Kunstdärme, die bei der Supralon Produktions- und Vertriebs-GmbH an der Industriestraße in Alfhausen mit modernster Maschinentechnik gerafft und konfektioniert werden, sind in der Regel bis zu 80 m lang. Als Raupe bezeichnet man den auf ein Rohr gezogenen Kunstdarm, der dann zur Befüllung verschickt wird. Der mechanische Vorgang des Raffens ist abhängig von der Qualität eines guten Rafföls. Den hochwertigen Schmierstoff, der in der Lebensmittelindustrie bedenkenlos eingesetzt werden kann, bezieht Supralon von Fip.
Die Heinrich Fip GmbH & Co. KG ist als Aral-Markenvertriebspartner sehr gefragt, wenn es um zielführende Beratungen in der Schmierstoffverwendung geht. Dabei deckt das Unternehmen die Industrie- und Automotive Schmierstoffpalette komplett mit seinen Markenprodukten ab. Damit hat das Unternehmen auch in der Lebensmittelindustrie großen Erfolg. Die hohe Kompetenz der eigenen Fachleute spielt dabei eine wichtige Rolle, wenn es um die Wahl des richtigen Schmierstoffs und seiner Anwendung für den Kunden geht.
Befüllung der Kunstdärme
Die Herstellung von Kunstdärmen sowie die Lebensmittelindustrie sind für den Einsatz von Schmierstoffen sensible Orte. Deshalb müssen die Produkte auch sorgfältig ausgewählt werden. Das bestätigt auch Norbert Stönner, Geschäftsführer der Supralon Produktions- und Vertriebs-GmbH. „Wir produzieren eine große Vielfalt an Kunstdärmen in unterschiedlichen Größen, Farben und mit unterschiedlichem Aufdruck. In Alfhausen haben wir die Aufgabe, die Därme für den Transport und die Auslieferung vorzubereiten. Die Produkte werden dann europaweit an unterschiedliche Lebensmittelproduktionen gesendet. Unsere Kunden erwarten dabei von uns außergewöhnlich hohe Qualität, schließlich wollen sie ihre Lebensmittel beim Endkunden optisch ansehnlich präsentieren. Unter den Empfängern ist beispielsweise ein französischer Hersteller von hochwertigem Kochschinken“, erklärt Norbert Stönner. Wurst- und Käsemassen und auch Teige, wie beispielsweise für Tortellini, werden in die Kunstdärme gefüllt.
Die Optik der Industrieware ist europaweit ein Merkmal für Qualität, das für das Kaufverhalten der Kunden eine große Rolle spielt. Beschaffenheit der Oberfläche und die Menge der Füllung müssen bei jedem Stück absolut identisch sein, bevor es in den Endverbraucherhandel geht.
Dieser hohe Anspruch beginnt mit der Qualität der Kunstdärme. Genau hier kommt der Schmierstoff von Fip zum Einsatz. Die Därme werden kurz vor der Raffung mit einem für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie zertifizierten und zugelassenem Öl besprüht, erklärt Stönner.
Hochwertiges Öl
Im laufenden Prozess spielt sich folgendes ab: Nachdem ein neuer Kunstdarm in die Maschine eingespannt wird, muss er aufgrund seiner Länge über einen Speicher gezogen werden, der in der Fachsprache Tänzer genannt wird. Über eine Walze gelangt der Kunstdarm vom Tänzer in den Tunnel, wo er per Druckluft dünn mit dem hochwertigen Rafföl eingesprüht wird. Anschließend wird der Kunstdarm maschinell auf ein Rohr aufgezogen und zur lieferfertigen Raupe gerafft. Das gilt auch für die gefärbten und bedruckten Därme. Das hochwertige Schmierstoffprodukt kann dem Farbaufdruck nicht schaden.




