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    Produkt schonende Förderung garantiert
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    Milchverarbeitung

    Produkt schonende Förderung garantiert

    Die Contra-Edelstahlkreiselpumpen wurden u.a. für aseptische Prozesse in der Milch verarbeitenden Industrie entwickelt. Hier spielt aber nicht nur die
    Veröffentlicht
    04. August 2003
    Lesezeit
    2 Minuten
    Rubrik
    Milchverarbeitung

    Die ein- und mehrstufigen Edelstahlkreiselpumpen der Baureihen Contra I und II wurden gemäß den Richtlinien des Qualified Hygienic Designs konstruiert. Sie decken einen Leistungsbereich bis maximal 55 m³/h bei Förderhöhen bis zu 170 m FlS ab. Gefertigt werden die leistungsstarken Hygienepumpen aus tiefgezogenen Cr-Ni-Mo-Stählen in der low-carbon-Qualität 1.4404 bzw. 1.4435 (316L) sowie aus Schmiedewerkstoffen, die dieselben Qualitätsansprüche erfüllen. Sämtliche zum Einsatz kommenden Werkstoffe sind absolut poren- und lunkerfrei.

    Bei der mehrstufigen Pumpenausführung sind die Laufräder und Leitschaufeln der Umlenkstufen offen ausgeführt. In Übereinstimmung mit den Kriterien des Hygienic Designs erfolgt die Abdichtung der Gehäuse und Laufräder durch O-Ringe und zwar spaltfrei mit definierter Anpressung und metallischem Anschlag. Dieses Dichtungskonzept garantiert eine optimale Reinigung und Sterilisierbarkeit bei CIP-und SIP-Prozessen. Dem hohen Qualitätsstandard entsprechend, sind die geschmiedeten Laufräder in ihrer Kontur gefräst; was zu einem optimalen Wirkungsgrad, einem sehr guten NPSH-Wert sowie zu absoluter Laufruhe führt. Die gesamte Pumpenausführung, einschließlich der inne liegenden zertifizierten Steril-Gleitringdichtung (die Pumpe ist auch mit einer doppelt wirkenden Dichtungsanordnung in Tandemausführung lieferbar), erfüllt die Kriterien bzw. Forderungen des Qualified Hygienic Designs, der GMP und FDA. Außerdem haben die Contra-Pumpen die Prüfung nach der EHEDG-Clenability-Methode erfolgreich bestanden und wurden als „sehr gut reinigbar” eingestuft.

    Die Contra-Pumpen sind in der klassischen Block-Ausführung mit verlängerter Edelstahlwelle erhältlich. Außerdem gibt es eine Pumpenausführung, die für die Kombination mit dem Adapta-Lagerblock ausgelegt ist. Mit letzterem kann über eine elastische, kurzbauende Serienkupplung der Hydraulikteil der Pumpe mit allen standardmäßigen IEC-Normmotoren und US-amerikanischen Nema-Motoren verbunden werden. Für Anwendungen, bei denen eine komplette Entleerung der Pumpe zwingend notwendig ist, stehen die einstufigen Contra-Pumpen mit einem entsprechenden Membranventil zur Verfügung. Die mehrstufigen Pumpen sind für diese Anwendungsfälle in einer vertikalen Ausführung lieferbar. Um ein restloses Ablaufen der Flüssigkeit sicherzustellen, sind alle produktberührten Bauteile mit entsprechenden Radien und Schrägen ausgeführt, einschließlich des exzentrischen Druckstutzens. Bei der Förderung von Milchprodukten spielt nicht nur die Hygiene eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus sind diese Produkte, beispielsweise Süßrahm, auch sehr schonend zu fördern, um die Abscheidung von Fett und Fettsäuren zu verhindern. Inwieweit die Contra-Hygienepumpen diese komplexe Forderung der Milch verarbeitenden Industrie erfüllt, wurde durch das akkreditierte Prüflabor der Milchwirtschaftlichen Lehr- und Untersuchungsanstalt (MLUA) in Oranienburg überprüft. Im Rahmen der umfangreichen Untersuchungen wurde Süßrahm mit einem Fettgehalt von 35 bis 40% unter verschiedenen Bedingungen mit einer Contrapumpe gefördert. Einige der Ergebnisse sind im Diagramm zusammengefasst. Es zeigt, dass es bei Fördertemperaturen zwischen 6 und 50 °C zu keinem nennenswerten Anstieg des Gehalts an freiem Fett oder zu Ausbutterungserscheinungen kommt. Selbst bei Temperaturen um 20 °C, die für Rahm besonders kritisch sind, und mehrmaligem Umpumpen, erhöhte sich der freie Fettgehalt nur unwesentlich. Außerdem führten die Pumpvorgänge zu keiner Bildung von freien Fettsäuren.

    www.hilge.com

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