Man ist, was man isst – diese Volksweisheit hat nichts an Wahrheit eingebüßt: Ob man überwiegend von Fast Food lebt oder sich ausgewogen ernährt: Früher oder später zeigt der Körper, was er davon hält. Eine ungesunde Ernährung bringt die Darmflora aus dem Gleichgewicht, unangenehme Folgen können Krämpfe, Verstopfungen, aber auch Diabetes oder koronare Herzerkrankungen sein. Ein gesunder Darm ist daher die Basis für körperliche Gesundheit, und der Schlüssel für eine funktionierende Darmflora ist eine ausgewogene und ballaststoffreiche Ernährung. Lebensmittel mit vielen Fasern und wenig raffiniertem Zucker unterstützen genau die Bakterienarten, die für eine gesunde Darmwand sorgen, den Blutzucker in Schach halten und Entzündungen vorbeugen.
Weit unter dem Ballaststoffziel
Der „Artenreichtum“ an Darmbakterien erzeugt genau die Substanzen und Moleküle, die ein gesunder Körper benötigt. Nach Aussagen des Deutschen Krebsforschungszentrums soll auch das Risiko von Darm- oder Magenkrebs durch eine ballaststoffreiche Ernährung sinken.
Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich mindestens 30 g Ballaststoffe zu sich zu nehmen. Doch was bedeutet das konkret? Eine Scheibe Vollkornbrot zum Frühstück, ein Apfel, zum Mittagessen drei Kartoffeln, 200 g Blumenkohl, eine Avocado, eine Portion Salat und 150 g Beeren als Dessert sowie zwei weitere Scheiben Vollkornbrot am Abend wären ideal. Die Mehrheit der Verbraucher schafft dies jedoch nicht einmal ansatzweise: Die Deutschen kommen im Schnitt auf rund 18 g Ballaststoffe pro Tag (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft).
Zu viel raffiniertes Getreide und Zucker, zu wenig Vollkornprodukte, Obst und Gemüse. Bei den Darmbakterien kommt zu wenig „gute“ Nahrung an. Gleichzeitig setzen Stoffwechselgifte wie Alkohol oder Antibiotika der Darmflora stark zu, sodass die Anzahl der gesunden Darmbakterien abnimmt und die Zahl resistenter und schädlicher Keime im Darm mit dem Alter zunimmt. Die unangenehme Folge sind Verstopfungen, Blähungen und Hämorrhoiden, unter denen vor allem ältere Menschen zu leiden haben.
Schließt Ballaststofflücke schonend
Diese sogenannte Ballaststofflücke ist aber nicht nur eine Frage der Ernährungsvorlieben. Viele Menschen würden gerne mehr Ballaststoffe zu sich nehmen, leiden aber nach dem Verzehr unter Blähungen oder sogar Durchfällen. Besonders betroffen davon sind Menschen mit Reizdarmsyndrom – doch gerade sie sollten auf Ballaststoffe für eine gesunde Darmflora nicht verzichten. Mit Sunfiber steht ein schonender Ballaststoff zur Verfügung, mit dem sich Lebensmittel und Getränke unkompliziert anreichern lassen und dann sogar für Menschen mit Reizdarmsyndrom geeignet sind.




