnung einzelner Prozessschritte und frei definierbare Schnittstellen zu weiteren Prozessstufen, die In-line-Analyse bis hin zur vollautomatischen Anbindung an Prozessleitsysteme stehen verstärkt im Mittelpunkt. Die Fachmesse bietet zahlreiche Möglichkeiten zur definierten und optimierten Verkettung mechanischer Einzelverfahren, der Wäge-, Dosier- und Fördertechnik, der Rohrleitungs- und Armaturentechnik, der Partikelanalyse und der Verpa-ckung von Pulvern und Schüttgütern. Die Einhaltung aller umweltrelevanten Vorschriften und die Beachtung von staubexplosionsgefährdeten Prozessbedingungen werden dabei selbstverständlich ebenso von den Anbietern schlüsselfertiger Lösungen übernommen.




