Abb. 1 Die stützenfreie Aufbereitungs- und Abfüllhalle für Langnese Honig läßt problemlos zukünftige Veränderungen und Erweiterungen zu. Architektonisch paßt sie zu den bereits vorhandenen Werksgebäuden, die in den siebziger Jahre erbaut wurden.
Abb. 2 Komplexer, auf optimale Produktionsabläufe abgestimmter Neubau der Mühlenchemie Wittenburg
Abb. 3 Fußboden ohne störende Einbauten bei Langnese Honig
Betriebe die industriell Lebensmittel verarbeiten, haben bei ihren Bauvorhaben besondere Ansprüche. Die hygienischen Gesichtspunkte und die komplexe Verfahrenstechnik erfordern eine ganzheitliche Planung auf hohem Niveau. Da sich die zu lösenden Probleme bei verschiedenen Objekten oft wiederholen, ist ein Planungspartner mit entsprechender Erfahrung von Vorteil.
Das Dienstleistungsangebot eines Hamburger Ingenieurbüros umfaßt seit mehr als zwanzig Jahren die gesamte Planung und Überwachung von Bauprojekten in der Lebensmittelindustrie. Neben den klassischen Architekturaufgaben wie Grund-rißlayout und Gestaltung des Baukörpers und der Außenanlagen werden auch die Planungsleistungen der Gebäudetechnik von der Energieversorgung über die Kälte-, Lüftungs- und Heizungsanlagen bis hin zur Abwasseraufbereitung aus einer Hand angeboten.
Daß für ein Bauvorhaben ein bauvorlageberechtigter Architekt oder Ingenieur eingeschaltet werden muß, der die entsprechenden Anträge stellt, Genehmigungen einholt und die Auflagen umsetzt, ist jedem bewußt. Oft wird jedoch versucht die Gebäudetechnik allein – oder zusammen mit vertrauten Lieferanten – zu bearbeiten. Auf den ersten Blick verringern sich die Baukosten durch den Wegfall der Planungshonorare, diese werden jedoch durch die ausführenden Firmen oft in höhere Preise hineingerechnet. Eine andere Variante besteht darin, daß die technische Abteilung des Betriebes neben dem Tagesgeschäft die Baumaßnahme „mit plant“. Aber auch diese Zusatzarbeit verursacht Kosten.
Wird auf kompetente Fachplaner verzichtet, so besteht die große Gefahr, daß man sich zu sehr auf die technischen Lösungen konzentriert und die rechtlichen Anforderungen vernachlässigt. Veterinäre, Gesundheitsämter und Berufsgenossenschaften u.a. fordern Luftwechselraten, mehrstufige Luftfilteranlagen, Mindest-Beleuchtungsstärken, die Einhaltung von Schallpegeln und vieles andere mehr. An einer ganzheitlichen Bauplanung führt also kein Weg vorbei. Nur so gelingt es, alle Gewerke zu koordinieren. Nur dann steht ein verantwortlicher Generalplaner als Ansprechpartner zur Verfügung.




