Zerkleinern als erster Schritt
In der Lebensmittelindustrie stellen heterogene Abfälle eine zentrale Herausforderung dar. Ob Obst- und Gemüseschalen, Fleisch- und Fischreste oder Teig- und Tiefkühlprodukte – ihre unterschiedlichen Eigenschaften führen häufig zu Verstopfungen, Anlagenstillständen und erhöhtem Wartungsaufwand. Genau hier setzt FlowShred an: Das System reduziert die Materialien zunächst auf eine definierte Partikelgröße von etwa 10 bis 20 mm und überführt sie anschließend direkt in einen stabilen Förderstrom.
Im Zentrum steht ein neu entwickelter Doppelwellenzerkleinerer mit gegenläufigen Wellen und gehärteten Messern. Eine spezielle Geometrie der Schneidsegmente sorgt dafür, dass selbst voluminöse oder runde Bestandteile kontinuierlich erfasst und zerkleinert werden. Dadurch entsteht ein homogenes Materialgemisch, das sich zuverlässig weiterverarbeiten lässt und gleichzeitig die Belastung nachgeschalteter Pumpentechnik reduziert.
Pumpe sorgt für Materialtransport
Die integrierte Exzenterschneckenpumpe übernimmt unmittelbar im Anschluss den Materialtransport. Sie ist für Medien mit hohem Feststoffanteil ausgelegt und gewährleistet einen gleichmäßigen Förderstrom auch über längere Strecken. Optional lässt sich der Transport durch die Smart Air Injection (SAI) Technologie weiter optimieren.
Energieeffiziente Anordnung
Neben der Prozessstabilität bietet das System auch Vorteile hinsichtlich Energieeffizienz und Wartung. Die Zerkleinerung erfolgt mit hohem Drehmoment bei niedriger Drehzahl, was Verschleiß und Geräuschentwicklung reduziert. Gleichzeitig sorgt die geschlossene Bauweise für eine saubere Prozessführung und minimiert Geruchsemissionen.
FlowShred ist für unterschiedliche Anwendungen in der Lebensmittelindustrie ausgelegt – von Produktionsbetrieben über die Fleisch- und Fischverarbeitung bis hin zur Tiefkühlindustrie oder Biogasanlagen. Durch die Zerkleinerung wird das Abfallvolumen reduziert, während die vergrößerte Oberfläche die Weiterverarbeitung, etwa in Fermentationsprozessen, verbessert.
Systemorientierter Ansatz
Mit der engen Verzahnung von Zerkleinerung und Förderung verfolgt Seepex einen klar systemorientierten Ansatz. Das Ergebnis ist eine kompakte, vormontierte Lösung, die sich einfach in bestehende Anlagen integrieren lässt und für mehr Betriebssicherheit, weniger Stillstände und einen effizienteren Umgang mit organischen Reststoffen sorgt.




