Manuelles Aussortieren war gestern. Um den Sortierprozess seiner Drumstick Squashies automatisieren zu können, setzt der britische Süßwarenhersteller Swizzels Matlow auf die optische Sortieranlage Nimbus von Tomra. Damit wird Swizzels der stark wachsenden Nachfrage nach seinen schaumartigen Kaubonbons gerecht und sorgt gleichzeitig für eine gleichbleibend gute Produktqualität.
Swizzels Matlow, auch bekannt als Swizzels, ist einer der weltweit ältesten Betriebe zur Herstellung von Süßwaren.
Das Unternehmen feierte 2018 sein 90-jähriges Firmenjubiläum. Neben neuen Kreationen werden allseits beliebte Traditionsmarken, z. B. Love Hearts, die bereits Kultstatus erreicht haben, verkauft. Der in Derbyshire ansässige Betrieb beschäftigt mehr als 500 Mitarbeiter und verfügt über eine Produktionsfläche von mehr als 20 000 m2. Im Jahr 2018 wurden 20 000 t Love Hearts, Refreshers, Drumstick Lollies, Double Lollies, Parma Violets, Rainbow Drops und Drumstick Squashies produziert.
Bisher hat Swizzels auf manuelle Arbeitsschritte zurückgegriffen, wenn es darum ging, die fehlerhaften Süßwaren auszusortieren, die während des Produktionsprozesses unter Umständen entstehen können. „Unser Bestreben, unseren Kunden nur Produkte von höchster Qualität anzubieten, veranlasste uns zur Suche nach einer Alternative zur manuellen Sortierung, die zu einer Verbesserung der Effizienz führt, gleichzeitig aber Kostenvorteile für das Unternehmen bringt,“ erklärt Matt Whatcott, Bereichsleiter (Jellies) bei Swizzels Matlow. Nach überzeugenden Testversuchen im Tomra-Vorführzentrum in Belgien entschied man sich bei Swizzels für die optische Sortieranlage Nimbus, die im Betrieb ab sofort die Sortierung der empfindlichen Drumstick Squashies übernimmt, deren zunehmende Beliebtheit zu einem starken Anstieg der Nachfrage geführt hat.
Freifallsortierung
Die Nimbus-Anlage steht für eine Generation von Sortierlösungen, die Objekte im freien Fall trennen. Das Produkt gelangt auf ein vibrierendes Transportband, das die Drumstick Squashies gleichmäßig und in nur einer Lage verteilt. Im Anschluss passieren die Produkte den Scan- und Prüfbereich im freien Fall. Dort werden mehrere Technologien miteinander kombiniert, um verschiedene Arten von Mängeln zu ermitteln, z. B. verformte oder verklumpte Süßwaren.
Während des freien Falls werden die Produkte mittels Lasertechnologie untersucht und kontaminierte Produkte oder Fremdmaterialien, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar sind, identifiziert. Besondere hochauflösende Kameras, die eigens von Tomra entwickelt wurden, sortieren die Produkte nach Farbe und Struktur. Die Nimbus-Anlage sortiert die Artikel darüber hinaus nach biologischen Merkmalen. Diese Kombination von Technologien eignet sich sehr gut zur verlässlichen Detektion fehlerhafter Artikel.




